OrganicAlpha
Startseite > Gesundheit & Umwelt > Giftstoffe > Vergiftete Kinder | Tödliche Profitgier in Peru

Vergiftete Kinder | Tödliche Profitgier in Peru

4000 Meter hoch in den peruanischen Anden liegt “La Oroya”. Eine Stadt, die es zu einer traurigen Berühmtheit gebracht hat: La Oroya zählt zu den zehn am stärksten vergifteten Orten der Welt! Verursacher ist die riesige Schmelzhütte “Doe Run”, Tochter eines amerikanischen Mutterkonzerns.

Erze und andere Metalle werden in der Hütte kostengünstig für den Weltmarkt geschmolzen und verarbeitet. Die seit Jahren geforderten Umweltauflagen aber ignorieren die Betreiber. Tagtäglich bläst der gigantische Schornstein der Schmelzhütte bis zu 800 Tonnen giftiger Gase in die Luft, Abwässer werden ungefiltert in den Fluss geleitet.

Fast alle der 30.000 Einwohner der Stadt sind vergiftet, besonders betroffen sind die Kinder, viele sterben. Trotzdem wagt kaum eine Familie in La Oroya gegen die Schmelzhütte zu protestieren, ihre Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt von ihr ab.

Sie kämpfen um ihre Rechte und menschenwürdige Arbeitsbedingungen: Einzig ein Mann kämpft seit Jahren für die Menschen von La Oroya: der katholische Bischof Pedro Barreto. Er organisiert den Widerstand der Zivilgesellschaft, holt sich Rat von Umweltexperten und NGOs (Nicht-regierungsorganisationen), redet der peruanischen Regierung ins Gewissen und sucht regelmäßig das Gespräch mit dem Management der Schmelzhütte.

Denen ist der katholische Oberhirte inzwischen ein rotes Tuch: Ihren Erpressungsversuchen und Drohungen hat er bislang widerstanden.

Teil 1:

Videolink: https://youtu.be/tDdRl8MaWVU
Teil 2:

Videolink: https://youtu.be/h0csTx0MvgU
Teil 3:

Videolink: https://youtu.be/_sRnSk50N8s

Ein Kommentar zum Beitrag

  1. Ich habe eine Lösung für dieses Problem, der Metallurgie: Ich kann mit einem Gerät aus Wasser ein hochbrennbares Gas machen, das bei der Verbrennung bis zu 5.000 Grad C erzeugt und sich für absolut umweltfreundliches Schmelzen, Schneiden oder Schweissen aber auch Heizen, Kühlen, Autofahren usw. eignet. Es verbrennt zu Wasserdampf und kostet im üblichen Einsatz nur etwa ein Achtel der Gase aus petrochemischer Produktion, sodaß sich die Investition in so eine Anlage bei vollauslastzung allein aus der Betriebsmittel-kosten-Differenz meist binnen 9 Monaten rechnet ! Ich bin per Mail erreichbar, Video siehe http://www.youtube.com/watch?v=435F4hDdocc

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.