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Grüne Smoothies – warum sind sie so gesund?

Grüne Smoothies sind eine Erfindung der Rohköstlerin Victoria Boutenko, die als Mutter der RawFamily in den USA lebt und arbeitet. Ihre beiden Bücher „Green for Life“ und „Grüne Smoothies“ sind in mehr als 40 Sprachen übersetzt worden.

Victoria Boutenko hatte sich und ihre Familienmitglieder durch die Umstellung der Ernährung auf Rohkost von diversen chronischen und akuten Krankheiten befreit, konnte irgendwann allerdings eine gewisse Unzufriedenheit mit dem Ernährungsstil feststellen und auch die Schwierigkeit den Gesundheitszustand noch weiter zu verbessern. Sie recherchierte woran das liegen kann und verglich die Ernährung unserer nächsten Verwandten, der Schimpansen, mit unserer Ernährung.

Die Säule, die trotz Salaten und frisch gepressten Säften in der Rohkost-Ernährung deutlich unterrepräsentiert war, waren die Grünpflanzen und damit das lebenswichtige Chlorophyll. Salate sind nur wirklich lecker in Kombination mit einer Dressing, die entweder auf Öl basiert oder auf Nüssen, die zu einer Dressing verarbeitet wurden, beide Varianten bedeuten viel Fett und meist auch Salz.

Frisch gepresste Säfte sind im Vergleich zu einem grünen Smoothie deutlich zeitauwendiger in der Herstellung und die wertvollen Faserstoffe bzw. Ballaststoffe wie sie meist genannt werden landen beim Entsaften im Trester und werden entsorgt. Aber die Faserstoffe haben für die Darmgesundheit einen enormen Wert.

Da Victoria Boutenko den gewünschten Grünanteil nicht mit Salaten und auch nicht mit Säften abdecken konnte kam sie auf die Idee das grüne Blattgemüse, die Gräser und die Wildkräuter zusammen mit Wasser in einem Mixer zu zerkleinern, aber das schmeckte leider gar nicht. Als sie dann aber das Grün mit Obst mischte waren die „grünen Smoothies“ geboren, die seitdem einen Siegeszug um die Welt angetreten haben und immer mehr Anhänger finden.

Grüne Smoothies lassen sich ohne Rücksicht auf die praktizierte Ernährungsform immer in den Alltag integrieren und stellen auch für Menschen mit begrenzten Zeitreserven eine wunderbare Möglichkeit dar den Anteil an Rohkost, den Anteil an Obst, den Anteil an Chlorophyll und damit den Anteil an wertvollen und leicht verdaulichen Nährstoffen zu erhöhen.

Ein grüner Smoothie besteht zu 50% aus grünem Blattgemüse, wie bspw. Spinat, zu 50% aus reifem Obst und Wasser oder Eiswürfel um die gewünschte Konsistenz zu erhalten. Das Obst und auch die Grünpflanzen sollten wegen der geringeren Schadstoffbelastung und der meist höheren Nährstoffdichte unbedingt aus Bio-Anbau stammen. Das Obst sollte möglichst reif sein. Anstatt dunkelgrünem Blattgemüse, wie Spinat, Mangold oder auch Salaten eignen sich Wildkräuter wunderbar als grüner Anteil im Smoothie.

Wildkräuter besitzen die höchstmögliche Nährstoff- und Vitalstoffdichte, sie wurden nicht gezüchtet, bei ihnen wurden keine Bitterstoffe rausgezüchtet und sie haben sich an ihrem Standort ohne menschliches Zutun durchgesetzt. Wildkräuter sind außerdem kostenlos. Am besten kauft man sich ein gutes Buch zum Thema Wildkräuter und Wildpflanzen und nimmt an einer Wildkräuterführung teil um die Vielfalt an dieser Apotheke der Natur kennen zu lernen. Für den Anfang kann man mit leicht bestimmbaren Wildkräutern beginnen, wie Brennessel oder Löwenzahn oder auch Spitzwegerich.

Bei der Herstellung von grünen Smooothies sollte man sich an das von Victoria Boutenko erstellte Reinheitsgebot halten. Das Reinheitsgebot besagt, dass kein stärkehaltiges Gemüse, wie Möhren und auch keine Nüsse in den grünen Smoothie gehören. Wenn man sich an das Reinheitsgebot hält und nur Grün, Obst und Wasser verwendet dann kann man mit der besten Wirkung rechnen. Auch sollte man nicht mehr als 2 oder 3 Obstsorten im Smoothie verarbeiten, denn es ist schön, wenn man noch die einzelnen Geschmacksrichtungen heraus schmecken kann.

Für die Herstellung grüner Smoothies benötigt man neben den oben genannten Zutaten noch einen Hochleistungsmixer oder Profimixer, der bisher nur in der Gastronomie oder von Profiköchen eingesetzt wurde. Ein Profimixer unterscheidet sich von einem Küchenmixer dadurch, dass er eine deutlich höhere Leistung, meist mehr als 1.000 Watt und vor allem eine sehr hohe Umdrehungszahl von etwa 30.000 – 38.000 Umdrehungen hat. Dazu kommen speziell geformte und hochwertige Edelstahlmesser und ein spezielles Behälter-Design, bei dem jeder Anbieter auf sein Patent setzt um in einer möglichst kurzen Zeit einen absolut faserfreien grünen Smoothie herstellen zu können. Natürlich kann man für den Anfang auch einen normalen Küchemixer oder einen Pürierstab verwenden, aber vielen Menschen schmecken die „bröckeligen“ Smoothies nicht und daher wird die gesunde Gewohnheit leider viel zu schnell wieder fallen gelassen. Die effektive und faserfreie Zerkleinerung bringt deutlich mehr Vitalstoffe in die Flüssigkeit und macht sie für den Menschen verdaulich und bio-verfügbar.

Grüne Smoothies sind keine Zwischenmahlzeit, sondern aufgrund ihres Kaloriengehaltes (aus dem Obst) und aufgrund der sehr hohen Mineralstoff- und Vitalstoffdichte komplette und ausreichende Mahlzeiten, die lang anhaltend sättigen. Die meisten Menschen, die eine Mahlzeit durch einen grünen Smoothie (0,5 bis 1 Liter) ersetzt haben berichten von einer Gewichtsreduktion. Es handelt sich um eine Gewichtsreduktion ohne zu hungern und ohne irgendwelche Regeln zu beachten und es handelt sich um eine gesunde Gewichtsreduktion, denn der Körper ist durch die grünen Smoothies mit allen lebenswichtigen Stoffen versorgt.

Viele Menschen können sich nicht vorstellen, dass so ein grün aussehendes Getränk wirklich lecker ist, wenn sie dieses dann aber probiert haben sind alle wirklich angenehm überrascht und können nicht glauben, dass sie gerade so etwas „Gesundes“ trinken. Wer skeptisch ist sollte es unbedingt mal für 30 Tage ausprobieren und dann entscheiden, ob es Sinn macht. Die Fangemeinde wird auf jeden Fall täglich größer und fast jeden Monat kommt ein neuer Anbieter mit einem Profimixer auf den Markt, der Mixer speziell für die Verarbeitung dieses wunderbaren grünen Wunderelixiiers entwickelt hat.

Von Simon Bodzioch
Perfekte Gesundheit Blog

Buchtipps

10 Kommentare zum Beitrag

  1. Wenn die Mixer nicht so teuer wären. Über 600€ ist schon einiges. Ich würde es so gerne ausprobieren, aber das ist schon einiges.

  2. es gibt auch gute und weitaus günstigere Modelle.Ich besitze so einen und bin damit sehr zufrieden.Bereite mir schon seit einigen Jahren selbst auch Smoothies nach Dr.Switzer´s Methode zu, und kann sagen das mir diese sehr gut schmecken und auch sehr sättigend sind.lg Sven bei Fragen einfach mailen:bsa-germany@gmx.net

  3. Den Revoblend 390 bekommst Du bspw. schon für 415 € und den Vitamix Turboblend (Einsteiger-Gerät), der speziell für grüne Smoothies geeignet ist, ab 455 €. Beim Vitamix TNC 5200 bekommst Du auch 7 Jahre Voll-Garantie auf das gesamte Gerät, das sollte man beim Kauf bedenken, 2 PS, mehr als 30.000 Umdrehungen und ein hochwertiges Edelstahl-Messer hat eben seinen Preis…

  4. Powermill Mixer, sehr gute Qualität.Den besitze ich seit 3 Jahren selbst und bin sehr zufrieden damit…

  5. Smoothies? Ok, aber: Ich meine es bringt nicht so viel wenn man pestizidhaltiges/nährstoffarmes/vitaminarmes/vitaminarme Sorten isst. Also besser bio.
    Noch besser: Sich 50m^2 kaufen, dort (größere)Apfel-,Kirschbäume,Johannisbeeren,Himbeeren,… pflanzen und genießen.

  6. ich perönlich ernähre mich zum grössten Teil von Wildkräutersmoothies frisch gepflückt von Waldesrändern und Co. wie z.B.Brennessel Giersch, Löwenzahn, Ackerschachtelhalm,und einfach Wildgras…das mixt man zusammen mit Früchten und fertig!Schmeckt sehr gut und ist sehr nahrhaft!(siehe Dr. John Switzer Wildkräuterbuch:Dr. Switzers Heilkräftige Wildkräuter-Vitalkost-Rezepte) wer hat den bitteschön heute noch Zeit sich um einen eigenen grossen Garten zu kümmern???

  7. hallo – ich habe mir auf der veggie world in wiesbaden den – omniblend hochleistungsmixer – mit der 1,5 l befüllung gekauft . die netten leute von omniblend haben mir einen richtig guten preis gemacht von 219 euro . behältniss bpa frei , 1,5l behältnis , und läuft mit 38 000 umdrehungen , sehr leise ,wegen den stahlkugellager, und ich als werkzeugmachermeister kann sagen das der aufbau und die mechanik 1A sind . ich habe ihn jetzt schon 2 tage getestet und bin voll zufrieden , gegenüber dem billigmixer den ich vorher hatte . der omniblend ist ganz einfach zu reinigen , man kommt sehr gut in den behälter . er reinigt sich auch alleine indem man biologisch abbaubares geschirrspülmittel einfüllt , halbvoll mit lauwarmen wasser macht und dann auf highspeed , super , alles tip top sauber . wenn man eis macht oder dickere sachen , sollte man sich einen kleinen schmalen silikonschaber zulegen , mit dem man die masse dann rausstreichen kann . der behälter des omniblend ist nahezu unkaputtbar , er kann mit hoch ausgestreckten armen auf den boden fallen , da lacht der nur . also gegenüber dem vitamix der fast 700 euro kostet , braucht der sich nicht zu verstecken , das habe ich aus einer vielzahl aus rezensionen rausgelesen , im gegenteil , sehr viele leute waren mit dem omniblend besser beraten , auch aus technischer sicht .
    fazit – für dieses geld ist dieser mixer unschlagbar . mehr braucht man nicht auszugeben , meine meinung .
    und jetzt wird gemixt wie die weltmeister , ole .

    grüsse JOE

  8. Die grünen Smoothies mag ich auch seit 8 Monaten, vielen Dank für den Artikel. Was ich nicht verstehe: warum keine Nüsse und Karotten hinein? Das gehört doch alles zusammen: Vitamin A und B brauchen Fett zur Aufnahme. Eisen braucht Vitamin C. Irgendwie gehört doch alles zusammen (bis auf Kalzium/Magnesium, Eisen/Kupfer). Deswegen verstehe ich dieses Ausschlussprinzip nicht. Wäre es nicht besser, alle vegetarischen Nährstoffquellen einzubeziehen?

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