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TV-Tipp: “Ich war schon tot!” am Di. 23.11. um 20:45 Uhr

Es läuft eine Kurz-Dokumentation im TV, die vielleicht ganz interessant sein könnte:

“Ich war schon tot!” – Erlebnisse kurz vorm Jenseits

Betroffene, die klinisch tot waren, berichten über ihre Nahtoderlebnisse. Wissenschaftler untersuchen das Phänomen der Nahtoderfahrung und der Außerkörpererfahrung und versuchen dafür sinnvolle Erklärungen zu finden.

Wann: Dienstag, 23.11.2010, um 20:45 Uhr
Wo: Auf MDR in der Sendung “Exakt – Die Story”
Dauer: 30 Minuten

Quelle mdr.de:

Film von Rainer Fromm und Simone Kienast


“Ich sah nur, wie sich alle um meinen Körper kümmerten”, dann habe wohl jemand “nach den Ärzten geschrien und mich Mund zu Mund beatmet”, so erinnert sich der Weimarer Musikdirektor Prof. George Alexander Albrecht an den Tag in seinem Leben, der ihn bis heute nachhaltig beschäftigt. Am Neujahrstag 2002 stand er am Pult, um Beethovens Neunte zu dirigieren. Plötzlich wurde ihm schwarz vor Augen. Er sackte zusammen. Während Notärzte um sein Leben kämpften, erlebte er dann etwas, das er nur schwer beschreiben kann. Ein umfassendes Geborgenheitsgefühl habe er gespürt und ein unglaublich schönes Licht wahrgenommen. George Alexander Albrecht hatte ein NTE, ein Nahtoderlebnis.

Mehrere Monate lang hat “Exakt – Die Story” bei Betroffenen, Kardiologen, Neurologen und Soziologen recherchiert: Was erleben Menschen an der Schwelle zum Tod? Sind Sinneswahrnehmungen überhaupt möglich, wenn jemand weder Herz-, noch messbare Hirnfunktionen hat? Warum schildern viele Betroffene den Nahtod fast identisch? Der niederländische Kardiologe Dr. Pim van Lommel leitete die bisher größte Nahtodstudie in Krankenhäusern. Für den Mediziner gibt es “bis heute keine psychologische, medizinische, physiologische oder pharmakologische ausreichende Erklärung für diese Erfahrungen”.

Die Freiburger Soziologin Ina Schmied-Knittel hat an der größten deutschen Nahtodstudie mitgearbeitet. Diese stellte unter anderem fest, dass West- und Ostdeutsche den Nahtod unterschiedlich erleben. So gehen Ostdeutsche, die weniger religiös geprägt sind, oft durch einen langen Tunnel zum Licht, während im Westen die meisten den Nahtod als Bestätigung der eigenen religiösen Überzeugung wahrnahmen. “Exakt – Die Story” hat viele Betroffene getroffen. Es fällt auf, dass sich die Schilderungen sehr ähneln. So sprechen die meisten von einem göttlichen Licht, einem Gefühl der Geborgenheit, Begegnungen mit verstorbenen Verwandten und Außerkörpererfahrungen.





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1 Kommentar zum Artikel

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  1. Melissa
    Melissa 23 November, 2010, 13:48

    Naja faszinierend ist das schon doch manche können ja auch ihren Körper verlassen ohne erst dem Tode nahe zu sein und gehen auch durch einen Tunnel ins Licht, ich denke man sollte das nur nicht gleich mit dem Himmel oder dem Paradies verwechseln und dass die Religiösen diese Erfahrung entsprechend bildlich angefärbt sehen spricht eindeutig dafür dass das menschliche Bewußtsein grundsätzlich immer größer und weiter wie der Körper selbst ist, da jeder nach seiner Prägung das sieht was er sehen will.
    Da bis jetzt noch niemand wirklich gestorben ist, sonst könnte es ja niemand erzählen weiss man aber auch nicht wirklich was passiert wenn keine Möglichkeit mehr besteht, den Körper zu retten.
    Dass diese Lichterfahrung allerdings nur der Retinareflex des Auges sind wie die Wissenschaftler behaupten scheint sehr unglaubwürdig

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