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Weigern Sie sich, Zusatzbeiträge zu zahlen!

Wird ja so langsam auch mal Zeit, dass sich die Bürger gegen diese maßlose Abzocke an allen Ecken und Enden wehren!

Die Krankenkassen bezahlen nur noch bei schweren Erkrankungen wirklich zuverlässig und drücken sich, wo es geht, um Kosten herum. In dieser Situation ist es eine besondere Unverfrorenheit, wenn von Zusatzbeiträgen die Rede ist und diese von einigen Kassen, etwa der DAK schon erhoben werden. Was können wir tun? Wir können uns weigern, die Zusatzbeiträge zu bezahlen, so lange es eben geht. Und wir können aus Krankenkassen, die schon Beiträge erheben aussteigen und zu solchen wechseln, die sich noch fair verhalten. Mit Musterbrief „Schreiben an die DAK“. (Roland Rottenfußer)

„Immer weniger bezahlen, immer mehr verlangen“ ist die Stoßrichtung der Krankenkassen. Allenfalls noch bei schweren Krankheiten und Krankenhausaufenthalten stehen Zuschuss und Eigenleistung in einem erträglichen Verhältnis. Entgegen jeder Logik und Menschlichkeit werden vor allem vorbeugende Maßnahmen boykottiert. Die meisten Menschen benötigen Krankenkassen aber nicht nur zur Sterbebegleitung (so wichtig diese für Betroffene auch sein mag), sondern wollen bei kleinen gesundheitlichen Alltagssorgen zuverlässig unterstützt werden: Bei Ausgaben in geringer und mittlerer Höhe, die jedoch häufig anfallen: die neue Brille, die Kopfschmerztablette, die Zahnarzt-Prophylaxe … Hier zeigt sich beim Arztbesuch zunehmend ein Dilemma: Immer mehr ärztliche Leistungen sind einerseits (nach Meinung des Arztes) medizinisch dringend erforderlich, andererseits (nach Meinung der Kasse) nicht wichtig genug, um eine Erstattung der Kosten zu rechtfertigen. Was soll der Patient tun (wenn er überhaupt genug Geld verdient, um die Wahl zu haben)? Der Arzt erscheint in einer Doppelfunktion als Mediziner und Verkäufer auf einem Zusatzleistungen-Basar, was das Vertrauen der Patienten in den medizinischen Betrieb zunehmend untergräbt.

In dieser desolaten Situation ist es eine besondere Unverfrorenheit, wenn von Zusatzbeiträgen die Rede ist, die in der Zukunft quasi mit Naturnotwendigkeit anfallen werden und von einigen Kassen, etwa der DAK schon erhoben werden. Zum Argument der „knappen Kassen“ ein paar Anmerkungen

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