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US-Farmer schildern ihre Erfahrung mit der Gentechnik

Und sie geben uns Europäern den guten Rat: „Lasst eure Finger davon!“

Ein Bauer stellt anderen Bauern Fragen. Das ist die Grundidee hinter dem Filmprojekt von Michael Hart. Das Besondere daran:

Es geht um den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in den USA. Und die US-Farmer haben einen Rat für ihre europäischen Kollegen: Lasst eure Finger davon!

Michael Hart ist Landwirt im Süden Englands, in Cornwall. Hart ist Vorsitzender der Landwirtschaftsorganisation „Small and Family Farms Alliance“ und des „Rural Cultural Forums“, das versucht, Landwirtschaft, ländliche Kultur und Kunst miteinander zu verbinden.

Sein Film über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in den USA „Farmer to Farmer: GM Crops in the USA”wird im Dezember vollständig im Internet zum kostenfreien Anschauen und Herunterladen zu finden sein.

Wissen Sie, in den USA sind mittlerweile etwa 96 Prozent der angebauten Soja gentechnisch verändert. Die exakte Zahl ist mir nicht bekannt, aber gentechnisch veränderte Pflanzen werden dort von mindestens einer Million Farmern angebaut. Natürlich sorgt das für Diskussionen hier in Europa. Da der Anbau für die Bauern dort so vorteilhaft zu sein scheint, wäre es ja dumm, wenn die europäischen Kollegen darauf verzichten würden.

Da ich aber durch meine regelmäßigen Besuche drüben von den Problemen wusste, war es naheliegend, die US-Bauern selbst zu Wort kommen zu lassen. Wenn sie noch einmal die Wahl hätten, würden viele von ihnen den Anbau der gentechnisch veränderten Pflanzen beenden. Ein wichtiger Punkt ist: Viele haben diese Wahl nicht.
So ist also die Idee entstanden, den Film zu drehen. Das Hauptanliegen dabei ist, die Erfahrungen der US-Kollegen an die Bauern hier in Großbritannien oder hier in Europa weiterzugeben.

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