Weichmacher verändern die Persönlichkeit
30. January 2010 von Gesundheitsapostel | 11 Kommentare
Wissenschaftler der Mount Sinai School of Medicine führten eine Studie durch, bei der wieder belegt wurde, welch großen Schaden Weichmacher (Phthalate) im Körper des Menschen anrichten können. Mittlerweile haben wir schon eine “Welt aus Plastik” und eine erhebliche (eher katastrophale!) Weichmacher-Belastung. Plastikflaschen und die ganzen Verpackungen unserer Lebensmittel sind voll davon.
Kleiner Tipp zwischendurch: Vermeiden Sie unbedingt Wasser aus Plastikflaschen! Das ist absolut kein gutes Wasser mehr…
Nun, in der Langzeit-Studie wurden 188 Kinder und deren Mütter untersucht. Dabei wurde während der Schwangerschaft die Konzentraion von Phthalat-Abbauprodukten im Urin der Mütter gemessen. Als die Kinder dann zwischen vier und neun Jahre alt waren, wurde das Verhalten der Kinder untersucht.
Dabei stellten die Wissenschaftler fest: Je höher die Konzentration an Phthalaten während der Schwangerschaft war, desto mehr Verhaltens-Auffälligkeiten zeigte ein Kind. Diese an Weichmachern höher belasteten Kinder wurden häufiger aggressiv und konnten sich schwerer kontrollieren als Kinder, die nur einer sehr geringen oder keiner Konzentration an Weichmachern ausgetzt waren.
Fazit: Weichmacher beeinflussen die Persönlichkeit. Weichmacher machen aggressiv und führen zu Kontrollverlust. Weichmacher, machen krank.
Der Betreiber dieser Website ist weder Arzt noch Mediziner und bietet seine Informationen nicht als gesundheitliche Beratung an. Die Informationen stellen keine Beratung des einzelnen Benutzers und keine medizinischen Fachinformationen dar. Die dargestellten Informationen können daher den individuellen Rat oder Behandlung eines Arztes oder Heilpraktikers nicht ersetzen. Es wird dringend davon abgeraten, die angebotenen Informationen als Selbstbehandlungshinweise zu benutzen. Im Erkrankungsfall ist auf alle Fälle ein Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.
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1. Pinkostar
Kommentar vom 30. January 2010 um 16:11
Mich würde zudem mal interessieren, inwiefern es unterschiede in der Konzentration der Weichmacher bei Einweg- zu Mehrweg PET gibt.
Gerade aus Gründen der geäußerten bedenken über die Einwegflaschen, bin ich zu den Mehrweg umgestiegen, da angeblich dort weniger bedenkliche Stoffe enthalten sind.
2. Hr. Kienappel
Kommentar vom 30. January 2010 um 20:00
Ja, bei ‘Mehrweg’ Flaschen stirbt man halt ein wenig später. Warum nicht zu Glas Flaschen greifen, dann hat man das Problem gar nicht. Und die Nachfrage steuert das Angebot.
Wundert mich wirklich, dass es noch Menschen gibt die Weichmacher wollen.
3. Truther Archive » Blog Archive » Weichmacher verändern die Persönlichkeit
Pingback vom 31. January 2010 um 00:48
[...] http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/weichmacher-verandern-die-personlichkeit [...]
4. Pompeij
Kommentar vom 1. February 2010 um 00:37
Gut zu wissen, oder auch nicht.
Ich trinke seit paar jahren nur noch aus PET Flaschen, rein aus praktischem Nutzen.
Leichter und es gibt sie in 1,5l
Aber agressiv? da bin ich glaub der letzte dem das passiert, ich bin die Ruhe in Person.
Ich werde die erleichternde Erfindung weiter nutzen, aber ich bin ja auch raucher
5. HamburgerOriginal
Kommentar vom 1. February 2010 um 09:00
@Pompeij:
Lies den Artikel nochmal.
6. Tweets die Weichmacher verändern die Persönlichkeit | Gesundheitliche Aufklärung erwähnt -- Topsy.com
Pingback vom 1. February 2010 um 13:27
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Igelballprinzessin, Healthman, CONTRACOMA, Monster Truck, Frank Weber und anderen erwähnt. Frank Weber sagte: Weichmacher verändern die Persönlichkeit – Wissenschaftler der Mount Sinai School of Medicine führten eine Studie d… http://ow.ly/16svTr [...]
7. zhenya
Kommentar vom 1. February 2010 um 17:09
to Pompeij
zitat-Ich werde die erleichternde Erfindung weiter nutzen, aber ich bin ja auch raucher
Pompeij, du hast deine Entscheidung getroffen…
) sondern mit Hilfe von”…”, aber was suchst du hier auf dieser seite?
oder auch nicht du selbst
sich langsamm töten und nach heilmittel hier suchen? glaube es ist dumm von dir
8. MiKo
Kommentar vom 6. July 2010 um 14:32
Wenn auch der letzte Kommentar bereits ein halbes Jahr zurückliegt, ist es trotzdem wichtig hierzu mal was zu sagen!
Ich arbeite in der Lebensmittelüberwachung (was auch Verpackungen, sog. Bedarfsgegenstände einschließt) und kann mir deshalb ein gutes Bild davon machen, welche Materialien Weichmacher enthalten und welche nicht.
Entgegen des “Allgemeinwissens” enthalten nicht alle Kunststoffe Weichmacher; der einzige Kunststoff, dem Weichmacher zugesetzt werden ist Polyvinylchlorid (PVC).
Verpackungen, die Lebensmittelkontakt haben sind zu fast 95% aus Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE) die zu 100% keinen einzigen Weichmacher enthalten.
Getränkeflaschen bestehen aus Polyethylterephtalat (PET) und auch wenn der Name es vielleicht vermuten lässt, sind darin keine Phtalate in dem Sinne enthalten.
Von diesen Gegenständen gehen somit keine Gefahren in Sachen Weichmacher aus.
Dass Weichmacher eine schädliche Wirkung haben, ist allerdings erwiesen und deren Einsatz wird daher durch die Zuständigen Stellen überwacht.
Eine weitere Gefahr stellt das, in diesem Zusammenhang ebenfalls oft erwähnte, Bisphenol A dar. Hierbei handelt es sich um ein Monomer eines Polycarbonat (PC) Kunststoffes. Doch auch dieser Kunststoff wird in Zusammenhang mit Lebensmitteln praktisch nicht verwendet…
9. Birgit
Kommentar vom 14. October 2010 um 10:40
hallo miko,
danke für deine längst überfällige erläuterung, hier scheint doch sehr viel aufklärungsbedarf bei den lesern des forums zu bestehen.
gruß b.
10. bim
Kommentar vom 21. March 2011 um 15:25
ich bin schwanger…anfang 5. monat. ich trinke sehr gern volvic-wasser mit geschmack. die gibt es allerdings nicht in flaschen. (selbst wenn… plaste flaschen sind nun mal leichter zu tragen.)
muss ich mir jetzt gedanken machen??? auch den granini-saft den es nur in plasteflaschen gibt trinke ich hin und wieder.
danke für eure antworten
11. Kurt
Kommentar vom 2. May 2011 um 16:44
“Eine weitere Gefahr stellt das, in diesem Zusammenhang ebenfalls oft erwähnte, Bisphenol A dar. Hierbei handelt es sich um ein Monomer eines Polycarbonat (PC) Kunststoffes. Doch auch dieser Kunststoff wird in Zusammenhang mit Lebensmitteln praktisch nicht verwendet…”
Bin noch unsicher: PC ist halt koch- und spülmaschinenfest und so sind noch immer viele Plastik-Babyfläschchen daraus gemacht. Mehr und mehr findet man zwar welche ohne BPA, jedoch kann man noch immer nicht Entwarnung geben, es ist einfach zu verbreitet (auch als Beschichtung in Dosen! [siehe wikipedia]).