PSA-Test zur Krebs-Vorsorge wirkungslos!
2. Juli 2009 von Healthman | 2 Kommentare | 445 mal gelesen
Der PSA-Test ist eine Vorsorgeuntersuchung für Hodenkrebs und wird grundsätzlich jedem Mann ab 50 von den Ärzten empfohlen. Seit Jahren ist dieser Test aufgrund seiner Aussagekraft sehr umstritten. Eine groß angelegte Studie fand nun heraus, dass der PSA-Test wirkungslos ist und eigentlich nichts aussagt… So kann es zu sinnlosen Prostata-Operationen kommen, die nicht nötig gewesen wären.
Weiterführende Links:
1: http://www.medica.de/cipp/md_medica/custom/pub/content,lang,1/oid,25240/ticket,g_u_e_s_t/~/Vom_Sinn_und_Unsinn_des_PSA-Tests.html
2: http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article3446998/Warum-Sie-den-Krebs-einfach-aussitzen-koennen.html
3: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35872/Prostatakarzinom_Studien_bestaetigen_Zweifel_am_PSA-Test.htm
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1. Dieter Reiber
Kommentar vom 12. Juli 2010 um 17:56
1-f – das könnte ein Urologe im Schafspelz sein -denn, er will nicht differenzieren, dass der PSA alleine kaum eine Aussage über Krebs liefern kann. Der Umkehrschluss ist nicht zulässig.
Im Ungewissen dann eine Biopsie zu veranlassen, birgt die Gefahr Krebszellen zu verschleppen.
Und dass es auch eine risikofreie unschädliche Medizin gibt, das wird von 1-f verschwiegen. Ebenso Krebsursachen wichtig zur Heilung sind.
Dass zwischen (lt. Hackethal) Haustierkrebs und aggressivem Krebs (nur zu ca. 10% vorkommend) unterschieden werden sollte, das wird nicht erwähnt.
Es ist gefährlich Halbwissen zu verbreiten und Heilungen (mit anderen Methoden als mit Schulmedizin) völlig links liegen zu lassen.
Daher ein wirkliches Aufklärungsbuch über dokumentierte Heilungen, die Schulmedizin in ihrer Aussage relativeren muss.
2. Doctari
Kommentar vom 31. August 2010 um 19:49
Ich finde auch, das f – 1 ein wenig differenzierter hätte schreiben können. Eine gleiche Mortalität in der Gruppe der PSA getesteten und nicht getesteten Männer, sagt nicht zwingend etwas über den Nutzen der PSA Testung aus. Ausserdem bezieht sich diese Zahl nur auf die US Studie, die wie der Autor des Ärzteblattes zu Recht schreibt, verwässert ist. Die größere Internationale Studie beweist zumindest eine erhöhte Rate an gefundenen Karzinomen.
Allerdings wurden ca 1000 PSA Bestimmungen und um die 40 Eingriffe wurden gemacht um einen Todesfall zu verhindern.
Aber was ist mit anderen Folgen, wie Metastasen mit Ihren Auswirkungen auf die Lebensqualität.
Die grundsätzliche Frage ist doch, wie in obenstehendem Beitrag erwähnt:
Muss das Prostatakarzinom überhaupt operiert werden? Da offensichtlich viele Menschen mit unerkanntem Prostatakarzinom glücklich sterben ist der Endpunkt Tod wohl überholt. Statt dessen sollte eine Studie die Auswirkung auf die Lebensqualität überprüft werden.
@ Herr Reiber: Der Name Krebsvorsorge – Untersuchung ist umgangssprachlich, aber fachlich falsch. Richtig heisst es Krebsfrüherkennung.
An natürlicher Vorsorge kann Mann sich an die Asiaten und Spanier halten, bei denen weniger Prostatakarzinome auftreten. Das wird mit dem Konsum von Soja und Tomaten, bzw. deren Inhaltsstoffen den Phytoestrogenen und Lyconpenen, in Zusammenhang gebracht.
(siehe:
http://www.med2click.de/Urologie/Onkologie%20und%20Tumoren/Prostatatumoren/Prostatakarzinom.19860.html)