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Allergien und Autoimmunerkrankungen – Was unsere Kinder chronisch krank macht

Warum leiden unsere Kinder in der heutigen Zeit an so vielen chronischen Erkrankungen wie nie zuvor? Laut Statistiken ist jedes dritte europäische Kind chronisch krank und in den USA sind gesunde Kinder eher eine Ausnahme. Bert Ehgartner versucht die Frage in seiner neuen Dokumentation zu klären und begibt sich auf eine Spurensuche nach den Ursachen dieser fatalen Entwicklung.

Kinder leiden an Asthma, „ADHS“, Diabetes, Neurodermitis und an vielerlei anderen Allergien und Autoimmunerkrankungen. Welche Faktoren sind es, die ein Immunsystem so aus der Bahn werfen und normalerweise so harmlose Einflüsse, wie z.B. Blütenpollen, so aggressiv bekämpfen lässt?

Bert Ehgartner porträtiert Kinder mit chronischen Leiden wie Asthma, Diabetes, Neurodermitis, Hyperaktivität oder Autismus. Er trifft Wissenschaftler wie Maria Yazdanbakhsh, die im indonesischen Dschungel untersucht, welche Rolle Würmer und Bakterien für unser Immunsystem spielen. Er befragt Herbert Renz Polster zum Einfluss der Kaiserschnitt-Geburten und den Mediziner Klaus Hartmann zum Zusammenhang zwischen Mehrfach-Impfungen und dem Anstieg chronischer Krankheiten.

Von Star-Köchin Sarah Wiener erfährt er, was es mit den künstlichen Zusatzstoffen in unserer Nahrung auf sich hat. Und im Pariser CNRS informiert Dusko Ehrlich, welche Erkenntnisse die Forscher aus dem Wissen über das Mikrobiom ziehen, jener Milliarden Mikrolebewesen, die auf und in uns leben und eine enge Freundschaft mit unserem Immunsystem pflegen.

Vielleicht, so vermutet Allergie-Forscherin Erika von Mutius, braucht es ein neues Medizin-Verständnis, in dem es weniger um die Bekämpfung von Risiken geht als um das Bewahren der symbiotischen Beziehung zu unseren „alten Freunden“.

Alte Freunde neue Feinde – Was unsere Kinder chronisch krank macht

Video derzeit leider nicht verfügbar!

Film von Bert Ehgartner
Quelle: ARTE

2 Kommentare zum Beitrag

  1. Das Geheimnis der Heilung: Wie altes Wissen die Medizin verändert
    http://goo.gl/AhDCp3

  2. In der Tat ist es ein riesen Problem, das wir in unserer ach-so-entwickelten Welt immer mehr die Zügel schleifen lassen, was Umweltgifte und „Zusatzstoffe in der Nahrung“ angeht. Es ist gerade zu verrückt. Wir hätten den Wohlstand sowie die Möglichkeit zum Informieren und informiert-werden, um es anders zu machen.
    Gesund ist der Mensch, wenn er auf der einen Seite alle Stoffe bekommt, die der Körper braucht, und auf der anderen Seite möglichst von all jenen Stoffen verschont bleibt, die ihm schaden. Es kann so einfach sein.
    Jedoch liegt das Problem nicht nur an Giftstoffen. Es fehlt heute schon auf der anderen Seite bei den Nährstoffen. Die Böden auf denen unsere Nahrung aufwächst, ist durch den Massenanbau immer ärmer an Mineralien. Diese Armut geben sie weiter an die Pflanzen und dadurch werden diese auch in der Ausbildung von Vitaminen beschränkt. Hinzu kommen industrielle Verarbeitungsmethoden, die die Qualität von Obst und Gemüse mindern, ohne dass man das im Supermarkt mit bloßem Auge erkennen könnte.
    Ein anderer Grund für das Umsichgreifen von Krankheiten bei den sog. „Millenials“, den Kindern der 90er und Nuller-Jahre, ist, dass sie zu viel Zeit in Räumen verbringen. Mit Smartphones und Laptops und Youtube. Deutschland war aufgrund seiner Lage schon immer für einen epidemischen Vitamin D Mangel prädestiniert, aber diese Generation, die die Sonne nicht sieht, schießt den Vogel ab.
    Immerhin die Auswirkrungen eines Vitamin D Mangels werden immer bekannter.

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