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Giftstoffe im Spielzeug – Gefahr für unsere Kinder

Schwermetalle, Weichmacher, Duftstoffe, Azofarbstoffe, Nitrosamine und viele weitere Giftstoffe im Kinderspielzeug. Einer der Gründe, warum Krebserkrankungen und Allergien bei Kindern immer mehr zunehmen.

Kinder nehmen heute im Alltag aus vielen Quellen Schadstoffe auf, wie beispielsweise durch die Luft oder über die Kleidung und Nahrung. Aber vor allem Spielzeuge, mit denen die Kinder intensiv in Berührung kommen, stellen eine zusätzliche Gefahr da.

Kinder spielen mit allen Sinnen. Spielzeuge mit denen die Kinder in Kontakt kommen – die sie berühren, in den Mund nehmen, an denen sie riechen, mit denen sie schlafen – sollten eigentlich völlig unbedenklich sein. Man sollte meinen, dass wenn es um die Gesundheit unserer Kinder geht, die Hersteller selbstverständlich gerade bei diesem Thema sensibel genug sein sollten, um auf gesundheitsschädliche Stoffe zu verzichten und die besten Sicherheitsstandards gewährleisten.

Eltern verlassen sich außerdem auf Gütesiegel und kontrollierende Behörden, die für die Sicherheit von Produkten zuständig sind – oder sein sollten. Schließlich wird hierfür mit Steuergeld bezahlt. Die Realität sieht tragischerweise anders aus. Gütesigel sind keine wirklichen Gütesiegel und die Spielzeughersteller werden von den Behörden nicht direkt kontrolliert. Die Verantwortung wird abgeschoben. Es heißt, es sei einzig allein die Aufgabe der Hersteller für die Sicherheit ihrer Spielzeuge zu sorgen.

Die Richtlinien für Kinderspielzeug werden von der EU-Kommission etappenweise geändert, Grenzwerte für Giftstoffe immer weiter nach oben verschoben. Die täglich zulässige Aufnahmemenge der Schwermetalle hat sich beispielsweise bei Quecksilber um das 1,5fache erhöht, bei Blei um das 1,9fache, bei Arsen ist der Wert um das 3,6fache gestiegen, bei Barium um das 18fache und Antimon um das 22,6fache. Die EU-Kommission will schließlich einen besseren Wettbewerb für die Industrie gewährleisten. Das Wohl der Kinder steht nicht im Vordergrund, sondern der Profit.

Gesetzlich erlaubte Schadstoffmengen sind übrigens reine Augenwischerei. Eine Grenze wischen schädigend und nicht schädigend gibt es in der Toxikologie nicht. Welches Gift ab welchem Grenzwert zu welchen gesundheitlichen Schäden führt ist nicht wirklich bekannt. Die Wirkungen von Schadstoffen werden zwar an Tieren getestet, aber die Ergebnisse sind nicht eins zu eins auf den Menschen übertragbar.

Die eigentliche Gefahr: Langzeitfolgen sind unbekannt. Die gesundheitlichen Folgen kommen schleichend und das Risiko steigt mit der Anzahl an Giften. Die ganze Bevölkerung wird von der Chemieindustrie zu Versuchskaninchen gemacht – die Kinder sind die ersten Opfer.

Weichmacher (Phthalate) in Plastik und Gummispielzeug gehören zu den häufigsten Schadstoffen. Duftstoffe die synthetische Gerüche überdecken sollen, können Allergien auslösen.

Potenziell krebserregende Stoffe: Schwermetalle in Lacken und Farben, Azofarbstoffe für leuchtende Farben, Nitrosamine in Luftballons und Kautschukspielzeugen, Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in Plastikspielzeug.

Doku: Gift im Spielzeug – die unsichtbare Gefahr


Videolink: https://youtu.be/IvpA4wFuDCY

Buchtipp:

Lass-dich-nicht-vergiftenLass dich nicht vergiften!: Warum uns Schadstoffe chronisch krank machen und wie wir ihnen entkommen

Alle chronischen Erkrankungen basieren laut Umweltmediziner Dr. med. Joachim Mutter auf Vergiftungen. Meist wird nur symptomatisch behandelt, für eine erfolgreiche Therapie ist aber die Kenntnis der zahlreichen Ursachen – ob Mobilfunk, Pestizide oder Weichmacher – nötig.

Neben der Darstellung krankmachender Faktoren und wie man sie meiden kann, werden wirksame Therapien beschrieben, mit denen man seinen Körper nachhaltig bei der Entgiftung unterstützen kann. Dabei wird das Beste aus moderner Umweltmedizin und Naturheilkunde in Dr. Mutters speziellen Entgiftungsprogramm kombiniert: Schwermetallausleitung, Ernährungsumstellung, Sport und Vitalstoffergänzung.

Im letzten Teil des Buches werden die häufigsten Krankheiten beschrieben und spezielle Wege zur Selbsthilfe aufgezeigt, die über das Basisprogramm hinausgehen. So hilft dieser Ratgeber den Betroffenen beim Umgang mit der chronischen Erkrankung und liefert wertvolle Hinweise zu Diagnostik, Ausleitungsverfahren und Therapie.

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Ein Kommentar zum Beitrag

  1. Dieser Beitrag macht die Unfähigkeit, oder besser den Unwillen, der Politik deutlich Verbraucherschutz zu praktizieren. Sokrates warnte schon vor fast 2500 Jahren davor, dass die Wirtschaft die Politik dominiert. Und was haben wir? Der Lobbyismus ist die Seuche dieser Zivilisation. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Beweise werden vehement ignoriert und das was von der Politik unternommen wird ist Opium für´s Volk. Es geht in dem Beitrag um unsere Kinder, also die ZUKUNFT. Und genau diese Zukunft wird durch stete Vergiftung, durch Verursachung einer Zeugungsunfähigkeit in Frage gestellt. Man schaue sich die Inschrift auf den „Georgia Guidestones“ an. Es ist also erklärtes Ziel einer selbsternannten elitären Gruppe, die Menschheit DRASTISCH zu reduzieren und da fange ich doch gleich mit dem schwächsten Glied, den Kindern, an.
    Und bitte, wer da glaubt, die Bundesregierungsdarsteller würden gegen die Interessen der Wirtschaft agieren und Gesetze zum Schutze der „Bürger“ (für wen oder was bürgen die eigentlich???) erlassen, der schlafe weiter!

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