Alternative und kritische Informationen zum Thema Gesundheit

Aufruf zur Unterstützung: Mastbruch-Projekt

International anerkannte Wissenschaftler Prof. Dr. med. Franz Adlkofer, Stiftung VERUM, München; Dr. Peter Neitzke, ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung gGmbH, Hannover; Prof. Dr. med. Wilhelm Mosgoeller, Institut für Krebsforschung, Medizinische Universität Wien; Prof. Dr. med. Michael Kundi, Institut für Umwelthygiene, Medizinische Universität Wien; Dr. Igor Belyaev, Department of Genetics, Microbiology and Toxicology, Universität Stockholm; werden eine Pilotstudie über einen Zeitraum von mindestens 2 Jahren in einem reinen Wohngebiet des Ortsteils Mastbruch des Paderborner Stadtbezirks Schloss Neuhaus (Deutschland) durchführen.

Die Anwohner und deren Bürgerinitiative Gegenwelle e.V. wollen klären lassen, welche biologischen Wirkungen von einer Mobilfunk-Antennenanlage ausgehen. Zum Schutz vor allem auch der zahlreichen Kinder dieses Wohngebiets sind sie bereit, alle erforderlichen Untersuchungen vor und nach der Inbetriebnahme des Masts auf sich zu nehmen. Im Zusammenwirken von Wissenschaft und Bevölkerung bietet sich eine einzigartige Gelegenheit, mögliche Wirkungen der Hochfrequenzbelastung im Umfeld von Basisstationen zu erforschen. Der Start des Projekts ist gesichert. Doch die Kosten seiner zweijährigen Weiterführung, die sich nach ersten Schätzungen auf 300.000 – 500.000 Euro belaufen, sind offen. Die Pilotstudie kann nur durchgeführt werden, wenn ihre finanzielle Absicherung gelingt.

Informationen zum Aufruf:
Mastbruch-Projekt: Aufruf als PDF
Projektbeschreibung Verum-Stiftung
Pandora-Stiftung Webseite

Berichterstattung und Links:
Westfalen-Blatt Nr. 44
Gegenwelle e.V. Webseite
Gegenwelle Pressemitteilung

Video zur Vorgeschichte:

Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=VfiLb-7qamw [2 min]


Diagnose-Funk und Kompetenzinitiative: Aufruf zur Unterstützung des Mastbruch-Projekts

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der europäischen Gemeinschaft!

Der Mobilfunk und zahlreiche weitere Technologien schnurloser Kommunikation sind ohne zureichende Abklärung der Risiken in unsere Lebenswelt eingeführt worden. Als Folge dieser Entwicklung steht eine beständig wachsende Zahl von Antennen mitten in unseren Wohngebieten. Anwohnern werden sie immer häufiger in Überraschungsaktionen und ohne Rücksicht auf nahe Kindergärten oder Schulen aufgezwungen. EU-Parlament, EU-Umweltagentur, BioInitiative Working Group, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie weltweite Appelle führender Wissenschaftler warnen eindringlich vor den biologischen Folgen dieser Entwicklung. Doch ihre Warnungen werden bislang ebenso ignoriert wie die Forderungen weit niedrigerer Grenzwerte und vertrauenswürdiger Vorsorgebestimmungen.

Für betroffene Bürger ist diese Situation immer schwerer verständlich und hinnehmbar. Die Bürgerinitiative Gegenwelle e.V. hat sich deshalb an ein Team führender Wissenschaftler mit der Bitte um Hilfe gewandt. Im Ortsteil Mastbruch, einem reinen Wohngebiet des Paderborner Stadtbezirks Schloss Neuhaus/Sande (Deutschland), möchten die Anwohner klären lassen, welche biologischen Wirkungen von einer neuen Antennenanlage ausgehen. Zum Schutz vor allem auch der zahlreichen Kinder dieses Wohngebiets sind sie bereit, alle erforderlichen Untersuchungen vor und nach der Inbetriebnahme des Masts auf sich zu nehmen. Im Zusammenwirken von Wissenschaft und Bevölkerung böte sich damit eine einzigartige Gelegenheit, mögliche Wirkungen der Hochfrequenzbelastung im Umfeld von Basisstationen zu erforschen. Der Start des Projekts ist gesichert. Doch die Kosten seiner zweijährigen Weiterführung, die sich nach ersten Schätzungen auf 300.000 – 500.000 Euro belaufen, sind offen. Die Pilotstudie kann nur durchgeführt werden, wenn ihre finanzielle Absicherung gelingt.

Zur Studie

Mit der Pilotstudie sollen die Voraussetzungen für ein nachfolgendes umfassendes Forschungsvorhaben geschaffen werden, dessen Ergebnisse eine zuverlässige Abschätzung der gesundheitlichen Risiken im Umfeld von Basisstationen gestatten.

In der Pilotstudie sollen mehrere 100 Personen, Kinder ebenso wie Erwachsene, über zwei Jahre hinweg bezüglich ihrer gesundheitlichen Entwicklung unter Beobachtung stehen. Eine erste Untersuchung ist vor Inbetriebnahme der gerade fertig gestellten Basisstation vorgesehen, weitere 4 – 6 Untersuchungen sollen dann innerhalb der nächsten 24 Monate durchgeführt werden. Im Einzelnen ist geplant:

  • Messung und Dokumentation der Exposition der Bevölkerung im Untersuchungsgebiet vor und nach Inbetriebnahme der Basisstation
  • Erfassung von subjektiven Beschwerden mittels eines Fragebogens
  • Erfassung biologischer Parameter zum Nachweis von strukturellen und funktionalen Genveränderungen
  • Messung der antioxidativen Kapazität zum Nachweis von Dauerstress auf den menschlichen Organismus
  • Teile der Blutproben sollen nach dem modernen biomedizinischen Kryo-Verfahren tiefgefroren werden, um spätere Tests wie den RNA-Mikroarray nachholen zu können
  • Über die aktuellen Ergebnisse hinaus stünde der Forschung künftiger Jahre damit auch eine wertvolle Probenbank zur Verfügung, die Untersuchungen mit Methoden ermöglichen würde, die sich heute erst in der Entwicklung befinden.

Folgende namhafte Wissenschaftler nehmen an der Pilotstudie, deren Koordination von der Stiftung VERUM übernommen wird, teil:

Prof. Dr. med. Franz Adlkofer, Stiftung VERUM, München
Dr. Peter Neitzke, ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung gGmbH, Hannover
Prof. Dr. med. Wilhelm Mosgoeller, Institut für Krebsforschung, Medizinische Universität Wien
Prof. Dr. med. Michael Kundi, Institut für Umwelthygiene, Medizinische Universität Wien
Dr. Igor Belyaev, Department of Genetics, Microbiology and Toxicology, Universität Stockholm

Weitere Informationen unter: www.stiftung-pandora.eu/projekte/mastbruch-projekt/index.html

Aufruf zur Unterstützung

Diagnose-Funk (www.diagnose-funk.org) und Kompetenzinitiative e. V. (www.kompetenzinitiative.net) rufen Bürgerinitiativen, Fachverbände und Einzelpersonen der europäischen Gemeinschaft dazu auf, das Projekt Mastbruch als gemeinsame Chance zu begreifen und im Rahmen des finanziell Machbaren zu unterstützen. Es ist nicht in Ordnung, dass sich immer mehr Bürger zu solchen Aktionen der Selbsthilfe und Eigenfinanzierung gezwungen sehen. Aber gerade weil der aus Steuergeldern finanzierte Strahlenschutz seine Aufgabe mehr und mehr in gefälligen Entwarnungen, Grenzwertbestätigungen oder gar in Forderungen nach einer Beendigung der Forschung sieht, wäre ein solches Projekt ein wertvolles und notwendiges Korrektiv.

Den Unterzeichnern dieses Aufrufs erscheinen mehrere Bedingungen der Durchführung des Forschungsvorhabens geradezu ideal:

  • Die Bürgerinitiative Gegenwelle e.V. (www.gegenwelle.de) kann darauf zählen, dass die betroffenen Bürger des Ortsteils Mastbruch alle im Verlauf von zwei Jahren erforderlichen Untersuchungen und Erhebungen auf sich nehmen.
  • Die Einwerbung der erforderlichen Mittel erfolgt über Pandora, die von den Professoren Dr. med. Franz Adlkofer, Dr. med. Michael Kundi und Dr. phil. Karl Richter als Stiftung für unabhängige Forschung gegründet worden ist ( www.stiftung-pandora.eu ).
  • Das Projekt liegt in der Hand weltweit führender Wissenschaftler und Institutionen, die der Frage der beobachtbaren Wirkungen mit den modernsten Verfahren nachgehen.
  • Die Koordination des Projekts übernimmt die Verum-Stiftung, die bereits mehrere internationale Projekte von großer Bedeutung koordiniert hat.
  • Der Modellcharakter des Projekts stellt sicher, dass Bürger und interessierte Kommunen in beliebiger Zahl und an jedem Ort von den Erkenntnissen profitieren.

Es ist bekannt, dass Projekte, die die Doktrin von der Unbedenklichkeit der Strahlung und dem Schutz durch geltende Grenzwerte unversehens gefährden und widerlegen könnten, eher mit Behinderungen als mit Fördermitteln zu rechnen haben. Diagnose-Funk und Kompetenzinitiative sind sich deshalb im Klaren, dass die Realisierung des Mastbruch-Projekts auf eine breite ideelle und finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen ist. Sie werden aber auch nichts unversucht lassen, die für das wichtige Forschungsvorhaben benötigten Gelder auch auf eher unorthodoxen Wegen einzuwerben, zu denen öffentliche Großveranstaltungen gehören sollen.

Wir bitten hiermit die Bürger Deutschlands und der europäischen Union: Helfen und unterstützen Sie das Mastbruch-Projekt! Bedenken Sie, dass auch sehr viele Kleinstbeträge genau so viel bewirken wie wenige große! Machen Sie das Gemeinschaftsprojekt von Bürgern und unabhängigen Wissenschaftlern zu dem Ihren! Und tragen Sie bitte dazu bei, diesem Aufruf die größtmögliche Verbreitung zu geben!

Aktuelle Informationen zum Projekt finden Sie auf den Seiten von Diagnose-Funk und Kompetenzinitiative.

Überweisungen bitte auf das Konto der Stiftung Pandora unter dem Kennwort ‚Mastbruch’;
Spenden werden auf Wunsch quittiert:

Pandora – Stiftung
Deutsche Bank Berlin
Konto 4144341
BLZ 100 700 00
IBAN: DE16 1007 0000 0414 4341 00
SWIFT: DEUTDEBBXXX

Mit freundlichen Grüßen!

Der Vorstand der Umwelt- und Verbraucherorganisation Diagnose-Funk
Der Vorstand der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V.

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[Quelle: www.diagnose-funk.org]




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