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Steigende Lebensmittelpreise – wenn Ernährung unbezahlbar wird

Weltweit explodieren die Preise für Nahrungsmittel. Dadurch wurden alleine in den vergangenen acht Monaten über 40 Millionen Menschen in bittere Armut gestürzt und die Preise steigen weiter!

Die Preise für Lebensmittel sind in all den Jahren kontinuierlich gestiegen, doch jetzt nehmen die Preissprünge ganz andere Dimensionen an. Die massiven Unruhen und Revolten in Nordafrika und der Arabischen Halbinsel haben alle gemeinsam, dass vor dem Ausbruch der Unruhen die Lebensmittelpreise dramatisch angestiegen sind.

Denken Sie ja nicht, wir hier in Deutschland, Österreich, Schweiz, usw… würden auf der Insel der Glückseligen hausen.

Analyse + Aktion:

Der achte Anstieg in Folge! Der Zusammenhang zum hemmungslosen Gelddrucken der in privaten Händen befindlichen sogenannten „Zentralbank“ Fed der USA ist offenkundig. Die Aufstände, die wir jetzt beginnen sehen, haben wenig zu tun mit „Demokratie“. Sie haben alles zu tun mit Essen. Menschen, die im Monat 70 % ihres Einkommens für Essen ausgeben müssen, schmerzt die ungeheurliche Preissteigerung am meisten. Staaten schaufeln privaten Banken die Milliarden in den Rachen. Normalmenschen sollen den Staaten das Geld geben, das die Staaten für dumme freche unfähige Bankster verschleudern, anstatt die Zockbuden pleitegehen zu lassen. Sind vielleicht irgendwo Politiker gekauft? (Weiterlesen…)

Watchman Of The Wall:

Die Lebensmittelpreise füllen derzeit wieder ausgiebig die Wirtschaftsseiten der Zeitungen. Kein Wunder: Laut FAO (Anm. UN-Organisation für Ernährung) war die zwischen Dezember 2010 und Jänner 2011 festgehaltene Teuerung bei Lebensmitteln die höchste jemals festgestellte. Der FAO-Nahrungsmittelindex stieg auf nie gesehene 231 Punkte – der Höchstwert seit dem Start Anfang der 1990er-Jahre. So weit, so bekannt – und so folgerichtig die Reaktionen: Jammern und Klagen bei den Konsumenten und Warnungen bei Konsumentenorganisationen.

Financial Times:

Der weltweite Anstieg der Lebensmittelpreise hat der Weltbank zufolge allein in den vergangenen acht Monaten rund 44 Millionen Menschen in extreme Armut gestürzt. Die Preise hätten ein „gefährliches Niveau“ erreicht und böten Anlass zu ernsten Sorgen, sagte Robert Zoellick, Präsident der auf Armutsbekämpfung spezialisierten Institution.


Videolink: https://youtu.be/TBCD1ZFgteA

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