Gesundheitliche Aufklärung

Alternative und kritische Informationen zum Thema Gesundheit

Kein Ersatz für ärztliche Beratung und Behandlung

Giftstoffe in Kosmetik und Pflegeprodukten

Wir alle benutzen täglich unsere Pflegeprodukte. Duschgel, Shampoo, Zahnrecme, Mundwasser, Parfum, Rasiergel, diverse Cremes, Kosmetik, usw. …

Aber nur wenige sind sich bewusst, woraus diese Produkte überhaupt bestehen. Alle Produkte haben gemeinsam, dass sie uns eine geschmeidige Haut, glänzendes Haar, Sauberkeit – eben Schönheit versprechen. Aber halten diese Pflege- und Kosmetikprodukte, was sie versprechen – längerfristig? Was sind die Inhaltsstoffe? Vielleicht müssen wir uns darüber mal ein paar Gedanken machen:


Zunächst ein Brief des US-Senators Edward Kennedy am 5. September 1997 an den damaligen amtierenden amerikanischen Präsidenten Bill Clinton (leicht verkürzte, deutsche Übersetzung):

Herr Präsident, die großartigsten und ungerechtfertigsten Vorkehrungen dieses Anliegens würden den Konsumentenschutz lähmen, wenn effektive, staatliche Regelungen zugunsten der Pharma- und Kosmetikindustrie entgegenwirken. Ich will offiziell anmerken, dass diese Vorkehrungen nicht Teil bedeutender Anhörungen war.

… Wenn es dem Kongress ernst gewesen wäre, dem Anliegen der Pharma- und Kosmetikindustrie entgegenzuwirken, hätte er eine gewissenhafte und ausführliche Untersuchung für die gesetzliche Struktur unternommen, um sicher zu stellen, dass Verbraucher angemessen geschützt werden, bevor die Möglichkeit für einen aktiven und wesentlichen Schutz durch den Staat nicht genutzt wird.

Die Regelung der kosmetischen Industrie ist besonders tragisch und zeigt eine Nichtbeachtung der Gesundheit für amerikanische Frauen und, in vielen Fällen, der Kinder, die sie in ihrem Bauch tragen. Kosmetische Produkte werden von Amerikanern sehr viel weit verbreiteter benutzt, als die meisten verschreibungspflichtigen Medikamente, medizinischen Vorrichtungen oder biologischen Produkte.

Gleich ob das Produkt ein Haarspray, ein Shampoo, ein Lippenstift, ein Baby Puder, ein Hautwasser, eine Seife oder eine Zahnpasta ist – jeder Amerikaner nimmt wie selbstverständlich an, dass das jeweilige Produkt sicher ist.

Aber dieses Vertrauen ist allzu oft ungerechtfertigt.

… Das grundlegende föderale Gesetz, das die Kosmetikindustrie regelt, ist seit 1938 nicht aktualisiert worden. Die FDA (Food and Drug Admistration) hat weniger als 30 Mitarbeiter, die diese riesige Industrie beaufsichtigen. Die FDA hat keine Autorität, um die Fabriken der Hersteller und deren Produkte zu registrieren. Sie kann nicht einfordern, dass Hersteller Daten über die Bestandteile in ihren Produkten offen legen. Sie kann Hersteller nicht zwingen, Berichte aus kosmetisch-verwandten Industrien darzulegen. Sie kann nicht einfordern, dass Produkte auf Sicherheit geprüft werden, oder dass Prüfungsergebnisse über die Sicherheit der Behörde zur Verfügung gestellt werden. Sie hat nicht das Recht auf Zugriff auf Aufzeichnungen der Hersteller. Sie kann noch nicht mal das Zurückrufen eines Produktes einfordern.

Ein Studium durch das GAO (General Accounting Office) hat berichtet, dass mehr als 125 Bestandteile, von denen vermutet wird, dass sie Krebs verursachen, in kosmetischen Produkten verwendet werden. 20 kosmetische Bestandteile können ungünstige Wirkungen des Nervensystems, Kopfschmerzen, Benommenheit und Krämpfe verursachen. Bei 20 kosmetischen Bestandteilen wird vermutet, dass sie Fehlgeburten verursachen können. Der Bericht des GAO hat damit geendet, dass “kosmetische Produkte, die in den Vereinigten Staaten auf den Markt gebracht werden, eine ernste Gefahr für die Öffentlichkeit bedeuten können.” Das GAO hat auch jene zusätzliche föderale Autorität für notwendig gefunden, um die Öffentlichkeit zu schützen.

Herr Präsident, die kosmetische Industrie will die Öffentlichkeit glauben machen, dass keine effektive Regelung notwendig ist. Sie sind Meister der glatten Werbung und teurer Kampagnen für die Öffentlichkeitsarbeit. Aber all die bezaubernden Bilder in der Welt können die Tatsachen nicht verdunkeln: dies ist eine Industrie, die untergeregelt ist und deren Produkte zu häufig gefährlich sind.

Eine Mutter eines kleinen, sechs Jahre alten Mädchens in Oakland (Kalifornien) hat dies feststellen müssen, als sie ein Haar-Produkt an ihrem Kind verwendet hat, das sich Brandwunden zweiten Grades an den Ohren und am Hals zugezogen hat. Eine 59 Jahre alte Frau aus Kalifornien ist an einer allergischen Reaktion resultierend aus einem Haar Farbstoff fast gestorben.

Arbeitnehmer in Beauty Studios sind besonders anfällig für Asthma und andere chronische Krankheiten, die sich durch die Aussetzung von Chemikalien in den Produkten ergeben, die sie benutzen. Noch heute kann die FDA das Beschriften von Produkten nicht einfordern, die in solchen Beauty Studios benutzt werden. Tatsächlich gibt es je eine Million verkaufter kosmetischer Produkte mehr als 200 Arztkonsultationen, um sich wegen kosmetisch verursachter Krankheiten behandeln zu lassen.

… Was bedeutet dies für die Verbraucher? Keine warnenden Hinweise auf den Etiketten der Verpackungen. Keine Informationen darüber, dass Produkte Karzinogens enthalten oder schwere allergische Reaktionen verursachen können. Keine “von Kindern fernhalten” Etiketten. Kein Hinweis darauf, dass ein Produkt zurückgerufen worden ist, weil es gefährlich ist. Die kosmetische Industrie scheint zu glauben, dass Ignoranz gerechtfertigt ist, damit Kunden in Unwissenheit ihre Produkte kaufen.

… Sie stimmen sicher zu, dass alle Verbraucher, Zugang zu dieser Art der Informationen über Produkte haben sollten, die sie sich auf ihre Gesichter spritzen, in ihr Haar sprayen oder in denen sie baden. Aber die kosmetische Industrie stimmt damit nicht überein. Kalifornien fordert Hinweise darauf, wenn Produkte Karzinogens oder reproduktive Giftstoffe enthalten. Sie stimmen sicher zu, dass jeder Verbraucher diese Informationen erhalten sollte. Aber die kosmetische Industrie stimmt nicht überein.

Die starre Realität ist, gemäß der kosmetischen Industrie, dass die Industrie 70 Prozent von seinem Lobbyisten-Vermögen für beeinflussende, staatliche Legislaturen ausgibt.

… “Right-to-know” (das Recht zu wissen) wird unter diesen Vorkehrungen zu „right to no information“ (das Recht auf keine Information).

.. Heute weiß die FDA, wie viel Milligramm von Aspirin in einer Tablette sind, es weiß wie viel Natrium in menschlichen oder Tier-Speisen ist und kann die Offenlegung dieser Informationen an Verbraucher einfordern – aber das FDA weiß nicht, wie viel Alpha-Hydroxy Säure in einer Gesichtscreme ist. Und die Behörde kann von den kosmetischen Firmen noch nicht einmal die Offenlegung des Bestandteiles eines bekannten Karzinogen, wie Alpha-Hydroxy Säure, bei den Verbrauchern einfordern.

… Herr Präsident, meine Kollegen mögen sich wundern, warum die FDA nicht versucht hat, seine Autorität oder Ressourcen im Licht der Probleme der kosmetischen Sicherheit auszubreiten. Ich würde vorschlagen, dass wir uns für die Antwort selbst anschauen: wir halten die Fäden in den Händen und verabschieden Gesetze. Machen wir keinen Fehler – die FDA hat aus seinem Mangel an Autorität und Information versucht, kreative Lösungen zu finden.

Vor ein paar Jahren hat die Behörde das Einrichten eines kosmetischen Notrufs für Verbraucherklagen vorgeschlagen.

Aber mischen Sie eine 20-Milliarden-Dollar-Industrie, den Kongress und einige einflussreiche Lobbyisten zusammen und Sie erhalten ein vom Kongress abgesegnetes Verbot zur Einrichtung der kosmetischen Hotline.

… 1988 hielt unser Kollege – später Kongressabgeordneter – Wyden Anhörungen um die Sicherheit von kosmetischen Produkten zu prüfen. Die Industrie hat seinem Sub-Komitee eine Liste von 2.983 Chemikalien überreicht, die in kosmetischen Produkten verwendet worden sind. Das Nationale Institut für Sicherheit und Gesundheit hat diese 2.983 Chemikalien analysiert und herausgefunden, dass 884 dieser kosmetischen Bestandteile der Regierung als giftige Substanzen gemeldet worden waren. Wir haben seit zehn Jahren gewusst, dass jede dritte kosmetische Chemikalie giftig ist, aber wir haben nichts gemacht – anstatt föderalen Konsumentenschutz zu stärken, haben wir den staatlichen Konsumentenschutz geschwächt.

… Herr Präsident, ich würden meine Kollegen drängen, einen endgültigen Punkt herbei zu führen. Ungleich zu unserer Nahrung oder der Einnahme von pharmazeutischen Produkten, ist Kosmetik nicht so bedeutsam für unsere Gesundheit. Kein Arzneimittel ist vollkommen sicher, aber wir benutzen sie, weil der Nutzen so klar ist. Wir brauchen nur zu erwähnen, dass verseuchtes Rindfleisch zurückgerufen wird, um deutlich zu machen, dass unsere Nahrungsversorgung nicht vollkommen sicher ist, aber wir müssen alle essen. Aber kosmetische Produkte ist eine andere Materie. Wir werden nicht gezwungen, sie wegen Krankheit oder aus Notwendigkeit zu benutzen. Aus diesem Grund sollten wir weit weniger bereit sein, Verletzungen, Krankheit oder Tod durch solche Produkte hinzunehmen.

Edward M. Kennedy


Billig als teuer verkauft

Ich möchte jetzt mal nicht von einer gezielten Vergiftung des Menschen sprechen (die Diskussion ob und weshalb überlasse ich anderen), doch was könnte noch der Grund sein, warum die Kosmetik-Industrie so viele giftige Chemikalien verwendet? Profit, Profit, Profit.

Es ist üblich, dass von den Herstellern eine sogenannte Bulkware, also ein fertiges Gemisch für die Herstellung einer “Grundsubstanz”, verwendet wird. Dieses Gemisch wird nur von wenigen Firmen produziert (angeblich nur zwei Firmen weltweit?) und diese beliefern damit die ganzen Hersteller für Kosmetik- und Pflegeprodukten. So kommt es, dass wir  z.B. in den ganzen unterschiedlichen Hautcremes – egal ob billig oder teuer – die selben chemischen Verbindungen vorfinden.

Diese Bulkware wird deshalb verwendet, weil sie extrem günstig (billig!) für die Herstellung ist und es müssen nicht extra neue, kostenintensive Forschungen betrieben werden. Zu dieser “Grundsubstanz” gibt dann jeder Hersteller noch seine “speziellen” Stoffe dazu und fertig ist die Masse zum Verkauf. So kostet die Herstellung einer Hautcreme gerade mal 0,10 Euro und wird dann als ganz exclusiv verkauft. D.h. Sie zahlen so oft den 100fachen Preis von dem, was ein Produkt eigentlich tatsächlich wert ist

Und diesen Profit kann man nunmal nicht mit hochwertigen pflanzlichen Inhaltsstoffen erzielen, müssen Sie verstehen. Ein Produkt, welches zu 100% natürlich (also pflanzlich, organisch) ist, macht für die Profit-Frage keinen Sinn. Darum macht es für den Verbraucher sicherlich mehr Sinn, eher nach Produkten ausschau zu halten, deren Hersteller nicht (nur) an maximalen Gewinn orientiert sind, sondern sich immer noch den Blick für den Menschen behalten haben. Eine andere Möglichkeit wäre, zu lernen, sich manche Kosmetika wieder selbst herzustellen. Warum eigentlich nicht? Das macht autark. Anleitungen dafür gibt es genug:


Die vermeidbare Selbstvergiftung

Menschen die in Friseurgeschäften arbeiten, erkranken 60 mal häufiger an einem Krebsleiden im Kopfbereich und Menschen die in einem Nagelstudio arbeiten erkranken 8 mal häufiger an Gehirnkrebs als ihre Mitmenschen.

Über die Giftigkeit und Allergie- wie Krebs verursachenden Wirkungen sind sowohl Industrie wie Regierung informiert.

Angeblich bestünde hier kein Handlungsbedarf, obwohl mittlerweile jede 3. Frau, jeder 2. Mann und jährlich 1% mehr Kinder an Krebs erkranken. Die dafür mit verantwortlichen Substanzen haben fast alle Menschen täglich mehrfach im Gebrauch ihrer Badezimmerartikel. Alleine den Fettlöser und Schaumbildner NLS – Natrium Lauryl-Sulfat, der über die haut massiv aufgenommen wird, erhöht nach einer einzigen Kopfwäsche den Gehalt an Krebs verursachenden Nitrosaminen. NLS finden sie in Duschgel, Shampoo, Handseife, Badezusatz, Zahnpasta, Rasiergel und Spülmittel. Auch Babyartikel sind damit meist belastet!

Der Vorsitzende der Koalition zur Vorbeugung gegen Krebs, Dr. Samuel Epstein meint dazu, dass die grenzenlose Verantwortungslosigkeit vieler Hersteller kaum zu überbieten sei, denn die giftigen Inhaltstoffe in den Konsumgütern stehen auf der Liste der vermeidbaren Risikofaktoren gegen Krebs“.

Trotz der Gefahren, die von diesen Inhaltstoffen ausgehen, werden sie nach wie vor zur Herstellung der meisten Körperpflegeprodukte eingesetzt, da sie sehr billig sind und die Illusion eines gesundheitsfördernen Produktes und den Erhalt ewiger Schönheit suggerieren.

Es ist nicht übertrieben, wenn ich im Zusammenhang mit Kosmetika, Wasch- und Körperpflegemitteln von einem Selbstvergiftungs-Supergau spreche“, äußert sich der erfolgreiche Heilpraktiker Ralf Meyer. „Auf der einen Seite versuchen wir uns gesund und Natur belassen zu ernähren. Auf der anderen Seite fügen wir uns über Alltagsprodukte große Giftmengen zu, die unser Immunsystem ruinieren und sogar zu einer Krebsentwicklung führen können!“

Unsere Haut ist bis zu 10 mal aufnahmefähiger als unser Darm. Nicht umsonst wird die Haut als zweite Lunge und Atmungsorgan bezeichnet.

Noch extremer geschieht die Aufnahme von Giften, die wir über die Lunge einatmen: sie werden bis zu 2000 mal stärker in unseren Körperkreislauf aufgenommen, als solche, die wir gegessen haben!


Giftige Inhaltsstoffe die es möglichst zu vermeiden gilt


Alpha-Hydroxysäure (häufig auch Fruchtsäuren)
… sind so genannte „milde“ Säuren, die in der Kosmetik häufig für Schälkuren oder zum Abschilfern der oberen Hautschichten verwendet werden. Auf Dauer angewendet, stören und zerstören sie nachhaltig den Säureschutzmantel der Haut. Die Haut wird empfindlich gegen Sonneneinstrahlung und trocknet leichter aus. Langfristige Hautschäden können die Folge sein.

Alkohol (Ethanol)
Eine farblose, geruchlose, brennbare Flüssigkeit. Wird in der Technik vielfältig als Lösungsmittel z.B. für Fette, Öle, Harze und die Lackherstellung eingesetzt. Wirkt keimtötend und konservierend. Häufig in Kosmetika zu finden, speziell in Gesichts- oder Haarwässern, aber auch in Mundspülungen, Hautpflegeprodukten, Medikamenten. Kann Körpergewebe möglicherweise anfälliger für die Entstehung von Krebs machen. Mundspülungen mit einem Alkoholgehalt von über 25 % stehen im Verdacht, für Mund-, Zungen- und Rachenkrebs verantwortlich zu sein.

Aluminium
Sehr leichtes Metall, das vielfältig in der Industrie eingesetzt wird. Hohe Dosierungen können Arteriosklerose fördern und den Phosphat- Stoffwechsel stören. Außerdem wird es mit der Alzheimerschen Erkrankung und Brustkrebs in Verbindung gebracht. In der Kosmetik wird es häufig bei der Herstellung schweißhemmender Mittel verwendet, in der Pharmaindustrie bei der Herstellung von die Magensäure hemmenden Mitteln.

Bentonit
Tongestein, das industriell sehr vielfältig eingesetzt wird, z.B. als Fett- und Schmiermittelverdicker, Trägermaterial für Pflanzenschutzmittel. Bentonit kann große Mengen an Wasser aufnehmen. In der Kosmetik wird er als Trägerstoff und Füllmittel für viele Produkte eingesetzt. Er kann die Hautporen verstopfen und die Haut ersticken.

Butan, Butane
Farblose, brennbare Gase. Werden nur noch sehr selten als Treibmittel/Sprühstoffe eingesetzt. Können narkotisierende Wirkung haben.

Kollagen
Kollagen ist nicht löslich und kann wegen seiner Größe nicht durch die Haut aufgenommen werden. Das Kollagen, das man in den meisten Hautpfleprodukten findet, wird aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und kann diese ersticken. In der Kosmetik wird es eingesetzt, um den Wasserhaushalt der Haut
günstig zu beeinflussen.

DEA (Diethanolamin)
Ein farbloser und kristallähnlicher Alkohol, der Augen, Haut und Schleimhäute reizt. DEA wird normalerweise zur Herstellung u.a. von Schuhcremes, Bodenpflegemitteln und als Flammschutzhemmer verwendet. In Kosmetika dient er überwiegend als Feuchthaltemittel. DEA ist krebserregend. Falls es mit Nitraten verarbeitet wird, reagieren diese chemisch miteinander und führen möglicherweise zur Entstehung krebserregender Nitrosamine.

Diethylphtalat
Wird als Trägerflüssigkeit für Kosmetika und Parfum verwendet, dient aber auch als Weichmacher-Vorprodukt für  Kunststoffe. Wirkt bei Ratten krebserregend, embryotoxisch, und fördert die Rate der Missgeburten. Kommt in Haarshampoos vor. Beeinträchtigt den Säureschutzmantel der Haut. Steht im Verdacht, beim Menschen Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen. Hat hormonähnliche Wirkung.

Dioxin das „Seveso-Gift“
Dioxin ist ein stark toxisches Gift, das mittlerweile fast überall in der Umwelt vorkommt. Es sammelt sich insbesondere in Eiern, Muttermilch, Körperfett und dem Hautgewebe an. In Kosmetika ist seine Herkunft produktionsbedingt möglich (speziell in Shampoos). Es kann auch durch die Verpackung in das Produkt übergehen.

Elastin mit hoher Molekülgröße
Elastin bildet den Hauptbestandteil der elastischen Fasern des Bindegewebes und kommt z. B. in Blutgefäßen, Lunge, Haut und Sehnen vor. Es ist ein ähnliches Eiweiß wie das Kollagen und wird auch aus Knochen, Knorpeln und Innereien gewonnen. Wirkung ähnlich wie Kollagen. In der Kosmetik wir es eingesetzt, um den Wasserhaushalt der Haut günstig zu beeinflussen.

Fluorid
Stark zelltoxisches Element, das potentiell krebserregend wirkt. Es hemmt Enzyme, die für den Citronensäurezyklus und die Zellatmung erforderlich sind. Beispiel: beim Zusatz von Fluorid im Trinkwasser (häufig im Ausland) wirkt es bis 1 ppm (parts per millon, millionstes Teil) als Kariesprophylaxe, ab 2 ppm zeigt es bereits seine extrem toxische Wirkung. Es wird z.B. in Zahnpflegemitteln (Zahnpasta, Mundwasser) zur Kariesprophylaxe eingesetzt.

Fluorkohlenwasserstoffe (FKWs oder auch Fluorchlorkohlenwasserstoffe, FCKWs)
Farblose, nicht brennbare Gase oder farblose, nicht brennbare Flüssigkeiten. Sie werden u.a. als Treibgase (FCKWs = „Ozonkiller“), Feuerlöschmittel und Imprägniermittel für Textilien genutzt. Sie können auch Reizungen der Atemwege verursachen. FCKWs werden immer noch häufig als Treibmittel für z.B. Haarsprays eingesetzt.

Formaldehyd
Ein farbloses, stechend riechendes, giftiges Gas. Kontakt mit wässrigen Formaldehyd-Lösungen kann zur Verhärtung der Haut (Lederhaut) sowie zu Verätzungen der Augen führen. Vermutlich Krebserregend, bestimmt allergiefördernd. Formaldehyd wird überwiegend für die Kunststoffproduktion eingesetzt, aber auch für die Herstellung von Dünge-, Farb- und  Desinfektionsmitteln. Es ist in vielen Kosmetikprodukten und vor allem in Nagelpflegesystemen enthalten. Formaldehydabspaltungen verstecken sich hinter den Bezeichnungen: Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazoidynil-Urea, Bronidox, 5-Brom-5-Nitro-1,3- Dioxane, Diazolidynyl-Harnstoff, Diasolidynyl-Urea, DMDM-Hydantion.

Glycerin
Zähfließende Flüssigkeit. Ursprünglich ein Nebenprodukt der Seifenherstellung. Wird heute zur Herstellung von Kunststoffen genutzt, ferner als Gefrierschutzmittel und Weichmacher. Glycerin zieht Feuchtigkeit aus den unteren Hautschichten an die Hautoberfläche und hält sie dort fest – außer, wenn die Luftfeuchtigkeit über 65 % liegt. Dadurch kann die Haut von innen nach außen austrocknen.

Halogen-Verbindungen
Verbindungen, in deren Namen „Fluor-, Chlor-, Brom-, Jod-„ vorkommt. Sie sind in unterschiedlichem Maße giftig, ätzend und korrosiv. Viele davon gelten als krebs- und allergieverursachend. In Kosmetika kommen diese Verbindungen teilweise als Geruchsstopper in Deos und Fußpflegepräparaten vor.

Kaoline
Sammelbezeichnung für Tongesteine, überwiegend mit hohem Aluminium-Anteil. Wird häufig als Pudergrundlage und für medizinische Zwecke verwandt. Schwächt und erstickt die Haut.

Laurylsulfat
… ist ein aggressiver, stark entfettender Waschmittelrohstoff, der in Zahncremes, Haarshampoos, Schaumbädern und weiteren Kosmetika als gutes Schaummittel eingesetzt wird. Industrielle wird es als scharfes Reinigungsmittel in Bodenreinigern, Maschinen-entfettern und Produkten zur Autowäsche eingesetzt. Kann Hautallergien verursachen. Lagert sich in Gehirn, Herz und Leber ab und führt somit zu Langzeitschäden. Kann Heilungsprozesse verzögern und bei Erwachsenen zu grauem Star (Augenerkrankung) und bei Kindern zu Entwicklungsstörungen der Augen führen. Als Zugabe zu Mundpflegemitteln kann es das Blutungsvermögen der Mundschleimhaut fördern Ist in ziemlich allen handelübliche Seifen, Rasierschaum, Shampoos, Badezusätzen und Reinigungsmitteln enthalten.

LAS-Tenside
Tensidgruppe, die heute aufgrund ihrer Eigenschaften (stark hautreizend, im Abwasser schwer abbaubar) nicht mehr eingesetzt wird. Nachweisbar in Haarshampoos.

Lanolin
Wollwachs. Schütz das Schaf vor dem Nasswerden. Lanolin besitzt bekanntermaßen eine Irritationspotential und kann Allergien auslösen. Wird zur Fettung von Textil- und Lederwaren eingesetzt sowie als Rostschutzmittel. Lanolin dient im Kosmetikbereich gereinigt häufig als Salben- und Creme-Grundlage.

Lauge
Hochkonzentrierte wässrige Lösungen aus Natrium- oder Kaliumhydroxid. Seife (Kernseife) wird durch „Verseifung“ von Natrium- oder Kaliumlauge mit tierischen oder pflanzlichen Fetten, mit mehreren Reinigungsschritten, hergestellt. Der pH-Wert von Kernseife liegt etwa bei pH 8, der von gesunder Haut (je nach Alter und Geschlecht) bei 4,6 – 6,3. Das Waschen mit Seife greift den Säureschutzmantel der Haut an. Auf Dauer wird die Haut gereizt, trocknet aus und kann weniger schützen.

Mineralöl
… ist eine Sammelbezeichnung für aus Rohöl gewonnene flüssige Produkte. Zu den M. zählen u.a. Benzin, Diesel- und Heizöl und Bitumen. Mineralöl wird in der Kosmetik gerne als billiger Rohstoff verwendet. Es verschließt die Haut luftdicht und unterbindet die normale Hautatmung. Toxine und Abfallstoffe werden nicht mehr ausgeschieden und bleiben als Schlacke in den unteren Hautschichten liegen. Damit wird der Alterungsprozess der Haut beschleunigt.

Nitro- und polyzyklische Moschusverbindungen
Diese synthetischen Parfümstoffe haben sich teilweise in Tierversuchen als krebserregend oder erbgutverändernd erwiesen. Sie reichern sich in unserem Körper an und können sogar in der Muttermilch nachgewiesen werden.

Nitrosamine
Stark kanzerogene Substanzklasse. Die N. kommen heute vielfältig in der Umwelt vor, speziell auch im Tabakrauch. In Kosmetika können sie durch verunreinigte Rohstoffe gelangen. Sie können auch während der Lagerung entstehen, wenn verschiedene Inhaltstoffe miteinander reagieren. Die Aufnahme kann über die Haut erfolgen. Gefunden wurden sie überwiegend in Haarshampoos.

Petrolatum
… ist ein Fett, ebenfalls ein Mineralöl-Derivat. Es wird industriell als Schmiermittel genutzt. Schädigende Wirkung siehe unter Mineralöl.

Polyethylenglykole (PEG)
Wachsartige bis feste Substanzen. Die PEGs werden hauptsächlich als Lösungsvermittler, Bindemittel und Weichmacher eingesetzt. In Kosmetika werden sie wegen ihrer hautglättenden Eigenschaften verwendet. Sie machen die Hautschranke durchlässiger und können so zu einer vermehrten Schadstoffaufnahme über die Haut führen. Gängige Abkürzungen sind: PEG, in Buchstaben der Kombination „eth“ in Verbindung mit einer Zahl wie z.B. Ceteareth-33. Oder auch als Polyglykol, Polysorbate, Cobolyol. PEG wurden in Haarshampoos gefunden.

Propan
… ist ein farb- und geruchloses Gas, leicht explosiv. In hohen Dosen narkotisierend. Es wird teilweise als Treibmittel in Spraydosen eingesetzt.

Propylenglykole
Farb- und geruchlose Flüssigkeit, die als Frostschutzmittel, Bremsflüssigkeit und als Ausgangsstoff für viele weitere Produkte (z.B. Psychopharmaka) verwendet wird. Beim direkten Kontakt mit Haut und Augen können Reizungen auftreten. Wird im Kosmetikbereich als Lösungsmittel für Farb- und Aromastoffe, als Feuchthaltemittel sowie als Trägersubstanz eingesetzt. Kann zu Leberanomalien, Hautreizungen und Nierenschäden führen.

Sodium Fluoride (Natrium-Fluorid)
Stark ätzende und giftige Substanz. Wird überwiegend zum Imprägnieren von Holz und als Konservierungsmittel in diversen Industriebereichen eingesetzt. Natriumfluorid wird als anorganische oder organische Verbindung in Zahnpflegemitteln eingesetzt. Potentiell krebserregend.

Sodium-Lauryl-Sulfat (Natrium-Lauryl-Sulfat)
.. ist ein aggressiver, stark entfettender Waschmittelrohstoff, der in Zahncremes, Haarshampoos, Schaumbädern und weiteren Kosmetika als gutes Schaummittel eingesetzt wird. Industriell wird es als scharfes Reinigungsmittel in Bodenreinigern, Maschinen-entfettern und Produkten zur Autowäsche eingesetzt. Kann Hautallergien verursachen. Lagert sich in Gehirn, Herz und Leber ab und führt somit zu Langzeitschäden. Kann Heilungsprozesse verzögern und bei Erwachsenen zu grauem Star (Augenerkrankung) und bei Kindern zu Entwicklungsstörungen der Augen führen. Als Zugabe zu Mundpflegemitteln kann es das Blutungsvermögen der Mundschleimhaut fördern und für die Rückbildung des Zahnfleisches verantwortlich sein. Ist in ziemlich allen handelüblichen Seifen, in Rasierschaum, Shampoos, Badezusätzen und Reinigungsmitteln enthalten.

Sodium-Laureth-Sulfat (Natrium-Laureht-Sulfat)
Ist die alkoholische Form des Natrium-Lauryl-Sulfates. Wirkt noch stärker austrocknend. Es wurde in Shampoos und Reinigungsmittelngefunden, wo es durch Reaktionen mit anderen Chemikalien möglicherweise zu krebserregenden Nitraten und Dioxinen führen kann. Schon durch eine einzige Haarshampoowäsche können größere Nitritmengen in den Blutkreislauf gelangen.

Sonnenschutzfilter
unschädliche Wärme umwandeln. Verschiedene Produkte sind in den Verdacht geraten, ähnlich wie weibliche Hormone (Östrogene) zu wirken. Bestimmte UV-Filter wurden mittlerweile in Fischkörpern und in Muttermilch nachgewiesen. In Testreihen wuchsen Brustkrebszellen signifikant schneller, auf die 5 verschieden UV-Filter aufgebracht worden sind. Schädlich sind: 4-MBC (4-Methylbenzylidencampher), OMC (Octyl- Methoxycinnamat), Bp-3 (Benzophenon -3).

Talkum oder Talk
… ist ein weiches, grau-grünes Mineral. Talk fühlt sich fettig an und ist verwandt mit Speckstein. Es wird genutzt in der Keramik-Industrie, ferner z.B. für die Herstellung von Tapeten, Kittmassen, als Füllstoff in vielen Endprodukten. In Kosmetika wird es ebenfalls als Füllstoff oder Pudergrundlage verwendet. Das Einatmen von Talk kann Krebs erregen.

Tierfett (Talg)
Ein festes Fett, das aus Schlachthausabfällen gewonnen wird. Es wird z.B. zur Seifenherstellung genutzt. Hochgereinigter Talg wurde früher häufig als Salbengrundlage in der Pharmazie oder Kosmetik eingesetzt. In diesem Fall verstopft er die Hautporen und unterbindet die Atmungs- und Ausscheidungstätigkeit der Haut (Wirkung ähnlich Mineralöl).

Weichmacher: Plastik im menschlichen Körper
Die erste amerikanische Studie über Umweltgifte und Chemikalien im menschlichen Organismus hat ergeben, dass sich hohe Anteile von Weichmachern im Blut und Urin der Untersuchten befinden. Die Untersuchungsergebnisse kamen zu Stande, in dem 1999 bei 3800 Versuchspersonen aus 12 verschiedenen Regionen der USA Blut- und Urinproben analysiert wurden. Die Wissenschaftler nehmen an, dass diese Chemikalien in erster Linie über die Haut aufgenommen werden. (Quelle: Britisch Medical Journal). Weichmacher wurden ebenso in Shampoos, Seifen und Nagellack gefunden.


Make-Up

Das gefährlichste in einem Make-up ist die Foundation. Die meisten Foundations enthalten Kaolin oder Bentonit, was beides das Gleiche ist – weicher, puderiger Ton. Wenn man es mit Wasser mischt, ist es exakt wie Zement. Bei einem Waldbrand wird Bentonit zum Löschen der Flammen aus Flugzeugen gesprüht, weil es sie erstickt. Und das ist genau das, was es mit der Haut macht, es erstickt sie und lässt sie altern. Kein Wunder, wenn die Frau im Laufe der Zeit immer mehr Make-Up auftragen muss. Ob dies gewollt ist?

The Amazing Power Of Make-Up:

powerofmakeup Giftstoffe in Kosmetik und Pflegeprodukten


Literatur zum Thema:




pixel Giftstoffe in Kosmetik und Pflegeprodukten



Wichtiger Hinweis:
Der Betreiber dieser Website ist weder Arzt noch Mediziner und bietet seine Informationen nicht als gesundheitliche Beratung an. Die Informationen stellen keine Beratung des einzelnen Benutzers und keine medizinischen Fachinformationen dar. Die dargestellten Informationen können daher den individuellen Rat oder Behandlung eines Arztes oder Heilpraktikers nicht ersetzen. Es wird dringend davon abgeraten, die angebotenen Informationen als Selbstbehandlungshinweise zu benutzen. Im Erkrankungsfall ist auf alle Fälle ein Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.

10 Kommentare zum Artikel

>> Einen Kommentar schreiben
  1. ToFuFoFu
    ToFuFoFu 17 Januar, 2010, 11:30

    Gruselig hm? Im Grunde muss man ALLES, was man seinem Körper “antut” vorab überprüfen. Nach und nach findet man immer mehr Dinge, über die man NIE nachgedacht hat. Vertraue einfach keinem mehr, außer deiner eigenen Kontrolle in Bezug auf die Inhaltsstoffe (insofern diese richtig angegeben sind).

    In Sachen Kosmetika kann ich Produkte aus Bioläden empfehlen. Ich selbst nehme Vileda oder Dr. Hauschka Cremes und Duschgel, natürlichens Shampoo, Zahnpasta auf Basis von Ölen und ohne Fluor… man kann sich recht schnell an diese Dinge gewöhnen.

    Es ist aber echt eine Schande, dass kein Mensch über die Gefahren aufgeklärt wird. Wer hier nicht selbst mitdenkt oder auf so eine Tolle Plattform wie dieser SEITE hier stößt, hat schon beinahe verloren!

    DANKE nochmal für die wertvollen “Augenöffner” :-D

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Nina
    Nina 18 Januar, 2010, 11:49

    Vielen Dank für den informationsgeballten Artikel! =)
    Wird auf jeden Fall weiterverbreitet!!
    Wenn jeder wüsste was er sich täglich auf Gesicht, Körper und Haare schmiert, würden nicht mehr so viele Menschen den ganzen ChemieKram kaufen!

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. pisswetter
    pisswetter 18 Januar, 2010, 12:16

    “Augenöffner”
    googlet mal depopulation
    dann wißt ihr warum der ganze Dreck im Essen, Wasser, Pflegemittel, Medikamenten …..überall ist.
    Blinde Politiker, verbildete Wüstenschaftler, bezahlte Juristen und Konzerne.
    PR Agenturen für Lügen und Terror.
    “Augenöffner”

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. Andrea Lehr
    Andrea Lehr 22 Januar, 2010, 17:16

    Dieser Artikel öffnet wirklich die Augen. Aber um auch was dagegen zu tun, muss man wissen was man sich mit seiner Kosmetik auf die Haut aufträgt. Dies kann man einfach und schnell mit der herstellerneutralen und werbefreien Internetseite http://www.kosmetikanalyse.com herausfinden.

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. Obotrit
    Obotrit 19 Juni, 2010, 09:06

    Werden wir rücksichtslos zum Wohle des Geld- bzw. Machtstrebens missbraucht?

    Wir alle nehmen Titandioxid zu uns und geben es auch unseren Kindern.
    Titandioxid (E171 bzw. CL 77891) ist vielen Dingen, die wir zu uns nehmen wie z.B. Nahrungsergänzungsmitteln, Arzneimitteln, Tabakerzeugnissen, aber auch Dragees, Kaugummis und Überzügen, Zahnpasta und Sonnenschutzmitteln zugesetzt.
    Es hat eine schöne weiße Farbe und lässt sich offenbar dadurch gut zu Geld machen. Und Geld regiert bekanntlich die Welt.
    Unter http://www.carl-jaeger.de/PDF/SD/TITAN.PDF stehen folgende Warnhinweise eines Titandiox-Herstellers: “Basierend auf Inhalationsstudien an Ratten entschied das IRAC, dass „ausreichender Beweis für Karzinogenität von Titandioxid an Versuchstieren vorliegt“, daraus ergab sich die Gesamteinstufung der IRAC: „Titandioxid ist ein potenzielles Humankarzinogen (Gruppe 2b).“ Es soll getrennt von Nahrungs- und Genussmitteln gehalten werden. Nach Hautkontakt soll man die Haut mit viel Wasser und Seife abwaschen und nach Verschlucken soll man bei Beschwerden ärztlichen Rat einholen.
    Das Inhalieren von Titandioxid wird auch zugemutet. Der Handelsname ist Kronos 1007 (vgl. Sicherheitsdatenblatt unter
    http://www.kronosww.com/KronosFiles.nsf/wLookup/DTobacco/$file/sd1036_-_KRONOS_1007_(D).pdf .
    Auch haben Forscher winzige Titandioxid-Teilchen schwangeren Mäusen injiziert. Beim Nachwuchs war danach die Aktivität Hunderter Gene verändert – ähnlich wie bei neurologischen Erkrankungen (vgl. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,638825,00.html).
    Im Sicherheitsdatenblatt eines Herstellers des Lebensmittelzusatzes (!) Titandioxid (Handelsname: Titandioxid Pharma) gemäß 1907/2006/EG Artikel 31 ist unter Erste-Hilfe-Maßnahme u.a. angegeben: Nach Verschlucken: sofort ärztlichen Rat einholen. Nach Hautkontakt (nach dem Einschmieren von Sonnenschutzmitteln???) soll man mit Wasser und Seife waschen und mit viel Wasser spülen. (nachzulesen u.a. unter http://www.silbermann.de/download/SDB/49278200.pdf).
    Das gepriesene und schon Babys mit Tabletten gegebene und der Zahnpaste, dem Kochsalz sowie gebietsweise dem Trinkwasser zugesetzte Fluor ist sehr giftig. Es dient der vollständigen Ausschaltung des freien Willens des mündigen Bürgers. Es ist deshalb auch in weltweit etwa 60 Psychopharmaka enthalten. Fluor ist stark krebserzeugend, es löst Osteoporose aus oder verstärkt diese zumindest und ist damit für einen Anstieg der Knochenbrüche verantwortlich (vgl. http://www.fosar-bludorf.com/cfids/toxi.htm). Sicherheitsdatenblätter mit Hinweisen u.a. „giftig beim Verschlucken“ bzw. mit Abbildung des Totenkopfes können im Internet gefunden werden, z.B. unter http://www.overlack.de/pdf/Natriumfluorid.pdf und http://www.carl-roth.de/jsp/de-de/sdpdf/P756.PDF.
    Habe bei Bürgern, Ärzten, der Presse und Politikern herumgehört. Den Massen, allen voran den Politikern, scheint alles wurscht zu sein, auch die eigene Gesundheit. Vielleicht liegt es am Fluor, das den freien Willen ausschaltet? Unnötige Giftstoffe werden bedenkenlos zu sich genommen und eine brauchbare Kontrolle gibt es nicht. Es wird nur so getan, als würde alles kontrolliert.
    Bei den Bürgerrechten verhält es sich ähnlich. Dem Staat (falls es ihn überhaupt trotz fragwürdiger Rechtsgrundlagen gibt) ist der Schein wichtiger als das Sein. Ein ordentliches Qualitätsmanagement gibt es nicht.
    Zum Rechtsstaatsprinzip zählt das Gebot der Vorhersehbarkeit und Berechenbarkeit staatlichen Handelns.
    Wie sieht die Praxis aus?
    Nicht einmal das Bundesverfassungsgericht hält sich an das Rechtsstaatsprinzip, obwohl es die Vorhersehbarkeit und Berechenbarkeit staatlichen Handelns wiederholt mit seiner Rechtsprechung propagiert hat.
    Der Rechtsbehelf, auf den der angebliche Rechtsstaat besonders stolz ist, die Verfassungsbeschwerde, ist in der Realität ein Verfahren voller Stolpersteine, so die Verfassungsrichterin Lübbe-Wolff. Kaum mehr als ein Prozent der Beschwerden sind erfolgreich. Ist der Kläger nicht anwaltlich vertreten, ist die Erfolgsquote im Bereich von 0,2 bis 0,3 %. Das Verfassungsgericht hat, um der völligen Überflutung durch Verfassungsbeschwerden Herr zu werden, eine Fülle von Voraussetzungen durch Richterrecht eingeführt, die zur Abweisung der Beschwerde führen. Selbst der Experte Zuck, und er ist einer führenden in Deutschland, vermag den Erfolg einer Beschwerde nicht zu prognostizieren (vgl. http://www.amazon.de/Das-Recht-Verfassungsbeschwerde-Rüdiger-Zuck/dp/3406467237). Beim gepriesenen Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verhält es sich auch so. Die Erfolgsquoten sind überall fallend, aber sicher nicht, weil wir ein Volk von Querulanten sind. Die Chancen beim Glücksspiel sind sicher höher als 0,2 bis 0,3 %. Quo vadis, Rechtsstaatsprinzip?
    Die führenden Parteien und die Bundesregierung beschäftigen sich kaum mit dem Thema Grundrechte. Die meisten Fragen werden nicht oder mit nichtssagenden Floskeln beantwortet. Antworten sind von selbstgefälliger Grundhaltung dahingehend getragen, als würde es überhaupt keinen Anlass zur Kritik geben, was dem Grundrechte-Report widerspricht (vgl. Jerzy Montag am 03.07.09 im Bundestag, http://www.youtube.com/watch?v=FYUR3lSZrBk).
    So läuft das auch weitestgehend bei Rechtsmitteln und Petitionen von Bürgern gegenüber Behörden und Gerichten ab. Dienstaufsichtsbeschwerden sind bekanntlich “fristlos, formlos und fruchtlos” (vgl. z.B. http://www.odenwald-geschichten.de/?p=682 , “Brell, Abfassung Dienstaufsichtsbeschwerden, 2006″ http://zentrumsforen.net/beschwerdezentrum/justizirrtum/forum/posts/3988.html ).
    Auch weitere Rechtsmittel wie die “Gehörsrüge” funktionieren nicht, vgl. http://www.hoerbuchkids.de/hu/mr/homepage/justiz/info.php?id=134.
    Die selbstgefällig Grundhaltung des Machtapparates dahingehend, als würde es überhaupt keinen Grund zur Kritik geben, ist überall zu beobachten. Dadurch werden zwangsläufig immer mehr Konstruktions- und Qualitätsmängel angesammelt.
    Unzählige kritische Stimmen dazu von Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftlern, Richtern und geschädigten Bürgern können im Internet gefunden werden. Mir fallen jetzt Udo Hochschild, Dr. Egon Schneider, Frank Fahsel, Dr. Geiger, Dr. Kopp, Prof. Dr. Rüthers, Prof. Dr. Schachtschneider, Horst Häuser und Ivette Pfeiffer ein. Wer sich selbst informieren will, ob staatliche Vorgaben glaubwürdig sind, kann seine Erfahrungen überdenken und „googeln“. Es bleibt eben nur die Privatinitiative (vgl. z.B.://www.justizirrtum.info/schneider.htm) und die Hoffnung, dass für die Bürger ein brauchbares Qualitätsmanagement geschaffen wird.
    Werden wir zum Wohle des Geld- bzw. Machtstrebens für dumm verkauft? Handelt es sich etwa um Machenschaften höherer Gewalt- des Teufels? Der Teufel auf dem Personalausweis (googelt mal!) mit den kopfstehenden Kreuzen und den Sechsecken (Zahl sechshundertsechundsechzig- vergleiche die Offenbarung in der Bibel) und auch andere Dinge wie der Barcode erscheinen verdächtig.

    Auf diesen Kommentar antworten
  6. Joël
    Joël 23 Juli, 2010, 17:17

    Ich habe diese verheerende Schädigung von solchen duftcocktails leider selber am eigenen Leibe erfahren, da ich in einem nicht gut belüfteten Raum ziemlich lange (etwa 72 Stunden) solcher toxischen Substanzen eines ausgelaufenen shampoos und deos ausgesetzt war. Aus extremen Umstandsbedingungen konnte und durfte ich den Raum leider nicht verlassen.(Ich hätte es natürlich sofort getan!)
    Seitdem hat meine körperliche und damit auch meine geistige Leistungsfähigkeit stark abgenommen.Obwohlich früher ein sehr sportlicher Mensch war und ich mich immmer wieder versuche durch körperliches Training aufzubauen bleibt mein körperlicher zustand so, wie er ist.Diese Verfassung hält nun etwa schon seit 3 Jahren an. Ich bin erst 19 und hoffe immer noch auf irgendeine Lösung

    Kann mir jemand sagen, bei wem oder wo ich Hilfe beziehen könnte? Wäre nett:)

    Grüsse Joël

    Auf diesen Kommentar antworten
  7. Pingbacks & Trackbacks
  8. Hilfe - Seite 3 25 September, 2010, 23:02

    [...] [...]

    Auf diesen Kommentar antworten
  9. www.2012Spirit.de | Krisenvorsorge aus einem anderen Blickwinkel 24 Februar, 2011, 20:54

    [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
    [...] Sodium-Lauryl-Sulfat, dass bspw. in Shampoos und Duschgels verarbeitet wird (um nur zwei zu nennen) machen uns krank. Man kann natürliche Kosmetikprodukte aber auch ganz leicht selbst herstellen. Künstliche [...]

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar zum Artikel

Wir freuen uns immer über Leser, die durch nützliche und konstruktive Beiträge zum Thema eine Diskussion anstoßen oder den Artikel mit weiteren Informationen bereichern. Alle Kommentare werden in diesem Sinne moderiert.

Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.
*=Pflichtfeld