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Weizengrassaft – Wirkung und Inhaltsstoffe von Supernahrung Weizengras

Weizengras ist ein altbewährtes Heil- und Nahrungsmittel und zählt aufgrund seines Reichtums an Chlorophyll und über 100 weiteren Vitalstoffen zu den echten Superfoods.

Vor tausenden von Jahren wusste man bereits von den Kräften des Weizengrases. So galt es schon in alter Zeit nicht einzig allein als Nahrungsquelle sondern hatte auch große Bedeutung als Heilmittel bei verschiedensten Beschwerden und Krankheiten.

Heutige wissenschaftliche Studien bestätigen den herausragenden Vitalstoffgehalt: Frisches Weizengras ist reichhaltig an Chlorophyll, ist voller Enzyme und beinhaltet über 90 Mineralstoffe und Spurenelemente sowie alle Vitamine und Aminosäuren die ein gesunder Körper braucht.

Die tägliche Einnahme von Weizengrassaft führt zu Wohlbefinden, Gesundheit und Lebensenergie!

 

Weizengras und seine Geschichte

Tatsächlich ist der medizinische Gebrauch von verschiedenen Gräsern bereits tausende von Jahren alt. Die Essener und die Druiden kannten bereits vor 2.000 Jahren die heilsamen Eigenschaften von jungen Gräsern. Im antiken China wurden Grassäfte als blutreinigendes und stärkendes Mittel zur Frühjahrskur empfohlen. Die Indianer Mittelamerikas nutzten Weizengrassaft bei verschiedenen Heilprozessen, besonders zur Wundheilung und Entgiftung.

Aber Weizen macht doch krank!?

Der Weizen wurde in den letzten Jahrzehnten durch moderne Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion stark verändert. Der Weizen heute ist nicht mehr der Weizen wie vor 100 Jahren. Dadurch gerät er immer mehr in Verruf, denn heute weiß man, dass das reife glutenhaltige Weizenkorn krank macht.

Das junge Weizengras ist frei von Gluten und besitzt nach wie vor seine besonderen gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Anfang des 20. Jahrhunderts konzentrierten sich einige Ärzte auf das Weizengras zunächst nur aufgrund seines hohen Chlorophyllgehaltes.

Der Wirkstoff Chlorophyll wurde von Ärzten gegen unterschiedliche Beschwerden mit großem Erfolg eingesetzt. Beispielsweise bei Hauterkrankungen und Geschwüren, als stärkendes Mittel für Verdauung, Lungen, Herz und Kreislauf oder auch als Schmerzmittel.

Nach dem zweiten Weltkrieg gerieten Weizengrassaft, Chlorophyll und andere natürliche Heilmittel nahezu in Vergessenheit. Der Grund dafür war die Pharmaindustrie mit ihren bekannten „Geschäftspraktiken“ und ihrem Aufgebot an neuen Medikamenten, vor allem den Antibiotika.

Wahrscheinlich haben wir es unter anderem der amerikanischen Ärztin Dr. Ann Wigmore zu verdanken, dass Weizengrassaft sich seit den letzten Jahren einer wachsenden Beliebtheit erfreut.

Ann Wigmore war schwer an Krebs erkrankt. Sie litt an Darmkrebs und die Ärzte attestierten ihr nur noch eine Lebenszeit von sechs Monaten. Mit der schulmedizinischen Diagnose gab sie sich jedoch nicht zufrieden und da erinnerte sie sich an ihre Großmutter, die eine Heilerin in einem kleinen litauischen Dorf war. Die Großmutter nutzte vor allem junge Gräser für ihre Heilbehandlungen.

Wigmore begann eigene Forschungen und kam zu der Erkenntnis, dass Weizengras das heilkräftigste aller Gräser sein müsste, da es die meisten Entgiftungsstoffe, Nähr- und Aufbaustoffe besitzt. Mit diesem Wissen rückte Wigmore frischen Weizengrassaft in das von ihr entwickelte „Living-Food-Programm“, mit diesem sie sich schließlich vollständig von ihrer Krebserkrankung heilen konnte.

 

Inhaltsstoffe von Weizengras

In den letzten Jahren waren die gesundheitlichen Wirkungen von Gräsern immer wieder Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.

Unter den 4.700 Grassorten, die amerikanische Wissenschaftler auf ihre Inhaltsstoffe hin untersucht haben, zählt Weizengras zu den reichhaltigsten an Vitalstoffen.

Der Forscher Dr. G. E. Earp-Thomas konnte über 100 verschiedene Stoffe ausmachen, die in frischem Weizengras enthalten sind. Seiner Meinung nach, enthält Weizengras fast alle Vitalstoffe, die der menschliche Körper für ein gesundes Leben benötigt.

Eine Analyse von Dr. G. E. Earp-Thoma zeigt auf, was in 100g frischem Weizengras enthalten sind:
(Quelle: Weizengras, die Kraft im grünen Saft; von Christine Wolfrum; GU Ratgeber Gesundheit)

Eiweiß 22,8 g – Ballaststoffe 17,1 g – Kohlenhydrate 37,1 g – Kalorien 286 g

In 100 Gramm Weizengras steckt ein Nährwert der in etwa zwei Kilogramm Gemüse entspricht.

Vitamine

Frisches Weizengras enthält alle wichtigen Vitamine:
Provitamin A (Carotinoide) 50.000 IE, entspricht 14,3 mg
Vitamin B1 (Thiamin) 2,9 mg
Vitamin B2 (Riboflavin) 20,3 mg
Vitamin B3 (Niacin) 75,1 mg
Vitamin B6 12,9 mg
Vitamin B12 0,3 mg
Vitamin C (Ascorbinsäure) 314 mg
Vitamin D 28,6 mg
Vitamin E 31,4 mg
Vitamin H (Biotin) 1,1 mg
Vitamin K 80 mg
Folsäure 10,9 mg
Pantothensäure 24 mg

Mineralstoffe und Spurenelemente

Die wichtigsten Mineralstoffe und Spurenelemente sind im Weizengras enthalten
Eisen 57 mg
Jod 2 mg
Kalium 3200 mg
Calcium 514 mg
Kobalt 50mg
Kupfer 57 mg
Magnesium 103 mg
Mangan 10 mg
Natrium 29 mg
Phosphor 514 mg
Schwefel 200 mg
Selen 1 mg
Zink 5 mg
75 weitere Mineralstoffe und Spurenelemente

Aminosäuren

Weizengras enthält alle lebensnotwendigen Aminosäuren
Alanin 1,4 g
Arginin 1,1 g
Asparaginsäure 2,2 g
Cystein 0,2 g
Glutaminsäure 2,4 g
Glycin 1,2 g
Histidin 0,5 g
Isoleucin 0,9 g
Leucin 1,6 g
Lysin 0,8 g
Methionin 0,4 g
Phenylalanin 1,1 g
Prolin 0,9 g
Threonin 1,1g
Tryptophan 0,1 g
Tyrosin 0,5 g
Valin 1,3 g

Chlorophyll – der Hauptbestandteil von Weizengras

Allein schon der enorm hohe Gehalt an Chlorophyll macht Weizengras zu einem Superfood.

Frisches Weizengras besteht zu etwa 70 % aus dem Blattgrün Chlorophyll und zählt deshalb zu den chlorophyllreichsten Pflanzen überhaupt.

Chlorophyll ist mit dem menschlichen roten Blutfarbstoff Hämoglobin nahezu identisch. Der einzige Unterschied: Chlorophyll enthält Magnesium als Zentralatom während Hämoglobin einen Eisenkern besitzt.

Durch den Verzehr von Gräsern und Kräutern aufgenommenes Chlorophyll unterstützt den gesamten Organismus beim Aufbau und der Entgiftung und stärkt das Immunsystem. Es fördert den Sauerstofftransport in die Zellen, trägt zur Reinigung von Blut und Leber bei und regt die Bildung neuer Blutzellen an. Es verbessert die Funktion aller Organe, senkt den Blutdruck und wirkt ausgleichend auf den Blutzuckerspiegel. Chlorophyll wirkt alkalisierend und hilft den Säure-Base-Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen.

Im Jahr 1940 wurde in der Ärztezeitschrift „Journal of Surgery“ ein Artikel veröffentlicht, in dem die Autoren Dr. Benjamine Gurskin und Dr. Redpath and Davis Chlorophyll als wichtige und wirkungsvolle Medizin bei vielen Beschwerden bezeichnen.

Nach der Behandlung von etwa 1.200 Patienten mit unterschiedlichsten Beschwerden, kamen die Ärzte zu dem Ergebnis, dass Chlorophyll bei jedem einzelnen Fall zur Heilung oder zumindest zur Besserung der Symptome beitragen konnte.

Lutein

Weizengras ist reichhaltig an Lutein, ein wertvoller Vitalstoff der mit dem Beta-Carotin verwandt ist. Lutein wird in größeren Mengen in der Netzhaut gelagert und trägt wesentlich zur Gesunderhaltung der Augen bei. Lutein kann Augenerkrankungen wie der Makula-Degeneration vorbeugen und bereits vorhandene Erkrankungen am Auge lindern.

Enzyme

Enzyme sind der „Zündfunken des Lebens“ weil sie an vielen biochemischen Prozessen im Organismus, vor allem bei der Spaltung von Nährstoffen und der Verdauung, beteiligt sind. Sie machen den Stoffwechsel erst möglich. Wie viele Enzyme es gibt und deren gesamten Wirkungsweise ist bisher noch wenig erforscht.

Wir wissen, dass durch die moderne westliche Ernährungsweise dem Körper stetig Enzyme entzogen werden. Die Folgen sind schnellere Alterung und Krankheit. Mit frischem Weizengrassaft und lebendiger Ernährung (viel Rohkost) kann man seinem Körper neue Enzyme zuführen.

Proteine (Aminosäuren)

Weizengras hat einen hohen Proteinanteil mit einer Zusammensetzung aus allen lebenswichtigen Aminosäuren die unser Körper braucht. Diese essentiellen Aminosäuren kann der Körper nicht selbst bilden und müssen daher stetig zugeführt werden. Fehlt nur eine einzige dieser Aminosäuren, kann dies zu gesundheitlichen Beschwerden führen.

Die Konzentration und Zusammensetzung an pflanzlichen Aminosäuren im Weizengras ist vor allem für Sportler sehr interessant.

Vitamine

Weizengrassaft ist eine optimale Vitamin-Quelle. In größeren Mengen sind enthalten:

  • Vitamin C:
    Weizengras enthält ein Vielfaches mehr an Vitamin C als Zitrus- und andere Früchte. Vitamin C wird gerne als das wichtigste aller Vitamine bezeichnet. Es unterstützt das Immunsystem und gilt als echter Bakterienkiller. Vitamin C hemmt die Bildung krebserregender Stoffe und wird in hohen Dosen von einigen Alternativmedizinern erfolgreich bei der Behandlung von Krebs eingesetzt.
  • B-Vitamine, insbesondere Vitamin B12 und B17:
    Weizengras enthält außerdem einen hohen Gehalt an B-Vitaminen, die essentiell für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sind. Sie sind beim Aufbau von Muskelzellen und Nervenzellen beteiligt und lebenswichtig für die Nebennierendrüsen.
    Das seltene Vitamin B12 spielt eine wichtige Rolle bei der Blutbildung und verschiedenen Stoffwechselprozessen. Menschen mit einem Vitamin-B12-Mangel sollten viel Weizengrassaft trinken.
    Vitamin B17 (Laetril), das auch im Weizengras enthalten ist, spielt eine besondere Rolle bei der Krebsprävention.
  • Vitamin K:
    Vitamin K spielt eine wichtige Rolle für den Zellstoffwechsel und reguliert die Blutgerinnung. Es ist außerdem bei der Mineralisierung der Knochen beteiligt.
  • Vitamin E:
    Vitamin E gilt als Fruchtbarkeits-Vitamin und ist ein starkes Antioxidans. Es leistet wertvolle Hilfe zur Vorbeugung von Alzheimer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.
  • Vitamin D:
    Vitamin D spielt eine erhebliche Schlüsselrolle für das Immunsystem. Mit Hilfe der Sonne wird Vitamin D zu etwa 90 Prozent von der Haut gebildet. Im Winter steht die Sonne zu niedrig und die UV-Strahlung ist zu schwach. Zu wenig Vitamin D wird gebildet und das Krankheitsrisiko steigt.
  • Vitamin A:
    Provitamin A (Carotinoide) unterstützt das Immunsystem und ist ein wichtiges Antioxidans. Auch Vitamin A wird gerne als Anti-Krebs-Vitamin bezeichnet.

Mineralien und Spurenelemente

Weizengras enthält sämtliche wichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente die der gesunde Körper braucht. Es ist eine hervorragende Quelle für Calcium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink und Selen.

 

Anwendungsgebiete – Weizengrassaft als Heilmittel

Krankheiten entstehen überwiegend aus Mangelernährung und Übersäuerung.

Unerhitzte Lebensmittel reduzieren das Krebsrisiko zu 75%. Weizengrassaft reduziert das Krebsrisiko zu 95%“. Dr. Robinson, „Living Foods and Cancer, 1984

Weizengras ist nicht das Heilmittel an sich, hilft dem Körper aber dabei sich selbst zu heilen, indem es ihm Vitalstoffe in hoher Konzentration und perfekter Kombination liefert.

Weizengras greift in sämtliche körperlichen Prozesse ein. Gründe warum Weizengrassaft täglich getrunken werden sollte. Weizengras…

  • wirkt stark reinigend und entgiftend, entzündungshemmend, antibakteriell, alkalisierend und blutdrucksenkend
  • fördert die Entgiftung und Entschlackung – begünstigt die Ausleitung von Säuren, Schmermetallen und anderen Giftstoffen
  • unterstützt die Blutbildung, die Reinigung und den Aufbau des Blutes
  • verbessert die Durchblutung sowie Sauerstoffzufuhr und Nährstoffversorgung in Körperzellen und Gewebe
  • liefert Energie und steigert körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
  • gleicht den Blutzuckerspiegel aus
  • bringt den Säure-Base-Haushalt ins Gleichgewicht – reduziert Übersäuerung
  • reinigt die Organe, vor allem Leber und Magen-Darm-Trakt
  • reguliert die Verdauung
  • wirkt als natürliches Antibiotikum
  • stabilisiert und stärkt das Immunsystem
  • beschleunigt Heilungsvorgänge
  • hilft beim Abnehmen
  • reduziert unangenehme Körpergerüche
  • unterstützt den Muskelaufbau
  • verbessert das Hautbild und kräftigt das Haar
  • hält die Zähne gesund

Nach Studien und zahlreichen Erfahrungswerten kann die tägliche Einnahme von frischem Weizengrassaft zur Besserung folgender Beschwerden und Krankheitsbildern beitragen:

  • Allergien
  • Alzheimer
  • Anämie (Blutarmut, Eisenmangel)
  • Arteriosklerose
  • Arthritis
  • Arthrose
  • Bluthochdruck
  • Chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Darmerkrankungen (Candida / Hefepilz, Dickdarmentzündung, Verdauungsstörungen)
  • Depressionen
  • Diabetes
  • Erschöpfung und Müdigkeit
  • Fettsucht (Adipositas)
  • Gelenkschmerzen
  • Gicht
  • Halsschmerzen
  • Hautprobleme wie Akne, Schuppen, Ekzeme, Herpes, Cellulitis, Fußpilz, Sonnenbrand
  • Insektenstiche
  • Karies
  • Krebserkrankungen
  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
  • Migräne
  • Ohrenschmerzen
  • Rheuma
  • Scheidenentzündung
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Schwellungen
  • Sodbrennen
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Wunden
  • Zahnfleischentzündungen, Zahnfleischbluten

 

Weizengrassaft wird hautsächlich oral eingenommen, kann aber auch ganz anders verwendet werden:

Zahnpflege und Mundhygiene: Weizengras kauen oder mit Weizengrassaft gurgeln. Gegen Halsschmerzen, Mundgeruch, Entzündungen, Karies und für weißere Zähne.

Haarpflege: Haare mit Weizengrassaft einreiben oder waschen und in die Kopfhaut einmassieren. Beispielsweise bei Schuppen, fettiges oder dünnes brüchiges Haar.

Haupflege: Baden mit Weizengrassaft, Fußbäder oder direkt auf die Haut auftragen. Bei trockener und empfindlicher Haut, Hautunregelmäßigkeiten, Akne, Fußpilz, etc.

Wickel / Umschläge: bei schlecht heilenden Wunden, Schwellungen, Gelenkschmerzen, Sonnenbrand, Insektenstiche, Ausschläge

Einläufe: Weizengras-Einläufe sind besonders wirkungsvoll, um den Darm zu entgiften und aufzubauen. Die heilenden Vitalstoffe werden durch den Darm sofort absorbiert und ins Blut weitergegeben. (Vor dem Weizengras-Einlauf unbedingt zuvor einen Einlauf nur mit Wasser machen, um Schlacke, etc. auszuspülen)

 

Einnahmeempfehlung und Dosierung

Es macht einen Unterschied ob Weizengrassaft aus eigenem Anbau frisch zubereitet oder ein Weizengraspulver verwendet wird. Grundsätzlich gilt bei der Einnahme: Die Menge langsam steigern!

Frischer Weizengrassaft:

Anfangsphase: einmal täglich eine Menge von etwa 20 ml (Schnapsglas). Nach einer Eingewöhnungszeit von drei bis fünf Tagen kann die Menge langsam fortlaufend auf 30 bis zu 100 ml – über den Tag verteilt – gesteigert werden.

Zu therapeutischen Zwecken und bei akuten Krankheitsfällen können sogar bis zu 200 ml pro Tag eingenommen werden.

Die verträgliche Einnahmemenge ist sehr individuell und hängt von mehrere Faktoren ab. Deshalb ist es wichtig, sich einfach auf sein Körpergefühl zu verlassen. Tritt Übelkeit auf oder sind die Entgiftungssymptome zu stark, wird die Menge einfach wieder verringert.

Weizengraspulver:

Zu Beginn etwa 3 Gramm pro Tag, in Wasser oder Saft verrührt. Nach der Eingewöhnungsphase können bis zu 10 Gramm über den Tag verteilt eingenommen werden. Auch die Hinweise der Produktbeschreibung beachten.

Zeitpunkt der Einnahme:

Weizengrassaft immer auf nüchternen Magen einnehmen und danach mindestens eine halbe Stunde lang nichts essen. Sonst könnte es zu Übelkeit kommen.

Der Geschmack:

Der Geschmack von Weizengrassaft kann anfangs gewöhnungsbedürftig sein. Schmeckt es überhaupt nicht, kann der Saft mit anderen Gemüse- oder Obstsäften vermischt werden. Frischer Apfelsaft hat sich bisher immer gut bewährt.

 

Nebenwirkungen bei der Einnahme von Weizengrassaft?

Weizengras hat eine stark entgiftende Wirkung. Dadurch kann es zeitweise zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel kommen. Auch Durchfall und allergische Reaktionen können auftreten.

Falls Nebenwirkungen eintreten, sollte man sie annehmen und daran denken, dass der Körper sich gerade reinigt und krankmachende Giftstoffe und Schlacke über verschiedene Kanäle ausleitet. Das ist gut und notwendig.

Werden die Nebenwirkungen als zu stark empfunden, kann die Einnahmemenge verringert werden. Hilfreich ist es auch, zwischendurch immer wieder eine kleine Pause von ein oder zwei Tagen einzulegen. Damit lässt man dem Körper mehr Zeit, sich auf die Veränderungen einzustellen. Die Nebenwirkungen nehmen mit der Zeit ab und es stellt sich ein besseres Körpergefühl ein.

 

Was man beim Kauf von Weizengraspulver beachten sollte

Wenn man Weizengras nicht selbst anbauen kann oder möchte, kann auch auf qualitativ hochwertige Weizengras-Produkte im Handel zurückgegriffen werden.

Fertiges Weizengraspulver oder auch Kapseln und Tabletten sind selbstverständlich wirkungsärmer als frisches Weizengras, haben aber trotzdem ihren wertvollen gesundheitlichen Nutzen!

Weizengraspulver wird in vielen Reformhäusern und im Internethandel angeboten.

Folgende Punkte sollten beim Kauf beachtet werden, um mindere Qualität oder unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden:

  • Ausschließlich hergestellt aus 100 % Weizengras
  • Natürlicher und biologischer Anbau ohne Einsatz von Pestiziden
  • Gentechnikfrei
  • Frei von irgendwelchen Zusatzstoffen, wie z.B. künstliche Geschmacksstoffe oder Konservierungsstoffe
  • Schadstoffkontrolliert mit Analysezertifikat
  • Verarbeitung: ausschließlich junges Gras, fein gemahlen, Schontrocknung (Raumtemperatur – nicht hitzegetrocknet), Rohkostqualität!
  • Herkunftsland: Es gibt Produkte die direkt aus Deutschland oder Europa stammen. Es muss also nicht unbedingt China sein…

Produkt-Tipps:

 

Weizengras selbst anbauen

Weizengras aus eigenem Anbau ist wirksamer und langfristig auch wesentlich günstiger als im Handel erworbenes Weizengraspulver.

Was wird alles benötigt?

Geeignete Gefäße:
Flache Schalen, Tabletts, Blumenuntersetzer oder Blumentöpfe, etc. Die Höhe sollte mindestens 6-8 cm betragen. Idealerweise sollten die Behälter Löcher im Boden haben, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.

Erde:
Gute biologische Erde, Humus, Kompost, Walderde. Evtl. den Bauern fragen. Die Erde kann zusätzlich mit Gesteinsmehl versetzt werden (Mineralien und Spurenelemente!). Auf keinen Fall Blumenerde oder Baumarkt-Erde verwenden, da diese steril und mit Schadstoffen belastet ist.

Der richtige Platz:
In der warmen Jahreszeit problemlos draußen möglich. Drinnen: Beispielsweise im Wintergarten oder auf der Fensterbank. Das Weizengras braucht viel Licht, aber keine pralle Sonne. Die Temperatur sollte zwischen 20 und 25 °C betragen. Kein Platz? Als Notlösung können Keimgeräte (bei Keimling erhältlich) verwendet werden. Eine kostengünstigere Lösung wären kleine Sprossengärten in Plastikschalen (ohne Erde).

Saatgut:
Stark keimender Hartweizen, bzw. sogenannter Sprießkornweizen aus biologischem Anbau. Bezugsadresse z.B. bei Keimling

Entsafter:
Für die Zubereitung des Weizengrassaftes sollte kein Mixer sondern ein Entsafter oder eine Saftpresse verwendet werden. Durch die schnelldrehenden Messer eines Mixers oxidiert das wertvolle Chlorophyll im Weizengras. Sehr gute Entsafter und Saftpressen gibt es auch bei Keimling.

Vorgehensweise

  1. Die Weizensamen in ein großes Glas geben und mit Wasser aufgießen. Das Glas mit Vlies oder einem Tuch verschließen(Gummiband) und etwa zwei Tage lang keimen lassen, bis sich kleine Sprossen zeigen.
  2. Einen Behälter zum Anpflanzen etwa 5-6 cm hoch mit Erde befüllen (bei Blumentöpfen, etc. auch höher). Erde bewässern und die Weizensamen locker darauf verteilen (nicht eindrücken), so dass sie nicht übereinander liegen. Nochmals leicht mit Wasser besprühen. Es sollte alles schön feucht aber nicht nass sein.
  3. Den Behälter mit einem Deckel, einer Plane oder einem feuchten Handtuch abdecken, damit die Weizenkörner vor Licht geschützt sind.
  4. Zwei bis drei Tage dunkel und bei mindestens 20°C lagern und 2-3mal täglich leicht mit Wasser besprühen.
  5. Abdeckung wegnehmen und den Behälter an einen hellen Ort stellen, wo kein direktes Sonnenlicht einfällt. Das Weizengras müsste jetzt etwa 2-3 cm hoch sein.
  6. Das Weizengras täglich mit Wasser besprühen oder ganz leicht gießen, so dass die Erde schön feucht bleibt, aber nicht nass ist.
  7. Nach einer Woche ist das Weizengras ca. 10 cm hoch und kann geerntet werden. Das Gras so nah wie möglich an der Erde abschneiden – so viel wie verzehrt wird.
  8. Das abgeschnittene Weizengras mit einem Entsafter oder einer Saftpresse zu Saft verarbeiten und sofort trinken (mit Wasser oder Apfelsaft, etc. verdünnt).
    Anmerkung: Das Weizengras muss nicht unbedingt zu Saft verarbeitet werden, sondern kann genauso gut auch mehrmals pro Tag lange gekaut werden.

 

Quellen und Studien

 

2 Kommentare zum Beitrag

  1. Weizengras im Eigenanbau lohnt sich – Damit man sich jedoch hinterher nicht ärgert, empfehle ich jedoch sich eigens dafür gedachte Anbauschalen zu besorgen.

    -Steffi-

  2. Hallo.

    Herzlichen Dank für den sehr ausführlichen und wirklich umfangreichen Artikel. Ich kann viel für mich und meine Arbeit daraus mit nehmen.
    Zugegeben es gibt definitiv köstlichere Lebensmittel als das Weizengras, aber sein Einfluss auf die Gesundheit lässt darüber hinweg sehen.
    Esther Schweins hatte damals mit Ihrer Saftbar und den ersten Weizengras-Smoothies bereits diesen Trend erkannt.
    Meine Kunden haben sich mittlerweile ebenfalls in ihren täglichen Smoothies und Säften daran gewöhnt – und Ihre dargebotenen Informationen werden dies noch ein wenig mehr „versüßen“ – Besten Dank nochmals dafür!

    Grüße, Torsten Fleischer

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