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Die Fluoridfalle – Gefahren konventioneller Zahnpflege und Zahnkreide als Alternative

Die Fluoridfalle – Über die Gefahren konventioneller Zahnpflege und mögliche Alternativen

Autor: Joe Romanski

Schon lange ist bekannt, dass es bestimmte Bakterien sind, die Karies und Parodontose verursachen. Das Prinzip: Sie wandeln den Zucker aus der Nahrung in organische Säuren um, die dann den Zahn entmineralisieren, so dass Löcher entstehen. Karies ist geboren.
Andere Bakterienstämme verursachen eher Entzündungen, die zum Rückgang des Zahnfleisches und zum Abbau des Kieferknochens führen; das nennt man dann Gingivitis und Parodontose.

Bekannt ist auch, dass dieser Prozess der Entmineralisierung ab einem pH-Wert von 5,5 startet. Deshalb funktioniert – in gewisser Hinsicht – auch die Fluoridierung, denn die Fluoridkristalle in den Zähnen sorgen für einen (geringfügig) stärkeren Säureschutz, der bis zu einem pH-Wert von 4,6 reicht. Gleichzeitig blockieren die Fluoride wichtige Stoffwechselfunktionen in den Bakterien, wirken also biozid.

Fluoride sind weitgehend stabile Verbindungen des hochgiftigen Elements Fluor mit anderen Elementen oder Molekülen. Ähnlich dem Speisesalz, in dem ja mit dem Chlor ebenfalls ein giftiges Element enthalten ist. Ob und wie giftig bzw. gesundheitsschädlich diese Stoffe jedoch tatsächlich im Körper sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einer ist die Entgiftungskapazität des Körpers, der dafür eine Vielzahl von Enzymen benötigt, für deren Herstellung wiederum allerlei Vitamine, Mineralien und Spurenelemente notwendig sind usw.
Demnach geht das häufig in der Naturheilszene anzutreffende Argument der pauschalen Giftigkeit bestimmter Elemente und Verbindungen an der Sache vorbei und sorgt mehr für Verwirrung denn für Aufklärung. Analoges gilt für die „Warner“ der Gegenseite, zum Beispiel vor Chlordioxid (MMS) oder Amygdalin, dem Antikrebswirkstoff in bitteren Aprikosenkernen.

Fluoride in Zahncreme, im Salz und im Trinkwasser sind also eigentlich nicht deshalb gesundheitsschädlich, weil das Element Fluor enthalten ist, sondern, weil diese Fluoride in der Lage sind eine Reihe von Enzymen zu blockieren – nicht nur die von Bakterien, sondern auch im menschlichen Stoffwechsel. Gegenwärtig sind mindestens 24 Enzyme bekannt, die durch Fluoride außer Gefecht gesetzt werden.
Da die aufgenommenen Mengen jedoch gewöhnlich sehr gering ist, hat das meist keine direkten Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Zumindest zunächst, denn Fluoride werden nicht komplett wieder ausgeschieden. Ein Teil bleibt im Körper, auch weil sie eben durch Reaktionen mit Enzymen und anderen Substanzen gebunden werden.

Eine seit den 1920er Jahren bekannte biochemische Reaktion ist die mit Thyroxin, dem Schilddrüsenhormon, wo es Jod aus dem Molekülverbund verdrängt. Deshalb wurden Fluoride noch vor einigen Jahrzehnten als Medikament gegen Schildrüsenüberfunktionen eingesetzt. Und deshalb zeigte zum Beispiel eine 1955 veröffentlichte Studie auch eine Vervierfachung!!! der Kehlkopfkrebsrate in San Fransico während der Zeit der Trinkwasserfluoridierung.

Um das Hormonsystem zu beeinflussen genügen schon allerkleinste Mengen. Dem englischen Schildrüsenspezialisten Dr. Barry Durrant-Peatfield zufolge wirken Fluoride dort bereits in einer Konzentration von weniger als 1 ppm (parts per million). Unterstellt man gleiches Molekülgewicht (was als grobe Näherung möglich ist), so reichen also 15 Milligramm in den etwa 15 Litern Lymphflüssigkeit des menschlichen Körpers, um hormonelle Effekte auszulösen – und genau diese sind ja auch beobachtet worden.

Nicht nur aus diesem Blickwinkel erscheint die gängige Lehrmeinung vom Fluor bzw. Fluorid als essentiellem Spurenelement mehr als zweifelhaft. Da auch keine entsprechenden Mangelsymptome bekannt sind, wird diese These deshalb immer mehr in Frage gestellt. Bemerkenswerterweise ist mittlerweile auch das Bundesinstitut für Risikobewertung davon abgerückt: „Fluorid ist für den Menschen nicht lebensnotwendig“, heißt es im entsprechenden Informationsblatt von 2005.

Trotzdem wird von manchen „Experten“ immer noch ein täglicher Bedarf propagiert. Der ist unter anderem aus der Ausscheidungsmenge abgeleitet und soll im Bereich von 0,04 mg pro Kg Körpergewicht für Erwachsene und bei 0,06 bis 0,08 mg für Kinder liegen, die wegen ihres Knochenwachstums mehr benötigen (sollen) – relativ gesehen; absolut betrachtet wäre es weniger. So soll ein 20 Kg schweres Kind etwa 1 mg Fluorid am Tag aufnehmen – eine Menge, die mit der normalen Durchschnittsernährung gewöhnlich nicht erreicht wird, weshalb fluoridiertes Salz und sogar Fluoridtabletten entwickelt wurden.
Gleichzeitig ist der Einsatz dieses Salzes in Kantinen verboten, und laut Gesetz müssen Mineralwässer ab einem Fluoridgehalt von 1,5 mg/l entsprechend gekennzeichent werden, mehr als 5 mg/l sind auch im Trinkwasser nicht erlaubt.
Das ist etwa die tägliche Menge, die für Erwachsene aus schulmedizinischer Sicht noch als unbedenklich angesehen wird; über 10 mg pro Tag gelten langfristig bereits als problematisch. Sogar das „amtliche“ Unbedenklichkeitsfenster ist also ziemlich klein.

Es wird noch sehr viel kleiner, wenn man – wie schon oben erwähnt – berücksichtigt, dass zwischen 15 und 70 % der aufgenommenen Menge im Körper verbleibt – entweder im Bindegewebe und in den Knochen, wo es sich bevorzugt mit dem Calcium verbindet und sie so spröder macht (die sogenannte Skelettfluorose), oder eben als Reaktionspartner von Enzymen und Hormonen…

Wozu das führen kann, zeigt nicht nur die Krebsstudie von San Francisco, sondern zum Beispiel auch die Intelligenzentwicklung. Das Ergebnis der Meta-Studie der chinesischen Nanjing University von 2008 sorgte international für einiges Aufsehen: 20 Jahre zu viel Fluorid im Trinkwasser senkt den IQ um durchschnittlich 7 Punkte.
Das bedeutet natürlich nicht notwendigerweise „Ohne Wasserfilter keinen Nobelpreis!
Doch deckt sich der Befund sehr gut mit der Tatsache, dass Fluoridverbindungen bevorzugt als Wirkstoffe in Psychopharmaka eingesetzt werden, die den Geist „dumpf“ machen.

Das alles ist seit Jahrzehnten bekannt und auch gut belegt – so gut, dass bis Mitte der 1990er Jahre die meisten europäischen Staaten und regionalen Körperschaften aus der Trinkwasserfluoridierung wieder ausgestiegen sind. In Deutschland wird sie seit 1993 nicht mehr praktiziert.

Doch nicht nur das Fluorid ist gefährlich. Die nächste in fast allen konventionellen Zahncremes (und Seifen und Shampoos) enthaltene gesundheitsschädliche Substanz ist Natrium-Laurylsulfat (SLS), auf den Packungen oft als Sodiumlaurylsulfat bezeichnet. SLS wirkt entzündungsfördernd, reizt die Haut, brennt in den Augen, gilt als Allergen und soll, Forschungsergebnissen der japanischen Tohoku Universität zufolge, sogar das Erbgut in unseren Zellen verändern können.

Ein dritter (und totzdem nicht letzter) „umstrittener“ Inhaltsstoff einiger Zahncremes ist das Antibiotikum Triclosan. Da die Problematik von Antibiotika bekannt ist, reicht an dieser Stelle ein Zitat aus der Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung: „Der Einsatz von Triclosan sollte auf das unbedingt notwendige Maß im ärztlichen Bereich beschränkt bleiben.“

Bei so vielen potenziellen oder echten Giften in den Zahnpflegeprodukten stellt sich die Frage, ob es nicht auch andere, natürliche Wege gibt, unsere Kauwerkzeuge gesund zu erhalten oder sogar Schäden zu reparieren.
Und die gibt es tatsächlich.

Die Strategie ist so einfach wie einsichtig: Erhöhung des pH-Wertes im Mundraum kombiniert mit natürlichen antibakteriellen Wirkstoffen.

Das leistet zum Beispiel Zahnkreide, indem sie das basisch wirkende Calciumcarbonat (Kreide also) mit dem Holzzucker Xylit und bestimmten Kräutern und Pflanzenbestandteilen kombiniert (siehe www.zahnkreide.de).

Der pH-Wert von 8,4 sorgt dafür, dass das Millieu im Mundraum auch bei starken Säureangriffen nicht so schnell in den kritischen Bereich unter 5,5 rutscht. Gleichzeitig wird so die Remineralisierung der Zähne gefördert, denn dafür muss der Speichel basisch sein.

Das Xylit wiederum, das die meisten Bakterien nicht verstoffwechseln können, verhindert über biochemische Mechanismen, dass sich die Keime an Gewebestrukturen andocken. Das gilt nicht nur für die Zähne, sondern z.B. auch für die Nasenschleimhaut und die Gehörgänge.

Dass Zahnkreide ein tolles Zahnpflegemittel ist, weiß auch die Homöopathie. Die Mittel der Wahl bei hoher Kariesneigung heißen Calcium fluoratum und Calcium phosphoricum.

Fazit: Effektive natürliche und somit ungefährliche Zahnpflege ist möglich. Eine Alternative heißt Zahnkreide.

3 Kommentare zum Beitrag

  1. Tja, Zahnkreide mag gut sein, habe sie mit anderem Artikel auch bei http://www.zahnkreide.de bestellt. Bekam ein Paket, in dem es innen von Zahnkreide nur so staubte. Als ich bemängelte, erhielt nicht mal ein Antwort von der Firma… Gibt es die Zahnkreide auch noch bei einem anderen Lieferanten??

  2. … stimmt leider: manchmal war im letzten Jahr eine Packung nicht ganz dicht; und wenn der Umschlag oder das Paket dann noch rüde von der Post behandelt wurde kam so was schon mal vor.
    Jetzt sind die Tüte besser verschlossen und solche Schäden treten so gut wie nicht mehr auf (ganz ausschließen kann man sie natürlich nicht).

    Eine Mängel-Email ist jedoch nicht angekommen; ansonsten erhalten Kunden bei solchen Schäden natürlich eine neue Lieferung.

    Und zur letzten Frage: Nein, Zahnkreide gibts woanders nicht. Es gibt nur ein ähnliches Zahnpulver, von dem 50 Gramm fast 13 Euro kostet. Bei uns kostet die 50g-Dose 4,65 €; 120 Gramm in der Tüte 9,80 €.
    Ein nicht ganz so teures anderes Zahnpulver enthält das Schäumungsmittel Sodium-Laurethsulfat, ist also für Gesundheitsbewusste nicht akzeptabel.

    (zahn-)freundliche Grüße
    vom Zahnkreide-Team

  3. Hallo,

    wie schaut es dann mit Schlemmerkreide aus? Ist dass das gleiche? Die benutze ich seit einiger Zeit und nun entzündet sich mein Zahnfleisch, mach ich da was falsch?

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