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Unzumutbarer Kinderlärm? Krippenkinder schreien lauter und aggressiver!

Die aktuelle Meldung aus dem Bundestag heute klingt auf den ersten Blick zwar gut, doch reden die Politiker in Berlin über Kinderthemen inzwischen wie die Blinden von der Farbe. Denn: Über 50 Prozent der Volksvertreter haben gar keine Kinder. Und deswegen haben sie meist auch keine Ahnung von Kindern, ebenso wenig sind sie wirklich interessiert an den wahren Bedürfnissen von Kindern und Familien. Außerdem kippt die Generationenpyramide: Zunehmend wird unsere Gesellschaft von den Alten beherrscht, sie sind als Wählergruppe schon in der Überzahl, und sie werden in erster Linie hofiert.

Also: Die Kinderkommission des Bundestags fordert jetzt mehr Toleranz gegenüber Kinderlärm. Bundesrat und Bundestag haben sich dieses »wichtige Thema« auf die Agenda geschrieben, um die Rechtslage zu klären. »Kinderlärm ist Ausdruck von Lebensfreude, die sich artikulieren muss«, meint der Kommissionsvorsitzende Eckhard Pols (CDU). Der Vater von vier Kindern mag mit dieser Aussage vielleicht grundsätzlich Recht haben. Doch liegt eine andere Vermutung viel näher, die in der Vergangenheit Anlass für sichtbar sich häufende Kinderlärmklagen gab: Kinderlärm ist nämlich nicht gleich Kinderlärm. Während Kindergartenkinder ab drei, vier Jahren in der Tat häufig miteinander spielen und toben, geht es den Krippenkindern von null bis drei Jahren nicht selten ganz anders, nämlich richtig schlecht: Aufgrund ihrer noch nicht ausreichenden Entwicklung sind sie meist überhaupt nicht in der Lage, miteinander zu spielen. Eher spielen sie nebeneinander, beschäftigen sich in erster Linie mit sich selbst, und sie leiden täglich aufs Neue unter der Trennung von ihren Eltern, bzw. den Müttern: Sie weinen und schreien häufiger, und sie entwickeln ein grundsätzlich aggressiveres Verhalten, welches sich nicht selten in vernehmlichen Schreiattacken ausdrückt.

Artikel von Eva Herman weiterlesen auf info.kopp-verlag.de





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