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Verbraucherzentrale warnt vor Bisphenol A in Schnullern

Düsseldorf – Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) warnt vor dem Stoff Bisphenol A in Babyfläschchen und Schnullern. Die Chemikalie ähnle Hormonen und könne deshalb die Balance der Hormone im Körper stören. Deshalb empfiehlt die VZ NRW, auf unbedenkliche Produkte auszuweichen.

Bisphenol A dient dazu, den Kunststoff Polykarbonat herzustellen. So erklärt sich laut VZ NRW auch, dass bei einer Untersuchung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Kunststoffschilde von Schnullern die höchsten Bisphenol-A-Konzentrationen aufwiesen.

Denn fast alle Halter bestanden aus Polykarbonat. „Dagegen fehlt die eindeutige Antwort, wie Bisphenol A in die Sauger gelangen kann“, so die VZ. Entweder der Stoff entweiche aus den Schilden oder er stecke schon im Silikon und Latex der Schnuller. Zwar müsse bei den in den Schilden nachgewiesenen Konzentrationen berücksichtigt werden, dass aus dem harten Kunststoff nur winzigste Mengen gelöst werden können.

„Selbst wenn binnen vier Wochen sämtliches Bisphenol A aus dem am stärksten belasteten Sauger gelutscht würde, wäre die akzeptable lebenslange Aufnahmemenge pro Tag deutlich unterschritten“, erklärt die VZ. Dennoch empfiehlt sie, Produkte mit Bisphenol A zu meiden.

Das gelte auch für Babyfläschchen. Es sei ratsam, den Nachwuchs aus Glas- oder Kunststoff-Fläschchen aus Polypropylen trinken zu lassen. In keinem Fall sollten Flüssigkeiten in Fläschchen aus Polykarbonat in der Mikrowelle erhitzt werden, so die VZ. Dadurch werde das Polykarbonat gespalten und Bisphenol A gehe in die Flüssigkeit über. © hil/aerzteblatt.de

[Quelle: aerzteblatt.de]

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  1. Tipp: Film Plastik Planet!

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