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Monsantos Bt-Baumwolle treibt Bauern in den Selbstmord

Monsanto hat seine genetisch veränderte Bt-Baumwolle in den Jahren 1997 bis 1998 illegal in Indien eingeführt.

Auf Grund eines vor dem Obersten Gerichtshof von der Research Foundation for Science, Technology and Ecology ausgefochtenen Verfahrens war Monsanto-Mahyco bis zur Anbausaison 2002 nicht in der Lage, sein Bt-Baumwoll-Saatgut kommerziell zu verkaufen. Seitdem hat Monsanto durch Lizenzabkommen mit indischen Saatgutunternehmen und durch „geistige Eigentumsrechte“ ein Monopol auf dem Baumwoll-Saatgutmarkt etabliert. In Indien ist Bt-Baumwolle gleichbedeutend mit Monsanto.

Seit der Einführung von Saatgut-Monopolen und der Errichtung von Abhängigkeiten der Bauern von Saatgut sowie der zunehmenden Abhängigkeit von Agrochemikalien ist aus den Baumwoll-Anbaugebieten eine Region geworden, die durch hohe Verschuldung der Bauern geprägt ist. Nicht zurückzahlbare Schulden treiben die Bauern in den Selbstmord. Mehr als 200.000 Bauernselbstmorde gab es in Indien im Baumwollgürtel von Maharashtra, Punjab, Andhra Pradesh und Karnataka. Anstatt die selbst verursachte Krise anzugehen, fällt dem Konzern nichts anderes ein, als unverdrossen vom Bt-Baumwoll-Wunder zu sprechen.

Ein weiteres Beispiel für die armselige „Wissenschaft“ von Monsanto und Co. ist es, wenn sie argumentieren, dass Bt-Baumwolle zur Befreiung der Frauen in der Region von Vidharbha in Maharasthra geführt habe. Vidharbha ist das Gebiet mit der größten Anbaufläche von Bt-Baumwolle, in dem es auch die höchste Rate an Selbstmorden von Bauern gibt.

Arjunan Subramanian von der Organisation Horticulture Research International Warwick, Dr. Kerry Kirwan, Professor David Pink und Martin Qaim haben einen Artikel veröffentlicht, in dem behauptet wird, dass der Anbau von Bt-Baumwolle mit einer hohen Zunahme der Beschäftigung von Frauen verbunden ist. Der Artikel ist nur der letzte in einer Reihe von Artikeln, in denen beharrlich behauptet wird, dass Bt-Baumwolle Wunder bewirke. Gleichzeitig begehen Hunderttausende von Bt Baumwoll-Bauern Selbstmord. Arjunan Subramanian ist ein Student von Qaim, und Qaim repräsentiert Monsanto und Co. Jede von ihm erstellte „Studie“ ist nichts anderes als Öffentlichkeitsarbeit für Monsanto.

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