Die Schwindelambulanz Sinsheim – Dr. Bodo Schiffmann – HNO-Arzt und „Querdenker“

Dr. Schiffmann, geboren am 20. Januar 1968 in Bonn-Beuel, ist ein deutscher Arzt, der sich auf Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen spezialisiert hat.

Er absolvierte sein Abitur 1988 in Worms, wonach er seinen Zivildienst beim Deutschen Roten Kreuz in Worms ableistete. In Heidelberg studierte er dann Medizin und seine Fachausbildung zum HNO-Arzt. Im Jahr 2001 erhielt er die Vollapprobation.[i]

Im Jahr 2006 eröffnete er dann zusammen mit seiner Frau Mechthild, die ebenfalls Ärztin ist, in Sinsheim eine eigene HNO Fachpraxis, spezialisiert auf “Schwindel”: die Schwindelambulanz Sinsheim.

Nebenbei scheint Dr. Schiffmann ein besonderes Interesse für Neurologie zu haben. Ursprünglich war es sogar sein Plan gewesen, Neurologe zu werden. Es existiert angeblich sogar eine unvollendete Doktorarbeit. Seine Dissertation beendete er im Jahr 2002. Titel: „Ergebnisse und Indikationen von Patienten bei denen im Zeitraum von 1987 bis 1997 Orbit – oder Opticusdekompressionen durchgeführt wurde.“ Die Arbeit wurde mit der Note „cum laude“ bewertet.

Danach bildete er sich weiter in der Fachkunde Rettungsdienst fort und erlangte dadurch die für HNO-Fachärzte nicht übliche Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“.

In der Zeit nach seinem Studium (und bevor er seine eigene Praxis eröffnete) arbeitete und studierte Dr. Schiffmann an der Universität Mannheim in der dortigen Abteilung für HNO-Erkrankungen und Schwindelambulanz. Hier fand auch seine Spezialisierung auf bestimmte Aspekte dieses medizinischen Bereiches statt: Morbus Menière und vor allem pathologische Gefäß-Nervenkontakte (Vestibularisparoxysmien). Und in dieser Spezialisierung konnte Dr. Schiffmann ein gutes Renommee aufbauen.

Nach seiner Niederlassung im Jahr 2006 in der eigenen Praxis trat Dr. Schiffmann nebenbei immer wieder als Vortragsredner zu Schwindelthemen auf.

Selbstverständlich gab es auch eine Praxis-Webseite von Dr. Schiffmann (schwindelambulanz-sinsheim.de), die aufgegeben wurde. Teile der ehemaligen Webseite[ii] sind noch über die Wayback Machine abrufbar.

2020 – die Wende

Seit ca. März 2021 lebt die gesamte Familie Schiffmann in Tansania. Grund für die Entscheidung, Deutschland zu verlassen, war laut Dr. Schiffmann der Wunsch, seine Familie zu schützen. Denn es hatte angeblich Morddrohungen gegen ihn (und möglicherweise seine Familie) gegeben.

Die Frage die sich stellt: Wieso gibt es Morddrohungen für einen anerkannten HNO-Arzt? Die Antwort finden wir in der Corona-„Pandemie“, die im Jahr 2020 startete.

Dr. Schiffmann war einer der ersten Mediziner (neben Dr. Wodarg, Professor Bhakdi und Professor Haditsch aus dem deutschsprachigen Raum), die an den Corona-Maßnahmen (Masken, Abstand, “AHA-Regeln” etc.) zweifelten, nicht zuletzt deshalb, weil für ihn die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 überbewertet wurde.

In der Tat gab es bereits in der Frühphase der „Pandemie“ Veröffentlichungen von Professor Ioannidis aus Stanford, der der Frage nachging, wie gefährlich SARS-CoV-2 für Infizierte sein könnte. Er kam in seinen frühen Arbeiten zu dem Ergebnis, dass die Infektionsmortalität (IFR) im Bereich der einer mittelschweren bis schweren Grippe anzusiedeln ist. Weitere Arbeiten von ihm kristallisierten dann einen Wert von 0,15 % (Durchschnitt) heraus, der bei Infizierten jünger als 70 Jahre sogar bei nur 0,05 % lag. Damit wäre die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 vergleichbar mit der von Influenza.[iii]

Auch zu den Masken[iv] nahm Dr. Schiffmann eine kritische Haltung ein, nachdem er zunächst für eine „Maskierung“ plädiert hatte. Nach eigenen Aussagen befand er sich vor der Corona-„Pandemie“ in einem schulmedizinischen „Dornröschenschlaf“, in dem er alle gängigen schulmedizinischen Dogmen nachgebetet habe, ohne auch nur ein Einziges kritisch zu hinterfragen.

Er nutzte YouTube und später den Telegram-Messenger, um seine Ereknntnisse und Stellungnahmen zu verbreiten. Im September 2020 geschah es dann, dass ein 13-jähriges Mädchen ohne Ursache verstarb. Da sie wohl eine Maske hat tragen müssen (es gab zu diesem Zeitpunkt eine Maskenpflicht) folgerte Dr. Schiffmann, dass die Maske für den Tod des Mädchens verantwortlich sei. Ob dies wirklich so stimmt, ist derzeit immer noch Spekulation. Aber es gibt zahlreiche Experten, die mit Dr. Schiffmann übereinstimmen, dass Masken, vor allem bei Kindern, unnütz, überflüssig oder gar potentiell gefährlich sind.[v]

Das war auch so ungefähr der Zeitpunkt, wo es bei YouTube, aber nicht bei Telegram, losging und unliebsame Beiträge gelöscht/zensiert wurden, wovon Dr. Schiffmann nicht verschont blieb.

Inzwischen gab es eine Bewegung von Maßnahmekritikern, die letztlich alle als „Querdenker“ diffamiert wurden. Die verschiedenen Bewegungen der Corona-Kritiker stellten vor allem im Jahr 2020 einige Demonstrationen auf die Beine. Im Rahmen dieser Demonstrationen trat Dr. Schiffmann regelmäßig mit anderen bekannten Gesichtern dieser Bewegung auf.

Er gründete zwei Parteien, „Widerstand 2020“, die er wegen Querelen verließ, um dann eine neue Partei zu gründen „WiR 2020“, die ebenfalls als gescheitert angesehen werden muss.

Ab Spätsommer bis zum Ende des Jahres 2020 reisten dann Dr. Schiffmann zusammen mit Samuel Eckert und Wolfgang Greulich in einem Doppeldeckerbus durch Deutschland, was als „Corona-Info-Tour“ bekannt wurde. Unterstützt wurden sie häufig von Juristen, die auch der „Querdenker“-Szene zugeordnet wurden.

Selbstverständlich stießen die Aussagen nicht auf die Gegenliebe der örtlichen Behörden, die teilweise mit Schikanen den Auftritt von Dr. Schiffmann und seinen Mitstreitern an den jeweiligen Orten zu verhindern versuchten.

Das “Aus” und ab nach Afrika

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg begann relativ früh, Dr. Schiffmann zu “kriminalisieren”. Man warf ihm und seiner Frau vor, Patienten ohne Untersuchung Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ausgestellt zu haben – also „Gefälligkeitsatteste“. Dafür wurde, da ein „Anfangsverdacht“ bestand, im Oktober 2020 seine Praxis durchsucht. Im Februar 2021 gab es eine weitere Haus- und Praxisdurchsuchung.

Nahezu gleichzeitig wurden auch seine vom Sinsheimer Krankenhaus angemieteten Praxisräume gekündigt. Das Krankenhaus warf ihm „ruf- und geschäftsschädigendes Verhalten“ vor, da seine Praxis als Brutstätte der Aktionen gegen die Corona-Maßnahmen und als „Parteizentrale“ von „WiR 2020“ gedient hätte.

Damit hatte man Dr. Schiffmann praktisch die Berufsgrundlage entzogen. Es gab auch Berichte, denen zufolge die Approbationsbehörde im Dezember 2020 Untersuchungen eingeleitet hatte, die Zulassung von Dr. Schiffmann möglicherweise zu beenden. Auch hier gab man als Grund die „Gefälligkeitsatteste“ an.

Nur wenig später tauchte dann Dr. Schiffmann auf seinem Telegram Kanal mit der Nachricht auf, dass er jetzt „irgendwo in Afrika“ lebe, zusammen mit seiner Familie. Später stellte sich heraus, dass er in Tansania lebt. Als Grund für den zunächst permanenten Umzug nennt Dr. Schiffmann Morddrohungen, die er und/oder seine Familie erhalten haben sollen (swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/schiffmann-ermittlungen-wegen-volksverhetzung-100.hhtml).

Die Flutkatastrophe im Ahrtal

Im Juli 2021 kam es zur Flutkatastrophe im Ahrtal und anderen Teilen Europas. Dr. Schiffmann organisierte eine Spendenaktion, die knapp 700.000 EUR an Spenden-Geldern einbrachte. Dieses Geld erreichte die Flutopfer nie. PayPal, auf dem das Spendenkonto eingerichtet worden war, hatte das Konto eingefroren.

Dies war Grund für allerlei Spekulationen, so auch, dass Dr. Schiffmann das Geld in die eigene Tasche gesteckt hätte, um sein Leben in Tansania zu finanzieren. Aber es scheint so zu sein, dass dies nicht der Fall ist und die Angaben, dass PayPal das Konto gesperrt hat, der Wahrheit entsprechen. Warum PayPal sich so verhalten hat, das ist ein weiterer Grund für Spekulationen.

Wollte man hier vielleicht verhindern, dass sich Dr. Schiffmann und seine Kollegen vom „Querdenker“-Team ein positives Image bei der Hilfe für die Flutopfer aufbauen? Denn die offizielle Hilfe der Bundesregierung und des Landes selbst waren an Ineffizienz kaum noch zu überbieten. Da wollte man sich vielleicht vom “politischen Gegner” nicht die Show stehlen lassen?

Laut neuesten Mitteilungen vom 15. März 2022 seitens der „Qualitätsmedien“ (Altmedien) hat Dr. Schiffmann das immer noch gesperrte Geld an einen „ominösen Verein“ abgetreten. Dieser „ominöse Verein“ scheint neu zu sein (gegründet August 2021), der die Selbsthilfe auf lokaler Ebene und die Vernetzung von Menschen in Not untereinander fördert. Gerade diese Tendenzen widersprechen den Vorstellungen der Globalisten, eine „Weltregierung“ einzuführen, wie Schwab und Co. es in Betracht ziehen (hna.de/welt/bhakti-marga-bodo-schiffmann-ahrtal-spendengeld-flutopfer-telegram-querdenker-sekte-91363220.html).

Buchautor Schiffmann

Im August 2021 kam ein Buch von Dr. Schiffmann auf den Markt. Titel: „Die schlimmste und die beste Zeit meines Lebens“. Auf besagter Webseite gibt es eine sehr interessante Leseprobe.

Quellen:

Mario Drewermann
Mario Drewermann
Mario Drewermann widmet sich seit vielen Jahren der Gesundheit der Menschen. Seine Leidenschaft: die Wahrheit, die Natur und die Verbindung der Menschen mit sich selbst und vor allem ihrer göttlichen Quelle.

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