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Welt-Krebs-Tag

Herzlichen Glückwunsch, heute ist der 04. Februar! Und? Der Welt-Krebstag!
Achso… hab ich heute schon in der Zeitung gelesen. Und? Ja der perfekte Zeitpunkt, die Werbetrommeln für völlig überholte, veraltete, neue meist unwirksame Therapien loszuschlagen!
Ich will nichts wiedergeben, was man nicht fast überall nachlesen kann. Ich empfehle einzig, ganz bewusst auf die suggestive Sprache zu achten um der Hypnose zu entrinnen:

„Neue Chancen (für wen?), erfolgreiche Therapien (erfolgreiche Resultate?), bessere Diagnosen (höhere Krebsstigmatisation?), Verlängerung des Lebens um Monate (lohnt sich die Qual?), bessere Chemotherapien (weniger giftig?), neue Medikamente (mit Tierleiden getestet?), umfassende Informationen (von allen Profiteuren), neue Behandlungen (weniger erforscht) …..
innovatives Verfahren kann lebensverlängernd sein (laut Statistik??), endlich Hoffnung… usw.“

Soweit so gut, aber es wird den Völkern seit Jahrzehnten das Märchen von der Hoffnung erzählt, dass der Verdacht aufkommt, die Leute sollen nicht fragen sondern weiterhin hoffen und ängstlich, durch gezielte Informationsasymmetrie, gehalten werden.

Auch die neuen Therapien werden keine lebensrettenden Maßnahmen sein, wenn man das moderne Denken besitzt, ansonsten nichts in seinem Leben verändern zu müssen und so weitermachen könne, wie bisher.
Geheilt gilt, wer in der Statistik innerhalb von 5 Jahren keine weitere Krebsdiagnose bekommt. In diesem wackligen Rahmen bewegen sich auch die Aussagen auf neue Hoffnungen und „Heilungen“.

Auch kommt manchmal der Verdacht auf, dass geheilte Menschen und Stars, welche immer als Sympathieträger und Leitbild für besonders kämpferische Naturen herhalten müssen, keinen bösartigen Tumor hatten, sondern dass nur das Körpersymptom auf eine andere Ebene verschoben wurde.

Die Vorstellung des mit allen Mitteln auszumerzenden und zu besiegenden Krebses basiert auf den Vorstellungen des Krieges und des Hasses gegen und auf den eigenen Körper, der eigentlich volle Dankbarkeit und Liebe erfahren sollte. Dieses Denken wirkt im Reslutat alles andere als förderlich auf die Gesundheit.

Nicht jede Krebs-Therapie soll verteufelt werden!
Nur eine Therapieform in der unter anderem das im 1. Weltkrieg genutzte Giftgas „Gelbkreuz“, in die Adern der Patienten geleitet wird (Chemotherapie), und auch heute noch als heilsam angepriesen wird, darf getrost verboten werden!

3 Kommentare zum Beitrag

  1. Jeden der sich mit Krebs auseinander setzen muss empfehle ich vor der Chemo erst einmal eine Entgiftung zu machen. Franz Konz hat damit (mit seiner Urkost) seinen Magenkrebs aus eigener Kraft besiegt. Heute ist er weit über 80 und läuft noch Marathon! Ich will die Chemo nicht verteufeln, die hat sicher ihre Berechtigung und vielen Menschen geholfen, aber sie kann Menschen auch brechen, wie meinen Großvater, der für diese Therapie keine Kraft mehr hatte.

  2. Mein Vater ist 1977 an Krebs verstorben und meine Mutter 1989. Wenn man betroffene Angehörige besitzt, klammert man sich an einen Strohhalm. Die Berichte in der Presse und im Fernsehen sind immer so vielversprechend und voller Hoffnungen, doch nach gewisser Zeit landet alles in der Schublade.

    Gruß Robert

  3. Also ich glaube da hilft alles nachdenken und Reden nichts. Manchmal ist die Chemo eben die einzige Alternative. Mein Bruder ist auch an Krebs erkrankt und wollte sich Anfangs vor der Chemo drücken und es mit Naturheilkunde versuchen. Wir waren schon alle in völliger Panik. Klar hätte funktionieren können… und was ist wenn nicht? Jetzt 9 Jahre später geht es ihm besser denn je. Die Haare sind schöner und glänzender als je zuvor wieder da und auch sonst sind keine bleibenden Schäden zu verbuchen. Natürlich muss das jeder für sich selber entscheiden. Ich denke nur gerade wenn man noch Jung ist und die Krebszellen noch schneller wachsen sollte man so schnell wie möglich reagieren.

    Liebe Grüße
    Löwe

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