TV-Tipp: Tibetisch heilen im Himalaya
7. September 2010 von Gesundheitsapostel | 2 Kommentare
Die Ärzte, die nach der tibetisch-buddhistischer Methode heilen, werden “Amchis” genannt. Der Film “Tibetisch heilen im Himalaya” zeigt Leben und Arbeit von vier Amchis, die nach tibetisch-buddhistischer Methode heilen.
Wann? Wo?
Auf 3sat
Heute, 07.09.2010
um 16:00 – 16:45 (Dauer: 45 Min.)
Bis 1992 war das ehemalige Königreich Spiti im indischen Himalaya für Fremde nicht zugänglich. In dieser kargen Bergwüste an der Westgrenze von Tibet hat sich eine große, über 1.000 Jahre alte Heiltradition erhalten. Die Ärzte, die nach der tibetisch-buddhistischer Methode heilen, werden “Amchis” genannt. Amchi zu sein ist in Spiti eine religiöse Aufgabe. Die meisten der 45 Amchis in den 45 Dörfern sind Ärzte in Familientradition und werden neun Jahre lang vom Vater ausgebildet. Die Pflanzen, Wurzeln, Mineralien und Steine, die sie für ihre komplexe Medizin brauchen, sammeln sie selbst. Dafür ziehen sie jedes Jahr im Frühsommer in die Berge – eine schwere Aufgabe und ein großes Abenteuer. Die Suche führt sie durch die grandiose Berglandschaft des indischen Himalaya zu geheimen Plätze an der tibetische Grenze auf 5.000 Meter und höher, wo die heilkräftigsten Pflanzen wachsen und die mineralienhaltigsten Steine zu finden sind. Die uralten tradierten Rezepturen der Amchis helfen zuverlässig gegen viele Krankheiten und sind frei von Nebenwirkungen. Kein Wunder, dass sich immer mehr westliche Ärzte für die tibetisch-buddhistische Lehre vom Heilen mit ihrem ganzheitlichen Medizinkonzept interessieren.
Ein Film von Film von Waltraud Ehrhardt und Peter Obrist
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1. Daniel
Kommentar vom 7. September 2010 um 16:47
Vielen Dank für den Tipp, war sehr interessant.
2. geldschoepfung
Kommentar vom 7. September 2010 um 17:41
Vielen Dank, war wirklich ein sehr interessanter Beitrag.
Anschliessend kam noch der Film “Tibets blinde Kinder” von Braille ohne Grenzen. Sehr beeindruckend was dort geleistet wird.
liebe Grüße