OrganicAlpha
Startseite > Gesundheit & Umwelt > Naturschutz / Umweltzerstörung > Ölpest: Biosativa könnte helfen – zersetzt Öl

Ölpest: Biosativa könnte helfen – zersetzt Öl

Update 01.12.2010:

Wie mir ein freier Mitarbeiter und Handelspartner von BIOSATIVA mitteilte, hat das österreichische Unternehmen seine Patente an die ITM Einkaufs GmbH in Deutschland verkauft. Das Produkt kann nach wie vor bezogen werden, nur liegen jetzt alle Rechte und der Vertrieb bei der ITM Einkaufs GmbH.

Mir wurde versichert, dass auch der neue Eigentümer sich für einen aktiven Naturschutz einsetzt und bestrebt ist, seine Produkte weltweit zugänglich zu machen.

Zu Informationszwecken zum Geschehen um die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, und um zu zeigen, was Biosativa kann, lasse ich den alten Artikel bestehen, verweise jedoch für weitere Infos an die neue Adresse:

www.biosativa.com
ITM Einkaufs GmbH
Siemensstraße 2
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Email: biosativa@itm-einkauf.de

 

Artikel vom 27.06.2010:

Die österreichische Firma Biosativa hat ein natürliches Mittel entwickelt, dass in der Lage ist, alle Arten von Öl auf biologischem Wege zu zersetzen. Dieses Mittel besteht hauptsächlich aus der „Universal-Nutz- und Heilpflanze“ Hanf.

Zwar kann Biosativa die Öl-Lecks, aus denen täglich mehrere Millionen Liter Öl strömen nicht versiegeln, aber es kann eine große Hilfe bei der Reinigung / Neutralisation der bereits ausgetretenen Ölpest helfen. Die ökologischen Schäden könnten wahrscheinlich auf ein Minimum reduziert werden. Ein 100% natürliches Mittel welches für Pflanze, Tier, Mensch – für die Natur nicht schädlich, nicht giftig ist. (Es kann sogar, ohne schädliche Auswirkungen, getrunken werden.)

Weil Biosativa die Natur am Herzen liegt und vor Ort am Golf von Mexiko gerne helfen möchte, hat die Firma bereits mehrere Anfrage an Verantwortliche in die USA geschickt. Die USA jedoch, haben kein Interesse. Die wollen sich von außerhalb nicht helfen lassen. Die schütten da doch lieber noch in Unmengen (Millionen Liter) das hochgiftige Dispersionsmittel Corexit ins Wasser, dass unsere  Natur – das Leben in Wasser und an Land (Corexit-Regen) zusätzlich sehr hoch belastet.

Wie bekannt wurde, besitzt BP ein starkes Interesse daran, dass das hochgiftige Corexit eingesetzt wird, denn – wer hätte das gedacht – BP ist an der Firma, die Corexit herstellt beteiligt. D.h. die verdienen daran. Corexit tötet alle Mikroorganismen die das Öl auf natürlichem Wege abbauen. Corexit tötet den Golf von Mexiko. Corexit tötet den Golfstrom.

BIOSATIVA zersetzt Öl – neutralizes oil

Videolink: https://youtu.be/hdx7oK_pSPw

Ich habe bei Biosativa nachgefragt:
Aus was besteht dieses Produkt und wie wirkt es? Wie kann es Öl zersetzen?

Die Antwort:
Danke für die Mithilfe. Let`s safe our Planet.

Rohöle und Ölprodukte sind Stoffgemische aus einer Vielzahl unterschiedlicher Verbindungen. Der größte Anteil entfällt dabei auf Kohlenwasserstoffe. (Van BERNEM 1996). Die Auswirkungen von Öl auf die Umwelt sind so vielfältig wie dessen Bestandteile (SRU 2003) und daher in ihrer Gesamtheit kaum erfassbar. Allgemein sind leichte Ölprodukte, wie z.B. Dieselöl toxischer als Rohöl, dieses wiederum ist schwieriger abbaubar.

Öl ist im marinen Milieu (im Wasser) einer Reihe von physikalischen und chemischen Veränderungen ausgesetzt, die wesentlich den Fortbestand eines Ölflecks bestimmen. Zu den wichtigsten Prozessen gehören

  • Verdunstung und Photooxidation der leicht flüchtigen Ölbestandteile
  • Bildung von „chocolate mousse“, einer sehr stabilen „Wasser-in-Öl-Emulsion“, die das 4-fache Volumen der ursprünglichen Menge betragen kann und nur sehr schwer zu bekämpfen ist
  • Bildung von Ölklumpen („tar balls“) unterschiedlicher Größe, die zum sogenannten „tainting“ von Organismen und Fischernetzen führen können
  • Dispersion in der Wassersäule durch Wellenbewegungen
  • Lösung im Meerwasser (z.T. resultieren stark toxische Lösungen)
  • Anlagerung an Schwebstoffe und Sedimentation auf den Meeresgrund

Der natürliche Abbau von Öl im Meer wird als Biodegradation bezeichnet. Darunter versteht man den Abbau des Öls durch Organismen. Die Mehrzahl der Meeresorganismen ist in der Lage, aufgenommenes Öl in wasserlöslichere Stoffwechselprodukte umzuwandeln und auszuscheiden. So ist der Abbau einfacher Aromaten durch planktische Cyanobakterien und Algen nachgewiesen.

Einige Erdölkohlenwasserstoffe sind jedoch schon in mäßigen Konzentrationen für die betreffenden Tiere toxisch und können somit nicht abgebaut werden. Die Biodegradation durch Mikroorganismen (Bakterien und Pilze), die das Öl als Kohlenstoffquelle nutzen, macht den größten Anteil aus. Da sich die ölabbauenden Bakterien wie Bakterien allgemein durch sehr hohe Vermehrungsraten auszeichnen, sind sie auch in der Lage, auf günstige Umweltbedingungen mit einem raschen Bestandsanstieg zu reagieren.

Die unterschiedlichen, im Öl enthaltenen Stoffgruppen unterscheiden sich in der Geschwindigkeit ihres Abbaus. Der mikrobielle Abbau verlangsamt sich mit zunehmendem Molekulargewicht und steigender Zahl an Verzweigungen und Substitutionen. Am schnellsten werden unverzweigte Alkane abgebaut, gefolgt von einfachen Aromaten. Der Abbau von Isoalkanen, Cycloalkanen und kondensierten Aromaten nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch. Die durch Photooxidation von Erdölkohlenwasserstoffen entstehenden Produkte unterliegen ebenfalls nur einem langsamen biologischen Abbau. Die Rangfolge der verschiedenen Stoffgruppen hinsichtlich der Abbaugeschwindigkeit kann allerdings in Abhängigkeit von den Umständen variieren.

Faktoren, die den Abbau durch Bakterien positiv beeinflussen sind

  • hohe (Wasser-)Temperatur
  • Oberfläche des Öls (Vergrößerung ggf. durch Einsatz von Dispersionsmitteln)
  • ausreichende Sauerstoffversorgung
  • Nährstoffversorgung der Bakterien
  • geringe Menge an Fressfeinden

Die oben geschilderten Abbauwege des Öls im Meer haben unterschiedliche Anteile, die je nach den Umständen variieren können. Als Faustregel gilt, dass kurz nach einem Unfall der relative Anteil schneller Abbauprozesse wie z.B. Verdunstung größer ist, während der mikrobielle Abbau erst später an Bedeutung gewinnt.

Biosativa enthält „natürliche“ Tenside auf der Basis von Hanföl.

Tenside sind Substanzen, die auf die Oberflächenspannung der Grenzfläche zwischen zwei Phasen einwirken. Der Name ist vom lateinischen tensus (von tendere – spannen, straff anziehen) abgeleitet. Beim Einsatz in der Lebensmitteltechnik werden sie als Emulgator bezeichnet. Diese Eigenschaften erlangen sie durch ihren atomaren Aufbau. Tenside bestehen allgemein aus einem hydrophoben (wasserabweisenden) Teil aus Kohlenwasserstoffen und einem hydrophilen (wasserfreundlichen, in Wasser löslichen) Rest, man sagt, sie sind amphiphil. Tenside bewirken, dass zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten (z.B. Öl in Wasser) sich zu einer so genannte Emulsion vermengen können.

Künstlich hergestellte Tenside sind z.B. Seife. Natürlich vorkommende sind Lecithin und Fette. Aufgrund ihres amphiphilen Charakters lagern sie sich dem fettliebenden Teil an den Öltröpfchen an. Durch den wasserliebenden Teil kann das Öltröpfchen im Wasser in Lösung gehalten werden. Tenside sind die eigentlichen waschaktiven Substanzen in Waschmitteln.

Durch den Einsatz von Biosativa kann der zusammenhängende Ölteppich im Wasser aufgebrochen bzw. dispergiert werden. Vor allem im Küstenbereich kommt es durch Seegang und Brandung zu einer intensiven Vermischung und der zusammenhängende Ölteppich wird aufgelöst. Die Oberfläche wird enorm vergrössert, sodaß die im Wasser enthaltenen
Mikroorganismen wesentlich mehr Angriffsfläche zur Verfügung haben. Außerdem wird das Anhaften der Öltropfen mit dem Sedimente verhindert. Damit funktioniert Biosativa ähnlich wie die bereits eingesetzten Dispergatoren (Corexit), allerdings mit dem entscheidenden Vorteil, dass Biosativa aus natürlichen Grundsubstanzen besteht, der einwandfrei biologisch abgebaut werden kann und auch beim Einsatz der umgebenden Unterwasser Flora und Fauna nicht schadet.

Es muss allerdings auch betont werden, dass bisher für diesen Einsatz keine praktischen Erfahrungen in diesem Ausmaß der größe des jetzigen Ölteppichs in den USA bestehen. Aber auch andere am Markt befindlichen Mittel sind unter den gegebenen Bedingungen, geschweige denn in diesen Dimensionen bisher noch nicht eingesetzt worden.

Mehr Informationen zu Biosativa unter biosativa.com

Infokriegernews.de hat außerdem ein Interview mit Biosativa durchgeführt:

Teil 1:

Videolink: https://youtu.be/zJgDf5UIaj0

Teil 2:

Videolink: https://youtu.be/m_Gby0O_5ko

Ein Kommentar zum Beitrag

  1. Was ist denn bisher passiert? Es wurden sogennante Dispergatoren eingsetzt welche die Öltropfen in noch kleinere zerbrochen haben. So gelangt das Öl noch schneller in die Lebewesen. Also was soll es bringen wenn man noch mehr von dem Zeug reinkippt selbst wenn es natürlich ist. Das Öl bleibt nach wie vor im Wasser und verschwindet nicht einfach. Es ist schlicht und einfach eine Verlagerung des Problems.
    Sam Champion and Philippe Cousteau Jr. diving into the Oil Spill http://www.youtube.com/watch?v=gtAe2ZAyMw0

    Zudem haben die Herren mittlerweile ihr Produkt an Erdöl getestet?
    Langsam nervt es das keiner mehr Fragen stellt und bereitwillig in ihrer Panik jeglichen „Kram“ propagiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.