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Psychopharmaka – unwirksam und gefährlich

Alternative Medizin ist immer wieder scharfen Anschuldigungen durch Verfechter der Schulmediziner ausgesetzt: Ihre Wirkung sei nicht bewiesen, alles nur Aberglaube und Betrug. Das allerdings gilt vielmehr für viele Medikamente in der Schulmedizin – vor allem Psychopharmaka.

Heiß umkämpft sind die Psychopharmaka – ein Milliardenmarkt, der sich gegen immer mehr Selbsthilfe-Seminare und Therapieangebote durchsetzten muss. Für Furore sorgte Anfang des Jahres eine amerikanische Meta-Studie, die nachwies, dass die häufigsten Antidepressiva in den meisten Fällen nicht besser Wirken als ein Placebo – eine Schlagzeile die erstaunlicherweise bis in die Newsweek schaffte.

Passend zur Debatte erschien das Buch „Anatomy of an Epidemic“ von Robert Whitaker – die erste umfassende Meta-Analyse der Langzeit-Wirkungen von Psychopharmaka. Der Autor kommt darin zu Schlüssen, die der Industrie nicht schmecken werden: Schizophrenie-Patienten beispielweise geht es offenbar viel besser ohne Medikamente als mit, und ADHS-Medikamente haben nicht nur keine erwiesene Wirkung, sondern scheinen später auch zu biopolaren Störungen zu führen. Und dergleichen Beispiele gibt es viele.

Whitakers Motivation zu diesem schwierigen Buch ergab sich aus einer einfachen Beobachtung:

„Wenn unsere Medikamente zur Prävention psychischer Erkrankungen so wirksam sind, dachte ich mir, warum sind so viele Menschen nicht mal fähig zu arbeiten? Ich dachte, wir sollten mal auf die langfristigen Ergebnisse schauen und uns fragen: Was zeigen die Beweise? Gibt es eine langfristige Verbesserung oder nicht?“, so der Autor im Interview mit salon.

Die erfundene Pandemie

MedikamenteSeine Ergebnisse zeigen, dass sich alles im Gegenteil sogar noch drastich verschlimmert hat – und dass die Pharmakonzerne dies auch wissen. Aber der Markt ist zu lukrativ, um aufgegeben zu werden. Ein Markt, der laut Whitaker von der Pharmaindustrie und den zugehörigen Psychiatern überhaupt erst erfunden wurde, als die Psychotherapie in den 1970ern immer mehr Verbreitung fand.

„Die Psychiatrie sah sich mit diesen anderen Therapeuten in einem Wettbewerb um die Patienten und in den späten 1970er Jahren realisierte das Feld, das ihr einziger Vorteil auf dem Markt ihre Verschreibungs-Macht war. Daher versuchte das Feld ganz bewusst, eine öffentliche Geschichte zu erzählen, welche die Nutzung ihrer Medikamente unterstützen würde und schuf das „medizinische Modell“ der psychiatrischen Erkrankungen.“

Das soll nicht heißen, dass Psychopharmaka keine Wirkungen haben. Antidepressiva haben bei schweren Depressionen nachweislich Wirkung – ob sie allerdings helfen, ist eine ganz andere Frage. Whitaker zeichnet in seinem Buch nach, dass Menschen, die ihre Depressionen nicht medikamentös behandeln, zumeist gesunden, während jene, die Antidepressiva nehmen, zwar kurzfristig Linderung durch das Medikament erfahren, dafür aber oft ihr Leben lang chronische Depressionen haben.

Ein weiterer Schachzug für die Verbreitung der Medikamente bestand darin, ganz gewöhnliche Charakterschwächen zu medikamentierbaren Krankheiten zu erklären. Zahlreiche Krankheiten wurden regelrecht erfunden, damit man Medikamente dagegen entwickeln konnte.

„Es gibt einen eingebauten wirtschaftlichen Anreiz, psychische Erkrankungen so beliebig wie möglich zu definieren und normale, unangenehme Gefühle oder Verhaltensweisen, die manche Menschen nicht mögen zu finden und sie als psychische Erkrankung zu bezeichnen.“

Die Erfindung neuer Krankheiten hört nicht auf und ist heute auf einem Stand angekommen, der Besorgniserregend ist: Es scheint langsam, als ob jede Äußerung von Emotionen, Unzufriedenheit oder stark individuellem Verhalten eine psychische Störung ist.

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7 Kommentare zum Beitrag

  1. Sind Depressionen nicht immer chronisch?

  2. Vielleicht sollte man mal den Irrglauben aufgeben, Psychopharmaka würden heilen. Sie können lindern und bisweilen das Leben erträglicher machen. Desweiteren sollte nicht unerwähnt bleiben, daß Ärzte mangels umfassender Diagnose als auch aus finanziellen Gründen gerne was schnell Medikamente verordnen. Und was für die Pharmaindustrie gilt, hat auch Gültigkeit für die Alternative Medizin, vorrangig geht es oft um Ihr bestes, Ihr Geld.

  3. Ich habe durch Risperdal in 5 Jahren 55kg zugenommen, jetzt habe ich es abgesetzt und es geht mir psychisch viel besser, ich bin wieder wach und lebe aktiver.
    Auch mit dem sex geht es nach 5 Jahren abstinenz wieder…

  4. Ich habe 10 Jahre Neuroleptika genommen.. Nun ist Schluss.
    Da hilft auch kein Gutzureden und latente Manipulation seitens der Ärzteschaft.
    Warum soll ich denn bitte etwas nehmen was keine Vorteile bringt, Geld kostet und unangenehme Nebenwirkungen? Kann mir das einer erklären?
    Das ist doch Beschiss.
    Wer sowas als kurzzeitige Unterstützung braucht und damit gut fährt – warum nicht?
    Aber die gängige Praxis ist doch eine andere.

  5. Erfundene Krankheit

    Neben der vollständigen Ausschaltung des freien Willens des mündigen Bürgers – ein in der Medizingeschichte wohl einmaliger Vorgang – ist auch die Medikation selbst problematisch, da auf diese Weise eine kontrollierte Dosierung praktisch unmöglich ist. Untersuchungen in den USA haben ergeben, daß die meisten Menschen täglich Fluormengen oberhalb der Toxizitätsgrenze zu sich nehmen.

    Die Folgen sind verheerend. Fluor ist stark krebserzeugend, es löst Osteoporose aus oder verstärkt diese zumindest und ist damit für einen Anstieg der Knochenbrüche verantwortlich.

    Noch alarmierender ist jedoch die Wirkung auf die menschliche Psyche. Fluor schaltet langsam, aber sukzessive den freien Willen des Menschen aus. Dies ist keineswegs Ausgeburt einer „Verschwörungstheorie“, sondern einwandfrei beweisbar durch die Tatsache, daß weltweit etwa 60 % Psychopharmaka Fluor als wichtigsten Bestandteil enthalten.

    Fluorfreies Mineralwasser ist kaum zu bekommen und im Leitungswasser lässt es sich nachweisen. Gewollt? Absicht? Vorsätzlich? Kriminell?
    Fragen Sie mal bei Ihrem Wasserwerk nach.

    Die Robert Enke-Stiftung macht es möglich!

    In Funk und Fernsehen werden wir geradezu überschüttet mit der Botscchaft: “Scheut Euch nicht, über psychische Probleme zu sprechen, Enke tat es nicht, jetzt ist er tot” So sollen massenweise die Leute in die Arztpraxen getrieben werden. so sollen massenweise willenlose Menschen produziert werden, die dann an Krebs, Osteoporose, Knochenbrüchigkeit und vieles mehr erkranken . Fluor soll das Wundermittel für Politik, Wirtschaft und Pharma sein. Man muss ja Fluor irgendwie entsorgen. Da das Sondermüll ist, wird die offizielle Entsorgung zu teuer. So reichert man Wasser, Zahlpasta, Salz und die industriell hergestellten Lebensmittel damit an. Weil das scheinbar alles noch nicht reicht, muss man das Giftzeug anders loswerden. Man erfindet eine Krankheit, die sie Burnout nennen, gründet eine Robert-Enke-Stiftung, hat damit eine prominente Person als Alibi und das große Geschäft mit der erfundenen Krankheit beginnt.
    Wer zuvor nicht krank war, der muss es jetzt endlich werden.

  6. Es werden nur 3 % der Psychopharmakaopfer aufgeklärt, sagte der Chef von der Pathologie der Chatite im NDR Talk. In anderen Länder seidas besser, D. will das nicht anders, sagte er auch.

    LG

  7. Dann soll der Chef der Pathologie der Charite mal
    in seinem eigenen Laden zuerst für Besserung sorgen.
    In der Psychosomatik im Benjamin Franklin findet überhaupt keine Aufklärung statt. Insbesondere die Oberärztin knallt die Patientin mit Medikamenten zu, dass es sich gewaschen hat.
    Und hinterher wird über Blutbildänderungen und sonst was rumgewundert. Wechselwirkungen werden nicht beachtet. Vom Patienten berichtete Nebenwirkungen ignoriert.

    Was für eine Heuchelei!

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