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Uranminen und Atomkraft – Von der Lüge der sauberen Energie

Auf dem Kopf einen Helm, vor dem Mund ein Funkgerät. Der dunkelhäutige Arbeiter gibt das Signal: „Drei, zwei, eins – Feuer!“ Danach gehen innerhalb weniger Sekunden mehrere Sprengköpfe hoch, riesige Mengen an Staub werden aufgewirbelt. Es ist aber kein Staub wie jeder andere. Er ist radioaktiv.

Es ist eine Szene aus der Rössing-Mine in Namibia. Hier wird Uran gewonnen – das ist der Brennstoff, der zum Betrieb von Atomreaktoren benötigt wird. Doch in der Erde ist der Urananteil sehr gering. Aus 1.000 Kilogramm Gestein wird durchschnittlich 265 Gramm Uran gewonnen. Der Rest bleibt als Schutt zurück und gefährdet die Umwelt.

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Vor 20 Jahren wurde auch in Deutschland noch Uran abgebaut, inzwischen wurde die „Drecksarbeit“ jedoch nach Kanada, Australien und Afrika ausgelagert. Der Dokumentarfilmer Joachim Tschirner hat sich für „Yellow Cake“ auf die Reise begeben.

Über einen langen Zeitraum verfolgte und recherchierte das Team um Dokumentarfilmer Joachim Tschirner genauestens die Entwicklungen zum gern tot geschwiegenen Thema der Uranerzgewinnung, dem ersten Glied der atomaren Kette, dessen Produkt Yellow Cake der Wirtschaft gigantische Gewinne einbringt.

Ausgangspunkt sind Thüringen, Sachsen und die Folgen der Arbeitsweise des ehemaligen sowjetisch-ostdeutschen DDR-Konzerns Wismut. Von dort führt der Weg die Filmemacher zu den größten Uranminen der Welt nach Namibia, Australien und Kanada. Hier führen sie vielsagende Gespräche mit Minenarbeitern und Betroffenen sowie entlarvende Interviews mit Vertretern der Uranindustrie.

YELLOW CAKE ist eine anspruchsvolle und journalistisch sorgfältig aufbereitete Dokumentation über den Umgang mit Natur und Menschenleben, über die Machtverhältnisse zwischen Demokratien und Industrie, die Zerstörung wunderbarer Landschaften und die Belastungen von Ökosystemen, in ihren vollen Konsequenzen heute noch gar nicht abschätzbar. Ein sehenswerter Dokumentarfilm, der die Decke der jahrzehntelangen Geheimhaltung zu lüften vermag.

YELLOW CAKE – Die Lüge von der sauberen Energie 2010

Videolink: https://youtu.be/HEclYH6Ew_g

Verlassen im Staub – Uranabbau in Niger

Videolink: https://youtu.be/-Bj8M3isCQM

Atomstrom Lüge – von wegen günstig!

Videolink: https://youtu.be/YM5LqZLHNOo

Die Uranstory

Was die Atomindustrie gerne verschweigt
Beunruhigende Fakten rund um die Spaltung und das Geschäft mit Uran.

Die Betreiber von Atomkraftwerken betonen gerne, wie sicher und sauber der Strom aus ihren Kraftwerken sei. Doch bereits beim Uranabbau – z.B. im Niger oder in Kasachstan – wird die Bevölkerung radioaktiv verstrahlt. Bei der Anreicherung des Urans zur Herstellung der Brennelemente entsteht giftiger Abfall, der irgendwo gelagert werden muss.

Und bei der sogenannten Wiederaufarbeitung wird nur aus einem winzigen Teil des hoch gefährlichen Plutoniums wieder Brennstoff für AKW. Gegen 200 Tonnen atombombentaugliches Plutonium aus Wiederaufarbeitungsanlagen werden weltweit gelagert und strahlen mit einer Halbwertszeit von 24.000 Jahren vor sich hin.

Greenpeace stellt klar: Auf dem Weg vom Uran zum „sauberen Atomstrom bleiben eine Menge Gift und radioaktive Abfälle zurück, von denen nicht immer klar ist, wo sie am Ende landen.


Videolink: https://youtu.be/lENKzs83MT0

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2 Kommentare zum Beitrag

  1. Lobby.. „Lobby und noch mal Lobby nicht gut für unsere Welt.“

    LG

  2. Lobby.. “Lobby und noch mal Lobby nicht gut für unsere Welt.”

    Energieriesen erwarten einen Gewinnverlust. Einen Gewinnverlust. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    LG

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