. . Log in | Register

Gleichstellung von Naturheilverfahren und Schulmedizin

Petition: Gesetzliche Krankenversicherung – Leistungen – Gleichstellung von Naturheilverfahren und Schulmedizin

Haben Sie Lust, die Regierungsparteien bei ihrer lobbygesteuerten Gesundheitspolitik ins Schwitzen zu bringen? Dazu haben Sie nur noch bis zum 15.12. Gelegenheit. An diesem Tag endet die Frist zur Mitzeichnung der Petition 14388, mit der jede Art von Naturheilkunde, die bei Patienten wirkt, mit der Schulmedizin gleichgestellt würde.

Nichts fürchten die Schulmedizin und die Pharmakonzerne mehr als Konkurrenz. In diesem Zusammenhang kommentierte die Buergerstimme auch das Verbot des freien Verkaufs von Heilkräutern, bzw. die Unterwerfung des Heilkräutervertriebs unter die Interessen der Pharmalobby. Damit auch weiterhin Milliardenprofite mit überflüssigen und/oder unwirksamen Therapien, Operationen und Medikamenten möglich sind, setzen die Pharmalobbyisten bei ihrer Schlammschlacht gegen die Naturheilkunde vor allem auf den Placebo-Effekt. Drehen wir den Spieß einmal um.

Weiterlesen auf buergerstimme.com

Link zur Petition

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen…

  • Naturheilverfahren und Schulmedizin werden gleichgestellt
  • ALLE wirksamen Verfahren werden von den Kassen erstattet
  • Neben dem bisherigen Medizinstudium werden vergleichbare Studiengänge in Homöopathie, Ayurveda, TCM, Naturheilkunde usw. an Universitäten eingerichtet und die Abschlüsse staatlich anerkannt
  • naturheilkundliche Forschung erhält öffentliche Geldern in derselben Höhe wie schulmedizinische Forschung

Begründung

Trotz überdurchschnittlich hoher Heilerfolge, gerade bei chronischen Erkrankungen, werden Naturheilverfahren nicht oder nicht in ausreichender Weise von den Krankenkassen erstattet. Während die gesetzlich Versicherten – bedingt durch die Pflichtversicherung, monatliche Beiträge zu entrichten haben, dürfen sie nicht frei wählen, für welche Therapierichtung diese Beiträge verwendet werden sollen, also z.B. für eine Behandlungen durch einen Doktor der Osteopathie, der Ayurveda-Medizin oder der TCM. Dies ist ein willkürlicher Eingriff in die Wahlfreiheit des Versicherten und außerdem eine protektionistische Maßnahme, die einseitig den Ärzten der Schulmedizin zugute kommt.

Zur Frage der Wirksamkeit und Kosten naturheilkundlicher Fragen:

Bei einer sechsjährigen Langzeitstudie an der Uni-Klinik Essen (1992-98) unter Leitung von Prof. Schlebusch erwies sich ein breites Spektrum von Naturheilverfahren als überdurchschnittlich erfolgreich. Bei 500 chronisch kranken Patienten (Asthma, Allergien, Rheuma und Wirbelsäulen-Problemen, Autoimmun- und Schmerzerkrankungen, chronischer Erschöpfung, Infektanfälligkeit usw.) wurde in durchschnittlich 18 Monaten eine Ausheilungsquote von 65 Prozent erreicht. Bei den Krankenhauskosten und bei den Arbeitsausfallkosten ergaben sich Einsparungsvolumina von ca. 40 Prozent. Prof. Kaucher vom Institut für angewandte Mathematik der Univ. Karlsruhe errechnete, dass durch bundesweit flächendeckende Anwendung dieses Modells Einsparungen in Höhe von € 100-150 Mrd möglich wären. Das entspreche einer Kostensenkung um fast 50 Prozent. Unter anderem SO liesse sich also die Krise im Gesundheitswesen in den Griff bekommen.

In der Datenbank des US Gesundheitsministerium PubMed befinden sich mittlerweile zehntausende anerkannte Studien über den erfolgreichen Einsatz alternativer Verfahren. Es ist deshalb höchste Zeit, zu reagieren! Angesichts explodierender Kosten der Schulmedizin, der Wirksamkeit und Kosteneffizienz alternativer Verfahren, ihren nachhaltigen Heilerfolgen und ihrer geringen Nebenwirkungen können wir uns nicht länger leisten, alles beim Alten zu lassen – sondern müssen jetzt eine radikale Umstellung im oben genannten Sinne vornehmen.

Link zur Petition



Der Betreiber dieser Website ist weder Arzt noch Mediziner und bietet seine Informationen nicht als gesundheitliche Beratung an. Die Informationen stellen keine Beratung des einzelnen Benutzers und keine medizinischen Fachinformationen dar. Die dargestellten Informationen können daher den individuellen Rat oder Behandlung eines Arztes oder Heilpraktikers nicht ersetzen. Es wird dringend davon abgeraten, die angebotenen Informationen als Selbstbehandlungshinweise zu benutzen. Im Erkrankungsfall ist auf alle Fälle ein Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

2 Kommentare

  1. 1. neurozentrum münchen

    Kommentar vom 14. December 2010 um 13:11

    Naja, das ist wohl ein Thema, welches man so oder so bewerten kann… Grundsätzlich wäre es sehr wünschenswert, wenn nicht schulmedizinisch anerkannte Heilmethoden gleichermaßen gefördert werden würden wie anerkannte. Allerdings ist es ja leider immernoch so, dass Heilpraktiker kein wirklicher Ausbildungs- geschweige denn Studienberuf ist und sich somit auch genügend schwarze Schafe da draußen rumtreiben.
    Grüße

  2. 2. Jungmann Marlene

    Kommentar vom 14. December 2010 um 16:02

    Ich bin für die Gleichstellung

Schreiben Sie einen Kommentar zum Artikel:

- Kommentare werden einzeln vom Moderator freigeschaltet.
- Kommerzielle Werbelinks sind nicht gestattet.
- Bitte gültige Emailadresse verwenden.

Antispam Bee hat diesen Blog bisher vor 349,010 Spam-Kommentaren bewahrt.