Vaginale Moorbehandlung bei Kinderwunsch und Sterilität – Gebärmutter-Ursache
25. May 2011 von Gesundheitsapostel | 3 Kommentare
Nach den Teilen 1 bis 8 der Artikelserie zur vaginalen Moorbehandlung bei Kinderwunsch und Sterilität, folgt nun Teil 9:
Die Uterus-Ursache
Überblick zu den einzelnen Teilen dieser Artikelserie:
Einführung in die Methode der naturheilkundlichen vaginalen Moorbehandlung
Teil 1: “Die Geschichte der vaginalen Moorbehandlung“
Teil 2: ”Die Bedingungen für eine Schwangerschaft“
Teile 3-6 (zusammengefasst): “Schlechte Spermaqualität, Spermiopathie”
Teil 7: “Die Lokale Neurovegetative Ursache”
Teil 8: “Die Zervikale Ursache“
Teil 9: “Die Uterus Ursache“
Teil 10-11 (zusammengefasst): “Die Tubare Ursache“
Teil 12: ”Die Hormonale Ursache, sekundäre Amenorrhoe, Anovulation“
Teil 13: “Die Hypothalamo-Hypophysäre-Ursache“
Teil 14: “Die Ovarielle Ursache“
Teil 15: “Die sanfte Geburt“
Die nicht immer optimale neurovegetative Steuerung des inneren Genitale auf Grund von dauerhaft sympathikoton eingestellten lokalen Ganglien manifestiert sich auch in dem ungenügend aufgebauten Endometrium. Das Endometrium ist die Schicht, welche entscheidend für das Einnisten und für die erste Ernährung des befruchteten Eies ist.
Der Augenblick der Wahrheit zeigt sich am Ende des Menstruationszyklus, kurz vor der Periode. Kommt es zu keiner Einnistung des Eies, setzt kurz darauf die Blutung ein, trotz der aufwendigen künstlichen Therapie.
Der Zyklus der Frau hat aber eine für uns sehr günstige Besonderheit:
Die Qualität des ersten Schrittes bestimmt die Qualität des zweiten Schrittes. Das bedeutet:
Ist die erste Zyklusphase gut, so wird auch die zweite Phase problemlos sein.
Ähnlich einem Steinwurf, bei dem der Impuls des Wurfes darüber entscheidet, wie weit und wie hoch der Stein fliegt: Der Impuls kann verstärkt werden. Dieses Prinzip nutzen wir jetzt bei der vaginalen Tamponade.
Auch bei der hormonellen Entwicklung, bei der Reifung des Follikels und des Gelbkörpers, der sich nach einem Eisprung aus dem Follikel schrittweise entwickelt und bei der Reifung des Endometriums können wir den Erstimpuls optimieren. Mit dem Begriff „Impulskur der vaginalen Moorbehandlung“ ist gemeint, dass wir eine gesunde selbstablaufende Wirkungskette mit nur wenigen, intensiven Anwendungen zum optimalen Zeitpunkt verstärken.
Um die möglicherweise ungenügende Reaktivität des inneren Genitale auf Hormone zu überwinden, ist die Impulskur mit 4-5 vaginalen Moortamponaden in der ersten Zyklusphase bestens geeignet:
Der Beginn soll immer am 5. Zyklustag sein, ungeachtet einer vielleicht noch verlängerten Blutung. Die Wärme beschleunigt nämlich die hormonelle Wirkung und stoppt die Restblutung schnell.
Danach gibt es höchstens etwa 6 Tage Gelegenheit, einen reifenden Impuls für den Rest des ganzen Zyklus zu setzen.
Meistens fällt in diese Zeit aber ein Wochenende, an dem die meisten Frauenärzte nicht mehr arbeiten. Daraus ergeben sich nur die 4-5 möglichen Anwendungen in diesem kurzen Zeitraum. Eine tägliche Selbstanwendung zu Hause hätte hier den Vorteil eines intensiveren, da kontinuierlichen Impulses.
Die Ultraschallmessungen belegen tatsächlich eine Steigerung, bis Verdoppelung der Endometriumdicke nach einer solchen Impulskur. Dann können wir von keiner Areaktivität mehr sprechen.
In Kürze folgen Teile 10 und 11 (zusammengefasst) der Artikelserie: Die Tubare Ursache 1+2
Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Fachbuch “Vaginale Moorbehandlung“ von Dr. Robert Kovarik. Damit mehr betroffene Frauen auf diese natürliche und sehr einfache Selbst-Behandlung aufmerksam gemacht werden können, darf dieser Artikel unter Angabe der Quelle mit Hinweis auf das Buch uneingeschränkt kopiert und verbreitet werden.
Die vaginale Moorbehandlung ist für Frauen mit Kinderwunsch und anderen Beschwerden ein echtes Geschenk aus der Natur!
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