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Psychologie für Nichtpsychologen, von Erich Fromm

Der Psychoanalytiker und Sozialpsychologe Erich Fromm in einem Vortrag vom 1. November 1973 in der Original-Aufzeichnung.

Jeder Mensch betreibt in seinem Leben Psychologie. Er muss wissen, was im Anderen vorgeht und versuchen, ihn zu verstehen. Und er sollte vor allem sich selbst kritisch beobachten und bewusst erleben. Dabei kann die Psychoanalyse als im Alltag angewandte Erkenntnismethode einen bedeutenden Beitrag leisten. Gegenüber den anderen Haupttheorien der modernen Psychologie ist es die Tiefenpsychologie Freuds, die erstmals die Motive des Handelns rational zu verstehen sucht. Der Mensch wird als aktiver Gestalter seines Lebens begriffen. Das Unbewusste, die Verdrängung, die Übertragung – in bestechender Klarheit beschreibt Erich Fromm die drei zentralen Entdeckungen Freuds und ihre Bedeutung für den Alltag eines Jeden. Wer lernt, ehrlich mit sich zu sein und die Realität klarer zu sehen, beschreitet keinen leichten Weg. Aber nur so wird er zu sich selbst finden.

Erich Fromm (1900 – 1980) verband erstmals die Psychoanalyse mit soziologischen Fragestellungen. Sein sozialpsychologischer Ansatz, verbunden mit einer kritischen Sicht auf die (Fehl-)Entwicklungen der modernen Gesellschaft, machten ihn zum wichtigsten Vertreter einer humanistischen Wissenschaft vom Menschen. Viele seiner Bücher, wie »Die Furcht vor der Freiheit« oder »Die Kunst des Liebens«, wurden Bestseller und auch außerhalb der Fachkreise diskutiert.

Vortrag auf Audio-CD erwerben unter www.auditorium-netzwerk.de

Vortrag von Erich Fromm am 01.11.1973
Länge: 86 Minuten

Teil 1:

Videolink: https://youtu.be/18upm7E6i7o

Teil 2:

Videolink: https://youtu.be/bOyflKhygu4

Weiterführende Literatur:

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