Verletzter hilft sich selbst und wird deshalb angezeigt
4. August 2010 von Gesundheitsapostel | 3 Kommentare
Von Holger Roehlig via Analyse + Aktion:
Verletzter Schwede näht sich selber in Hospital Beinverletzung zu – Krankenhaus zeigt ihn an
Der Schwede hatte sich renovierend (Heimwerken hat goldenen Boden) am Küchenofen eine klaffende Beinverletzung zugezogen. Er fuhr in die Klinik. Die hatte geschlossen. Er rief Medizin-Hotline an. Die sagte ihm die Klinik dürfe nicht geschlossen haben. Er verfügte sich in Notaufnahme. Blutend wartete er. Als er in Behandlungsraum gelangt war musste er wieder warten. Eine Stunde lang. Dann reichte es ihm. Als geübter Heimwerker griff er zur Selbsthilfe: Er nahm Nähzeug, das herumlag im Behandlungszimmer, und nähte sich selber das Bein zu. Die Klinik zeigte ihn an. Polizei kam. Weil er Nähzeug der Klinik verwendet hatte.
Quelle: Jonas, 32, sewed up his own leg after ER wait
Kommentar: Was ist das für eine Notaufnahme bei der man mehr als eine Stunde lang warten muss? Das ist ja schon eine absolute Frechheit. Dann möchte man sich selbst helfen, wenn schon keiner hilft – in einer Notaufnahme, im Krankenhaus! – und wird dafür noch von der Polizei abgeführt und angezeigt.
Was ist Gerechtigkeit? Was ist Menschlichkeit?
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1. Kearf33
Kommentar vom 5. August 2010 um 07:23
Einfach unfassbar.
2. Verletzter hilft sich selbst und wird deshalb angezeigt « infowars
Pingback vom 5. August 2010 um 18:19
[...] weiter [...]
3. Terevar
Kommentar vom 6. August 2010 um 03:27
Willkommen im modernen (Krank)Gesundheitswesen. (Ironi).