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Prof. Manfred Spitzer redet Tacheles: Smartphone macht Kinder krank

Prof. Dr. Dr. Spitzer (Direktor Psychiatrie, Uniklinik Ulm) durchkreuzt die Pläne der TV-Show-Macher: Mobilfunk schädlicher als Asbest

Eine „Entwarnungs“-Talkshow zu Handys: Die TV-Show hat das Ziel Smartphones, bzw. digitale Medien in einem guten Licht erscheinen zu lassen. Der Moderator der Show „tut sich schwer“ auf die Aussagen von Prof. Dr. Spitzer einzugehen.

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer von der Uniklinik Ulm spricht über die Auswirkungen von Smartphones auf Kinder und Jugendliche. Er meint dass Smartphones eine größere Gefahr für unsere Kinder darstellen, als beispielsweise der gefährliche Stoff Asbest. Er liegt damit im Gleichklang mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO), welche die Mobilfunktechnik auf die gleiche Stufe wie das krebserregende Benzol und das fast auf der ganzen Welt verbotene Pflanzenschutzmittel DDT stellt. Bekannt wurde er durch sein Buch „Digitale Demenz“.

Herzlichen Dank an Dr. med. Joachim Mutter für die Empfehlung!

Videolink: https://youtu.be/9iBA0WlmbI0

Vortrag von Prof. Manfred Spitzer – Wissenschaftliche Hintergründe: Kinder und Jugendliche werden dümmer und unsozialer

Videolink: https://youtu.be/oB55Iqwy1w8

Bücher zum Thema

6 Kommentare zum Beitrag

  1. arme, kranke welt, willkommen in der matrix
    vielen dank an die einzig klaren tatsachen-worte des dr. spitzer, er hat soooooooooooooooooo recht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Ich hatte als Kind kein Smartphone, kein Tablet, keinen Computer und trotzdem schaffe ich es heute in meinem „hohem Alter“ mit der digitalen Medienwelt mehr als nur klar zu kommen.
    Kinder brauchen keine Smartphones und Co um später damit umgehen zu können. Das lernt auch noch der gesunde Erwachsene!
    Raus mit den Kindern, spielen, bewegen, die Welt erforschen!

  3. voellig einverstanden
    Dr.Spitzer hat recht
    alles andere ist Business quatsch (ohne Sosse)

  4. Zudem darf nicht vergessen werden, was der Bewegungsmangel den Kindern antut:
    Die Zeit der Wachstumsphase dient der Ausbildung eines gesunden Körperbaus.
    Haltung und Struktur werden maßgeblich bestimmt; sowohl gesundheitlich wie auch ästhetisch:
    Wer später ein breites Kreuz hat, gut definierte Muskelzüge, der hat seine Kindheit nicht nur vor dem Tablet, Fernseher, etc. verbracht, sondern war Rudern, Klettern, Turnen, hat Ballsport betrieben – Beschäftigungen, die vor Jahrzehnten selbstverständlich waren.
    Nur in der Kind- und Jugendzeit hat der Mensch die Möglichkeit, seinen Körperbau nachhaltig zu beeinflussen und für ein gesundes Wachstum zu sorgen. Durch Überkonsum der neuen digitalen Beschäftigungsmöglichkeiten wird dies dem Kind genommen.
    Frühzeitige degenerative Veränderungen, die fehlende Ausbildung von Muskelmasse, Veränderung der Körperstrukuren und
    frühzeitige Herz-Kreislauferkrankungen wie Diabetes Typ II sind die Folge.
    Je mehr Aufklärung betrieben, je mehr Eltern die Gefahren des digitalen Konsums wahrnehmen, desto mehr kann rechtzeitig vorgebeugt werden. Dr. Spitzer hat seinen Beitrag geleistet.

  5. In diesem Zusammenhang sind die Arbeiten von Jack Kruse, einem Neurochirurgen, unter https://www.jackkruse.com/ sehr zu empfehlen. Nichht leicht zu lesen, aber dafür einzigartig in der Größenordnung der Zusammenhänge und des Kontextes des Lebens als Ganzes.

  6. In meinen Augen kann jeder Mensch innerhalb weniger Zeit sich das Wissen aneignen – was man für diese „neuen“ Medien benötigt.
    Das muss nicht bereits im Kleinkindalter anfangen!

    Erzieherinnen merken einen Unterschied in der Entwicklung der Kindergartenkinder! Und wir werden als Gesellschaft die Früchte ernten!

    Eltern verbringen mehr Zeit vor einem Smartphone, streicheln das Gerät mehr – als sie den eigenen Kindern Zuwendung geben –
    Und wir ziehen eine Generation heran, die so abgestumpft groß wird.
    Das MUSS Auswirkungen haben!

    Bumerang Effekt! Wir werden es erleben –

    Wir versuchen einen Unterschied zu machen mit unseren Leben und unseren Kindern. Und ich freue mich, dass wir nicht alleine sind.

    Leider sind viele Eltern überfordert – sie finden es nicht gut und haben ebenfalls bedenken. Aber wie sollen sie sich dagegen wehren? Ihnen bleibt nichts übrig als mitzumachen – wie tragisch!

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