Was geschieht, wenn wir negative Gefühle unterdrücken?
16. July 2009 von Healthman | 3 Kommentare
Im sechsminütigen Video-Podcast von Hans-Peter Zimmermann “HPZ unterwegs” No. 16 (mit seinem systemischen Co-Trainer Peter Kleylein, rechts) geht es um die Frage, was geschieht, wenn jemand seine negativen Gefühle unterdrückt. Dabei geht es um das ehrlichste und tiefste aller negativen Gefühle, nämlich die Trauer.
Wer seine Trauer nicht auslebt, das kann man systemisch jederzeit beweisen, der produziert noch mehr Trauer. Und wenn die Trauer nicht mehr auszuhalten ist, dann kommt der Tod, entweder vordergründig selbst gewählt (Suizid) oder hintergründig (tödliche Krankheit, Unfall).
Nun ist zwar der Tod für uns aufgeklärte Menschen nichts wirklich Schlimmes. Dennoch geht er uns existenziell gesehen ganz schön an die Substanz, um es milde auszudrücken. Und daher ist Hans-Peter Zimmermann der Meinung, dass sich der Therapeut immer am Leben orientieren und seine Handlungen nach dem Leben ausrichten sollte.
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http://www.hpz.com/
http://www.hpz.com/letterindex.html
[Quelle: HPZs Power-Letter Nr. 152 (15.7.2009)]
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1. Vitazell
Kommentar vom 19. July 2009 um 11:54
Stress macht krank
In Streßsituationen werden vom Körper Stresshormone ausgeschüttet. Das bekannteste ist Adrenalin, das in der Nebenniere gebildet wird. Adrenalin führt zu einer Steigerung der Herzfrequenz, des Blutdrucks sowie zu einer Steigerung der Atmung. Im Stoffwechsel kommt es zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels, um den Zellen schlagartig mehr Energie in Form von Zuckermolekülen zur Verfügung zu stellen.
Wichtig ist, zu verstehen, daß die Herstellung jedes Moleküls Adrenalin ein Molekül Vitamin C verbraucht. Die hängt mit der vielfältigen Funktion von Vitamin C zusammen. So führen körperlicher sowie seelischer Stress nicht nur zu einem erhöhten Energieumsatz, sondern auch zu einem dauerhaft hohen Verbrauch von Vitamin C im Körper. Wird dieser Verlust nicht ausgeglichen, entstehen körperliche Schäden.
Zum Lehrvideo: Dr. Rath – Risikofaktor Stress
2. Heinrich Dreier
Kommentar vom 18. August 2009 um 07:59
Hallo,
alles gehört doch zu unserem Leben, das Negative wie das Positive. Also müssen wir auch alles ausleben können und dürfen. Nur um das wie und wo Ausleben geht es doch. Ein Mensche der gelernt hat sich in Balance zu bringen wird sehr sehr lange leben. Das reale Leben und unserer geistiges Leben sind für uns doch wichtig damit wir uns in Balance bringen können.
Liebe Grüße
Heinrich Dreier
3. graubartnr
Kommentar vom 13. October 2009 um 18:24
Balance ist ein sehr guter Begriff.
Nur + und – ergibt Balance.
Das Weinen ist wichtig sehr wichtig.
Ich musste es erst wieder erlernen indem ich Trauer wachsen liess – ganz passiv.
Erstaunlich war festzustellen, dass kleine Schmerzen (Hals- und Augenschmerzen) weg gingen!
Weint mehr wenn ihr koennt!
Es ist gesund!