Glyphosat in Nahrungsmitteln: Warum das Gift verboten werden muss!

Glyphosat wirkt zellschädigend und krebserregend. Es kann zu Fehlgeburten und Missbildungen bei Säuglingen führen. Die Langzeitfolgen für Mensch und Natur sind nicht absehbar… Das Pestizid ist definitiv gesundheitsschädlich und muss verboten werden!

Weitere zehn Jahre Pflanzenschutzmittel mit einem Wirkstoff, den Experten der WHO für “wahrscheinlich krebserregend” halten – weitere zehn Jahre, in denen Glyphosat-Präparate mit hochgiftigen Zusatzstoff-Cocktails massenhaft auf Europas Äcker ausgebracht werden!

Monsantos Unkrautvernichter ist der meistverkaufte Pestizidwirkstoff weltweit und wird alleine in Deutschland auf rund 40% der Ackerflächen ausgetragen. Das Pflanzengift (z.B. enthalten in Monsantos RoundUp) wird auch eingesetzt um Gärten, Baumplantagen, öffentliche Wege, Parkanlagen, Eisenbahngleise, etc. frei von Unkraut zu halten.

Labortestes haben das Herbizid im Urin von Großstädtern aus 18 europäischen Staaten nachgewiesen (siehe BUND-Analyse). 70 Prozent aller Proben in Deutschland sind belastet. Es wird hauptsächlich über Nahrungsmittel aufgenommen, die aus konventionellem (nicht-biologischen) Anbau erzeugt werden.

Der argentinische Arzt Medardo Avila Vazquez hat eine große Anzahl von Menschen untersucht die dem Pflanzenschutzmittel ausgesetzt waren und warnt:

Bevölkerungsgruppen, die Glyphosat ausgesetzt waren, weisen andere Krankheitsmuster auf als die übrigen: Schwere Krebsarten findet man etwa drei Mal öfter. Auch Fehlgeburten und angeborene Missbildungen bei Kindern kommen häufiger vor, ebenso eine Schilddrüsen-Unterfunktion und Erkrankungen der Atemwege wie Asthma. Weiterlesen auf welt-sichten.org

Wir fordern KEINE erneute Zulassung

Trotz der gesundheitlichen Gefahren stellt die EU Überlegungen an, eine Zulassung für mindestens weitere 10 Jahre zu erteilen.

Glyphosat im Bier nachgewiesen

Somit droht das Reinheitsgebot zur Farce zu werden: Das Umweltinstitut München hat das Totalherbizid in 14 deutschen Biermarken nachweisen können, die im Extremfall knapp 300-mal über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser liegen.

Die Ergebnisse und weitere Informationen findet man im Dokument Glyphosat_Untersuchung_Umweltinstitut_2016.pdf

Diesbezüglich hat das Umweltinstitut München eine Online-Aktion gestartet, um die Brauereien aufzufordern, alles zu unternehmen um ihr Bier frei von Ackergiften zu halten!

Zur Aktion: https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/glyphosat-raus-aus-dem-bier.html

Glyphosat in Getreideprodukten

Das Magazin ÖKO-TEST hat Mehl, Haferflocken und Backwaren untersuchen lassen und wurden in 14 von 20 Proben fündig. Vor allem waren acht der zehn untersuchten Brötchen belastet! Siehe Artikel ÖKO-TEST

Wie giftig ist die Chemiekeule von Monsanto?

Seit über 40 Jahren weltweit von der Agrarindustrie eingesetzt und ein Milliardengeschäft. Obwohl er von Wissenschaftlern als potentiell krebserregend eingestuft und für viele Gesundheitsprobleme verantwortlich gemacht wird, erklären die Zulassungsbehörden den Unkrautvernichter als “Rundum-Sorglos-Paket”.

Dokumente zum Lesen und Verteilen:

Weiterführende Links:

 

Sascha René
Sascha Renéhttps://www.gesundheitsrebell.de
Sascha René Amolsch
Widmet sich seit über 20 Jahren der ganzheitlichen Gesundheit und der Erforschung verschiedener Heilmethoden.
Seine Leidenschaft: die Natur, körperliche wie geistige Grenzen erweitern und intensiv leben.
Seine feste Überzeugung: Gesundheit beginnt mit Selbstverantwortung und grundsätzlich ist nichts unheilbar. Alle Heilung liegt in der Natur und im Verstehen der natürlichen Lebensgesetze.

4 KOMMENTARE

  1. Dieser ganze Hype um das Glyphosat kommt reichlich spät. Jahrzehntelang wurde Glyphosat und Co. in die Pflanzenwelt eingebracht, immer unter der Angabe es sei in diesen Mengen nicht gesundheitsgefährdend. Jetzt, wo das Patent für Monsantos Glyphosat abgelaufen ist, kommen die “scheinheiligen” Glyphosat-Gegner auf den Plan. Wo waren sie in den vergangenen Jahrzehnten? Da gab es beinahe nur die wirklich an Gesundheit Interessierten die über die Gesundheitsgefährdung aufmerksam machten, wofür sie allerdings permanent als “Verschwörungs-Theoretiker” belächelt, gebrandmarkt und bekämpft wurden/werden.
    Und beileibe: Monsanto ist nur ein für die Öffentlichkeit präsentierter Breite-Schulter-Sündenbock-Zwerg unter den Agrar-/Lebensmittelchemie-/Chemie-/Pharma/biologische-Waffenführungs-Riesen, die flächendeckend Gift auf unsere Nahrungsmittel und Mitwelt ausbringen.
    Es wird gemunkelt, es gebe Übernahmegespräche eines großen deutschen Chemiekonzerns für Monsanto.
    Daher kann es durchaus Strategie sein, den “Übernahmepreis” mittels Negativ-Presse-Meldungen zu beeinflussen. Und dafür möchte ich persönlich nicht mehr mittels meiner Stimme stehen! Denn es geht hier nicht darum, den Wahnsinn zu beenden, es geht um wirtschaftliche und politische Interessen. Gesundheitliche Interessen laufen unter “ferner liefen”.
    Da unser Fokus werbestrategisch nur auf ein paar wenige “Übeltäter” gelenkt wird, merken wir nicht, wie die ganze Nahrungsmittel-Industrialisierung mit ihrem Biotech uns immer mehr unserer natürlichen Lebensgrundlagen beraubt.
    Es gibt keinen anderen Ansatz als den, unseren Konsum zurückzuschrauben. Es ist unser Konsumrausch, unsere Gier und Sucht, unsere Ängste, unsere Missachtung der Natur, die die Industrialisierung und Denaturierung von lebenswichtigen Nahrungs- und Lebensmitteln vorantreibt.
    Solange kein Umdenken und Anderstun unsererseits stattfindet, wird der Wahnsinn – und die Folgen des Wahnsinns – weitergehen.

    • “Jetzt, wo das Patent für Monsantos Glyphosat abgelaufen ist, kommen die „scheinheiligen“ Glyphosat-Gegner auf den Plan.”

      Mit Verlaub, das ist ein alberner Vorwurf und unnötige Spaltung. Dass jetzt besonders viele Menschen gegen Glyphosat wettern, liegt daran, dass das Thema jetzt wieder zur Diskussion stand. Weil man JETZT etwas dagegen tun konnte. Einiges zu der Empörungswelle beigetragen hat sicherlich die Untersuchung eines deutschen Verbraucherinstituts, das ja erst vor einigen Monaten durch Messungen beweisen konnte, dass Glyphosat in “illegalen” Mengen in fast jedem Bier herumschwemmt.
      Das ist natürlich gerade geeignet, die Leute auf das Problem aufmerksam zu machen, weil die Gefährdung dadurch nicht mehr bloß Theorie, sondern erwiesene Tatsache ist.

      Ich finde nicht, dass man jetzt gegen dieses neu gewonnene Problembewusstsein wettern sollte, nur weil man selbst schon früher aufgeklärt war. Das hat so etwas von “Ich habe das schon gemacht, als es noch nicht cool war!”.
      Im Gegenteil, man muss sich über jeden neuen Menschen, der sich für die Gefahren von solchen Umweltgiften sensibilisiert, freuen.
      Erst letzte Woche hat die EU Kommission (übrigens mit tat-loser Unterstützung von Deutschland durch Enthaltung) die Lizenz für Glyphosat um 18 Monate verlängert.

      Bleibt nur zu hoffen, dass sich bis Ende 2017 noch mehr Menschen für dieses Thema interessieren.

  2. Inzwischen hat Bayer Monsanto übernommen, und anscheinend ist die Diskussion um Glyphosat dadurch (?) verebbt. Interessant. Zwar bekam der Bayer-Chef einen Dinosaurier Preis, doch Glyphosat ist dadurch nicht wieder in den Mittelpunkt gerückt. Das deutsche Bier, und viele andere Nahrungsmittel bleiben verseucht. Wenn ein deutscher Hersteller Gift verspritzt, scheint das wohl nicht ganz so schlimm zu sein. Auf Monsanto konnte man gut rumhacken. Bayer wird geschont. Ich glaube ich brauche ein Aspirin!

  3. Wenn man sich mal genau damit beschäftigt WARUM Glyohosat so ein Problem ist wird das ganze noch viel gruseliger. Selbst wer denkt er ernährt sich gesund ernährt sich eigentlich von leeren Pflanzen, dank Glyphosat. Aber meiner Erfahrung nach scheint das niemanden zu interessieren. Nicht einmal in der FItnessindustrie, wo doch alle so auf Ernährung versessen sind. Bin ja selbst Fitness Trainer. Aber dass man da mal nicht tiefer blicken kann als “Macros”..unglaublich.

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