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Gefährliche Antibaby-Pillen: Klage gegen BAYER-Konzern eingereicht

Presse Information vom 31. Mai 2011 - Coordination gegen BAYER-Gefahren

Gefährliche Antibaby-Pillen Yasmin, Yaz und Yasminelle: Klage gegen BAYER-Konzern eingereicht

In den USA starben 190 Frauen nach Einnahme von Antibaby-Pillen mit dem Hormon Drospirenon, mehr als 8.000 Klagen sind anhängig. In der jüngsten Hauptversammlung des BAYER-Konzerns hatten Geschädigte gegen die anhaltende Vermarktung der Präparate protestiert. Erstmals reicht nun eine deutsche Betroffene Klage gegen den Hersteller ein.

Felicitas Rohrer erlitt nach Einnahme der Antibabypille Yasminelle eine schwere Lungenembolie und war daraufhin 20 Minuten klinisch tot. Nur dank glücklicher Umstände konnte ihr Leben gerettet werden. Die 26-Jährige aus Bad Säckingen bei Freiburg erlitt jedoch dauerhafte Schäden. Zusammen mit anderen Betroffenen hat Felicitas Rohrer jüngst die Selbsthilfegruppe Drospirenon-Geschädigter gegründet und vor Tausenden von Aktionären in der BAYER-Hauptversammlung ein Ende der Vermarktung von Yasmin und Yasminelle gefordert.

Nun hat Rohrer als erste deutsche Geschädigte Zivilklage gegen die Bayer Vital GmbH, die das Präparat vertreibt, eingereicht. Die Firma wird auf „Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen schädlicher Wirkungen des Präparates“ verklagt, so Rechtsanwalt Martin Jensch von der Kanzlei Dr. Schulze & Kollegen. „Wir haben die Forderungen bisher nicht beziffert, aber sie werden im Bereich von 200.000 Euro liegen“, so Jensch weiter. Auf das erhöhte Thrombose-Risiko sei in der Produktinformation nicht hingewiesen worden. Nach Ansicht des Anwalts haftet Bayer daher wegen „Inverkehrbringung eines Medikaments mit schädlichen Wirkungen, die über das vertretbare Maß hinausgehen“.

Die drospirenonhaltigen Pillen Yasmin, Yasminelle, Yaz, Aida und Petibelle verursachen neuen Studien zufolge ein bis zu dreifach erhöhtes Embolie- und Thromboserisiko im Vergleich zu älteren Präparaten. Die BAYER AG machte im vergangenen Geschäftsjahr mit der Produktgruppe einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro, das Präparat gilt als meistverkaufte Antibaby-Pille der Welt. In den Kampagnen des Konzerns werden die Pillen mit Versprechen wie “Gewichtsabnahme” und “wirkt gegen Akne” als Lifestyle-Präparate beworben. Auf die erhöhten Risiken wird hingegen nicht eingegangen.

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG), die seit Jahren auf die Gefahren von Yasmin & Co hinweist, fordert ein Verbot aller Antibaby-Pillen mit erhöhtem Nebenwirkungs-Profil. „Wir begrüßen die Klage, denn ältere Präparate verhüten ebenso sicher und tragen dabei deutlich geringere Risiken. Die schweren Schädigungen, die durch Yasmin und Yaz verursacht werden, könnten größtenteils verhindert werden. BAYER nimmt somit schwerste Gesundheitsschäden und sogar Todesfälle von jungen Frauen billigend in Kauf“, so Philipp Mimkes vom Vorstand des Vereins. Die CBG hatte zur jüngsten Bayer-Hauptversammlung einen Gegenantrag zur Vermarktung der Pille eingebracht.

Kontakt Felicitas Rohrer: Felicitas.Rohrer@gmx.de

weitere Informationen:

Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)
eMail CBGnetwork@aol.com
Internet www.CBGnetwork.org
Twitter: twitter.com/BayerGefahren
Facebook www.facebook.com/pages/Coordination-gegen-BAYER-Gefahren-CBG/127538777294665

Tel 0211-333 911, Fax 0211-333 940

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Beirat
Prof. Dr. Jürgen Rochlitz, Chemiker, ehem. MdB, Burgwald
Dr. Sigrid Müller, Pharmakologin, Bremen
Prof. Dr. Anton Schneider, Baubiologe, Neubeuern
Prof. Rainer Roth, Sozialwissenschaftler, Frankfurt/M.
Prof. Jürgen Junginger, Designer (i.R.), Krefeld
Dr. Erika Abczynski, Kinderärztin, Dormagen
Eva Bulling-Schröter, MdB, Berlin
Dr. Janis Schmelzer, Historiker, Berlin
Wolfram Esche, Rechtsanwalt, Köln



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5 Kommentare

  1. 1. Jennifer

    Kommentar vom 4. June 2011 um 16:29

    Ich wusste irgendwie schon immer, dass diese Pillen nicht ganz gefahrlos sind. Genauso wie andere Medikamente, die mittlerweile für alles wie Bonbons genommen werden, zeigen sich irgendwann noch Nebenwirkungen. Die Menschheit passt heutzu Tage einfach nicht mehr auf sich auf, sondern setzt sein Leben auf Pillen! :pouty:

  2. 2. Stefan Wehmeier

    Kommentar vom 5. June 2011 um 09:44

    „Der Mensch sinkt, wenn er einmal sinkt, immer unter das Tier.“

    Friedrich Nietzsche

    Wo ist eigentlich das Paradies geblieben? Tatsächlich befinden wir uns noch immer mitten darin, aber wir sehen es nicht. Wir können es nicht sehen, weil Heerscharen von Schweinepriestern uns erzählen, das Paradies sei ein „Obstgarten“, in dem es Verbote einzuhalten gilt, die gar nicht einzuhalten sind. Diese Lüge verbreiten die Priester seit Jahrtausenden; zuerst, weil sie uns belügen mussten, und später, weil sie nicht mehr anders konnten. Das Lügen wird zur Gewohnheit, wenn die Wahrheit längst vergessen und die Lügerei umso besser bezahlt ist, je höher das Lügengebäude wird, das mit verbogenen Balken gerade noch errichtet werden kann.

    Unser schöner Garten Eden wurde zu jener „modernen Zivilisation“, in der das Lügen mittlerweile so gut bezahlt wird, dass die ehrliche Arbeit es kaum noch tragen kann.

    Alles begann mit der Erbsünde. Als noch niemand wusste, wie der Himmel auf Erden zu gestalten ist, in der niemand einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer erzielen kann, durfte das arbeitende Volk nicht wissen, dass im Privatkapitalismus ein nachhaltiges Wirtschaften unmöglich und der nächste Krieg unvermeidlich ist. Priester wurden verpflichtet, allen Zinsverlierern zu erzählen, die Marktwirtschaft sei ein „Obstgarten“ und manche Früchte seien eigentlich verboten aber wohl in der Praxis nicht zu vermeiden. So verschaffte die Erbsünde denen ein Auskommen, die außer lügen nichts gelernt hatten.

    Problematisch wurde es erst, als ein Prophet erklärte, dass mit konstruktiv umlaufgesichertem Geld der Allokationsmechanismus zwischen Kreditangebot und Kreditnachfrage erhalten bleibt, auch ohne dass das Finanzkapital mit dem Urzins belohnt werden muss, damit es rentable Sachkapitalien gebiert. In diesem Fall wäre das Kreditangebot mit der Summe aller Ersparnisse identisch, der Geldkreislauf stabil, der Geldverleih gerecht, jede Geldbewegung intelligent, jeder Anspruch auf Geld gesichert, und Gott würde nicht mehr gebraucht.

    Das Paradies von der Erbsünde befreien und das auch noch ohne Verbote? Diese „Unverschämtheit“ konnte man nicht durchgehen lassen, denn dann würden sogar die Lügner wieder von ehrlicher Arbeit leben müssen.

    So wurden alle Priester zu Schweinepriestern; und alle, die nicht gestorben sind, belügen uns noch heute.

    Herzlich Willkommen in der wirklichem Welt:

    http://www.deweles.de/willkommen/himmel-und-hoelle.html

  3. 3. Yvonne Rautmann

    Kommentar vom 22. February 2012 um 20:52

    Ist nicht alles nicht ganz ungefährlich?!

    Meine Meinung zu dm ganzen ist wenn sich dieses ganze bestätigt hätte dürfte die Pille nicht mehr für den Markt zur verfügung stehen!!!Ich habe die yasminell selber genommen und sie sehr gut vertragen!In jeder Packungbeilage steht Rauchen und Alkohol könnte in zusammenhang mit der Pille für erhebliche Schäden führen.Wer weiß vielleicht waren sie Raucher oder einfach allergisch auf gewisse Stoffe in der Pille?!Kann ja alles sein aber es nehmen weit aus mehr Frauen als wir denken die Yamin,Yasminell,Yaz e.t.c….Und dann müsste jede auf irgend eine weise darauf negativ reagieren……Meine Meinung!Ich nehme die Yasmin ich rauche nicht trinke viel(da das Drospirenone Wasser dem Körper entzieht was allerdings auch einige Lebensmittel zun die wir zu uns nehmen oder die leute wo auf Abnehmpillen setzen das gleiche.
    Um vielleicht einen besseren schutz zu gewähren wäre ich dafür das vor jeder herausgabe eienr Pille an Frauen vergeben wird die damit zum ersten mal anfangen oder umstellen einmal ein Blutbild gemacht werden sollte um herauszustellen ob die verträglichkeit vorhanden ist.Die Pillen verdünnen das Blut was sit mit Asperin was war da für ein Wirbel drum Blutverdünner und ist frei käuflich erhältlich für die Pille braucht man nen Rezept zumindest wenn dei von Deutschland kommt.Also leute meine Meinung nicht bekloppt machen lassen wenn bedenken sind es mit dem Arzt abklären und fertig.Aber mit solchen aussagen Pille gefährlich Bayer Konzern soll die nicht mehhr verkaufen dürfen damit wird ein Konzern Ruiniert obwohl s nicht 1000% auf er Hand liegt das es genau diese Pille war!

  4. 4. Yvonne Rautmann

    Kommentar vom 22. February 2012 um 20:56

    rauche nicht und trinke nicht das nicht fehlt oben zu schnell geschrieben

  5. 5. mary

    Kommentar vom 7. January 2013 um 21:01

    Frauenärzte sollen doch auch besser aufklären über solche dinge.. Mein frauenarzt hat mir damals auch gleich die pille verschrieben und zwar die yasminelle.. (Die ja auch einen stolzen preis hat) Die angeblich so toll verträglich ist und alles haus hoch gepriesen wird und es gibt keine probleme lalala. Und wieso wird man nicht richtig aufgeklärt? Weils wahrscheinlich wieder mal ums geld geht…

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