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Verbot gefährlicher Antibaby-Pillen gefordert – Risiko-Pille.de

Verbot gefährlicher Antibaby-Pillen gefordert
neue website www.risiko-pille.de / betroffene Frauen sprechen in Hauptversammlung der Bayer AG / Selbsthilfegruppe gegründet

Neuartige Antibaby-Pillen mit dem Wirkstoff Drospirenon haben ein erhöhtes Risikopotential gegenüber älteren Präparaten. Betroffene Frauen haben nun die Selbsthilfegruppe Drospirenon Geschädigter (SDG) gegründet und Proteste in der Hauptversammlung der Bayer AG am Freitag angekündigt. Zudem wurde heute die website www.risiko-pille.de freigeschaltet.

Kathrin Weigele, Mitgründerin der Selbsthilfegruppe, fordert:

Wir möchten eine ehrlichere und umfassendere Aufklärung über die Risiken drospirenonhaltiger Pillen im Beipackzettel und durch Gynäkologen erreichen. Unser Ziel ist es, Frauen für die Risiken der Pille zu sensibilisieren, den betroffenen Frauen ein Gesicht zu geben und endgültig mit dem Mythos aufzuräumen, als Geschädigte ein Einzelfall zu sein. Unsere website soll Betroffenen zudem die Möglichkeit zur Selbsthilfe bieten.

Kathrin Weigele hatte nach Einnahme der Pille Yasmin eine schwere Lungenembolie erlitten.

Die drospirenonhaltigen Pillen Yasmin, Yasminelle, Yaz, Aida und Petibelle des Herstellers Bayer Schering verursachen neuen Studien zufolge ein bis zu doppelt so hohes Embolie- und Thromboserisiko im Vergleich zu älteren Präparate.

Nach Angaben der US-Aufsichtsbehörde Food and Drug Administration starben allein in den USA 190 Frauen nach Einnahme von Yasmin oder Yaz. In Deutschland erlitten mindestens zwölf junge Frauen tödliche Embolien. Gegen Bayer sind rund 7.000 Klagen anhängig.

Die Bayer AG machte im vergangenen Geschäftsjahr mit der Produktgruppe einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro. Das Präparat gilt damit als meistverkaufte Antibaby-Pille der Welt. In den Kampagnen des Konzerns wird in erster Linie mit Versprechen wie „Gewichtsabnahme“ und „wirkt gegen Akne“ geworben. Auf die erhöhten Gefahren wird hingegen nicht eingegangen.

Mit ihrem Erscheinen in der Hauptversammlung wollen die geschädigten Frauen die Einstellung verharmlosender Werbung für Antibaby-Pillen sowie ein Verbot von Pillen mit erhöhtem Risikopotenzial erreichen. Zu der Versammlung in den Kölner Messehallen, in der neben dem Vorstand auch rund 4.000 Aktionäre teilnehmen, wurde auch ein Gegenantrag eingereicht, der eine Nicht-Entlastung des Vorstands fordert.

Selbsthilfegruppe Drospirenon Geschädigter (SDG)
Kontakt: info@risiko-pille.de
Website: www.risiko-pille.de

Wir sagen Nein!
zu Pillen mit erhöhter Thrombosegefahr

2 Kommentare zum Beitrag

  1. Die Frauen haben Alternativen zur Pille.
    Sogar ein Rollentausch in der Verhütung ist möglich.
    Man muss sich allerdings auch etwas kümmern und nicht nur sein Elend bejammern!
    Unter pille-nein-danke.de und vasektomie-nein-danke.de werden Mitstreiter für die RPS-M gesucht (Reversible Permanent-Sterilisation des Mannes).
    Jeder kann sich mit einem geringen Beitrag beteiligen.

  2. Trotz mehrfachen nachfragen aufgrund Spannungsgefühl in den Brüsten versicherte er mir mein Gynäkologe die Unbedenklichkeit des Präparates, und dass ich keine Pillenpause machen brauche, da die heutigen Pillen so verträglich sind. Als bei mir vor 15 Jahren ein Knoten in der Brust entdeckt wurde, war die erste Frage des Krankenhausarztes ob ich die Antibabypille nehme, so als sei es selbstverständlich, dass man von ihr an Brustkrebs erkrankt.
    Der Verdacht bestätigte sich, ich hatte einen bösartigen hormonabhängigen Tumor. Mir wurde klar, dass ich all die Jahre nicht nur von einem Frauenarzt sondern von insgesamt drei Ärzten um meine Gesundheit gebracht wurde.
    Ich spreche jedoch immer wieder mit jungen Frauen die von den Nebenwirkungen nichts wissen, denn sie denken genauso wie ich „ was mir mein Arzt gibt ist Ok.
    Die Frauen haben doch ein Recht über all diese tödlichen Risiken wir Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall aufgeklärt zu werden, oder nicht? Sie sollten doch selber entscheiden können, ob sie das Risiko eingehen möchten.
    Ich frage mich immer wieder, wie diese korrupten Ärzte die ihre Patienten in Unwissenheit lassen, und Pharma- Unternehmen das mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Ich hatte leider nicht das Glück solch eine verantwortungsvolle Gynäkologin wie Frau Dr Gabriele Marx zu haben, deshalb werde ich meinen 45. Geburtstag nicht mehr erleben. Sie werden jetzt sagen das ist aber jung. Nicht selten erkranken Frauen auch schon mit 25 Jahren an Brustkrebs. An unseren Schulen wird Pillenwerbung verteilt, warum wir das geduldet?
    Ich wünsche mir dass solche Broschüren in Schulen verteilt werden.
    http://www.verein-durchblick.de/PDF/Pille.pdf
    Das Aufklären über Verhütungsmetoden und deren Nebenwirkungen sollte fester Bestandteil im Sexualkundeunterricht werden. Deutschland hat die meisten Brustkrebserkrankungen in Europa und das teuerste Gesundheitssysthem. Vernünftige Aufklärung über Prospekte in den Medien über, Ärzte und Apotheker könnte die Anzahl der Brustkrebserkrankungen drastisch senken.
    So ein Leben hat man doch nur einmal. Warum müssen so viele junge Frauen unnötig sterben?
    https://www.test.de/Kondome-So-sicher-wie-nie-1193915-0/

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