Festhalten! Die Corona-Pandemie kann endlos weiterlaufen… Hier die Begründung

Die Begründung für eine Corona-Endlos-Pandemie ist relativ einfach:

Falsch Positive sorgen für diese endlose Pandemie

Wieso?

Testen, testen und nochmals testen. Das ist das Credo der Epidemiologen, denn sie wollen ein möglichst genaues Bild über die Entwicklung der Pandemie zeichnen.

Das klingt zunächst logisch und immerhin sind solche Ergebnisse das Kriterium des Handelns für die Politik. Ursprünglich wollte ich mich mit den Corona-Tests überhaupt nicht beschäftigen – musste dies dann aber dennoch tun, weil diese ein wichtiger Motor für die Pandemie zu sein scheinen. In meinem Beitrag Die Corona Tests – Es wird immer absurder!, berichte ausführlich dazu.

Doch welchen Einfluss die falsch Positiven auf solche Berechnungen haben, scheint weder in Wissenschaft noch Politik so recht klar zu sein. „Falsch positiv“ sind die Menschen, bei denen der Test eine Virusinfektion anzeigt, obwohl sie gar nicht infiziert sind.

Das sind bei niedrigen Verdünnungen, also unter günstigen Bedingungen, rund 1,4 % der Getesteten. Mit so einer niedrigen Fehlerquote kann man doch wohl gut leben und arbeiten – oder?

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Rechnen wir mal kurz durch, was das bedeutet:

Wir testen 5.000 Menschen.

1,4 % davon, also 70 Menschen, sind falsch positiv. Hochgerechnet auf 100.000 Einwohner wäre schon mit dieser Zahl der Grenzwert von 50 Positiven pro 100.000 Bürgern überschritten.

Und wenn tatsächlich 100.000 Menschen getestet werden, dann sind sogar 1.400 Personen scheinbar infiziert.

Nicht auszudenken, was bei derartigen Zahlen in der Politik und ihren „Lockdownern“ los wäre. Und alles nur, weil die Testverfahren mit einer angeblich zu vernachlässigenden Fehlerquote arbeiten. Nun stellen wir uns einmal vor, das Corona-Virus wäre ganz verschwunden.

Dann wären es immer noch 1.400 falsch Positive und der Lockdown dauerte bis zum jüngsten Gericht.

Besonders deutlich wird die Verzerrung beim „anlasslosen Testen“. Dabei ist nach einer Berechnung von Dr. med. Dagmar Lühmann von der Uni-Klinik Hamburg-Eppendorf die Trefferquote nicht gerade hoch: 4,6 % der „Positiven“ sind tatsächlich positiv. Wie das zustande kommt, verdeutlicht diese Grafik:

PCR Test Statistik der falsch Positiven

Falsch positive Ergebnisse sind oft sogenannte „schwach positive“ Resultate. Dabei ist die Viren-Kontamination so gering, dass das Virus-Erbgut mit „hohen Umdrehungen“ vermehrt werden muss, damit der Test überhaupt anschlägt. Dann sind so wenig Viren im Körper, dass eine Erkrankung höchstens ein Restrisiko bedeutet.

Das war Thema einer Kurz-Information der WHO am 20.01.2021. Darin rieten die Autoren den Laboren zu Test-Wiederholungen, wenn solche Fälle auftreten. Besonders angebracht sei dies bei Widersprüchen zwischen Testergebnis einerseits und Symptomatik sowie anderen Begleitumständen andererseits.

Und welchen Einfluss haben die falschen Testergebnisse auf den R-Wert?

Denn diese Zahl ist ja ein anderes Entscheidungs-Kriterium für Lockerungen versus Lockdown. Der R-Wert sagt aus, wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt.

Der Wert 1 bedeutet, dass der Kranke einen weiteren Menschen infiziert. Die Politik hat nach den Ratschlägen der Epidemiologen entschieden, dass eine Zahl unter 1 anzustreben ist.

Doch mit steigenden Tests steigt auch der R-Wert an, weil in die Berechnungen die falsch Positiven ebenfalls eingehen. Auch hier ergibt sich die Tatsache, dass eine Ausweitung der Testeritis immer mehr der Anschein einer wütenden Pandemie vortäuscht – und das nur aufgrund einer als marginal erachteten Fehlerquote.

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Dieser Beitrag wurde am 29.05.2020 erstellt und letztmalig am 24.01.2021 aktualisiert.

René Gräber
René Gräberhttps://www.renegraeber.de
Seit 1998 bin ich in eigener Naturheilpraxis tätig und begleite seitdem Patienten mit den unterschiedlichsten Beschwerden und Erkrankungen. Der Name dieser Webseite ist dabei mein Motto: Gesundheitliche Aufklärung. Aber die "Gesundheitliche Aufklärung" braucht auch Sie! Ohne GEZ Gebühren und Steuermillionen kämpfen wir gegen Zensur und Abmahnungen. "Gesundheitliche Aufklärung" ist vollkommen unabhängig, überparteilich und kostenfrei (keine Paywall). Wir investieren viel Zeit, Geld und Arbeit, um ihnen Beiträge jenseits des "Medizin-Mainstreams" anbieten zu können. Wir freuen uns daher über jede Unterstützung! Helfen Sie bitte mit! Zum helfen klicken Sie bitte HIER.

50 Kommentare

  1. Hallo Herr Graeber,
    was soll ich sagen … stehende Ovationen !!
    Um den Kommentar kurz zu halten: offensichtlich sind Sie eine der wenigen – im medizinischen Bereich arbeitenden – Personen, die von Wahrscheinlichkeiten und Statistiken etwas „mehr“ Ahnung haben … und das ist – mit „an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ – wahrscheinlich – etwas untertrieben 😉
    Stichwort „mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit“ … oder auch „Der Hund der Eier legt“ ;);) –> wer nicht weiß um was es geht, der bemühe das www … Stichwort „Buch“ !!
    Leute wie Sie gibt es – leider vieeeel – zu wenig … also bitte unbedingt weitermachen und nicht aufhören !!!
    Herzlichste Grüße

  2. Lieber Herr Graeber,
    da auch mich diese Corona-Einschränkungen manchmal ärgern, sehe ich es jedoch als sinnvoll an, sich an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten. Niemand weiß, wie sich eine Ansteckung bei sich selber auswirken könnte und darum möchte ich mich und auch meine Mitmenschen nicht wissentlich anstecken, sollte ich damit infiziert sein. Soviel Gewissen sollte jeder Mensch haben. Meine Familie hat sich bewußt auf die Regeln eingelassen und dadurch auch viele Unannehmlichkeiten auf sich genommen. Leider gibt es ja welche, die meinen „was soll’s, dann bekomme ich das eben und bin immun“ (oder tot ? oder zeitlebens geschädigt? kann alles passieren, genauso: – wie? ich hatte das schon? – gar nicht gemerkt…)
    Wenn man eine Tüte Bonbons geschenkt bekommt und man weiß, dass von den 100 da drin 3 Stück vergiftet sind, isst man welche davon und hofft, dass man die vergifteten nicht erwischt??? Ich denke das ist wie „Russisches Roulette“ – gut, mit über 60 Jahren könnte man sagen, dass man sein Leben gelebt hat – aber es ist doch noch schön, wenn man seine Enkelkinder aufwachsen sehen kann!

    Ich kann alle Argumente nachvollziehen und sehe auch die Schwierigkeiten in jeder persönlichen Situation – alle leiden in dieser Zeit! – darum sollten wir uns gegenseitig Mut machen, den Mitmenschen Freundlichkeit, Respekt und Achtung entgegenbringen, damit Hass, Neid, Niedertracht und Missgunst keinen Raum finden.

    Wenn es keine Viren geben soll…. was ist dann Grippe, Gürtelrose, Windpocken und all die anderen Krankheiten, gegen die man sich impfen lassen soll???
    Was ist mit Bolsonaro und Trump? Wer der Meinung ist, dass die richtig gehandelt haben, sollte auf jeden Fall sofort alles wieder öffnen und keinerlei Schutzmaßnahmen vornehmen. -Ist ja alles nicht so schlimm- ?????

    Die Bundesregierung hat so eine Situation noch nicht erlebt, genauso wie wir alle hier, niemand kann jetzt sagen, welche Vorgehensweise absolut richtig ist. Das wird uns erst die Zukunft zeigen. Viren werden uns, wie in der Vergangenheit, auch in die Zukunft begleiten, Corona ist nur eine Probe, damit wir mit Pandemien umgehen lernen.

    -und noch etwas Interessantes: hier ein Link, wo man den tödlichen Verlauf verschiedener Krankheiten im Vergleich zu Corona sehen kann.

    public.flourish.studio/visualisation/2562261/

    Liebe Grüße, bleibt alle gesund und liebevoll,
    Barbara

  3. Lieber Herr Gräber,
    vielen Dank für Ihre Aufklärungen zur Corona-Krise.
    Es deprimiert mich total, wie schnell sich mein gesamtes Leben innerhalb weniger Wochen verändert hat. Ich bin im letzten Jahr nach über 43 Jahren Berufstätigkeit mit fast 66 Jahren regulär in „Rente“ gegangen. Ich hatte mir so viel für die nun gewonnene Freizeit vorgenommen. Nichts da, für Wochen allein eingesperrt in meine vier Wände, Kontaktverbot zu Kindern und Enkeln sowie Freunden. Jetzt werden gnädigerweise „Lockerungen“ erlaubt, trotzdem immer noch Kontaktbeschränkungen. Was soll das alles? 6.100 positiv gestete oder kranke Personen bei 82 Mio. Einwohnern? in vielen Ländern sieht es verhältnismäßig ähnlich aus.
    Ich habe mich mein ganzes Leben bemüht, meine Gesundheit trotz vieler Schmerzen aufgrund orthopädischer Probleme zu erhalten. Seit vielen Jahren lese ich Ihren Newsletter. Ihre Ratschäge halfen mir oftmals mehr als die mancher Schulmediziner, die schnell bei der Verschreibung eines Schmerzmittels sind, die ja auch wieder Nebenwirkungen haben.
    Wohin sollen diese für mich überzogenen und vor allem widersprüchlichen Restriktionen führen? Warum ist die Pandemie erst zu Ende, wenn es einen Impfstoff gibt? Wenn keine Kranken mehr da sind, wer soll geimpft werden und wogegen? Die nächste Grippe kommt wie jedes Jahr, dann hat sich der Virus aber verändert. Und kann ich mir sicher sein, dass dieser Impfstoff bei dieser schnellen Entwicklung bis Ende diesen Jahres keine Nebenwirkungen hat?
    Lieber Herr Gräber, nochmals vielen Dank für Ihr Engagement zur Aufklärung.

  4. Wenn Sie den Artikel lesen der zu dem unten stehenden Link geschrieben steht,
    werden Sie sich nicht mehr wundern was in der Schulmedizin alles möglich ist.
    Aber Gott sei dank, gbtes noch Mediziner die einen A… in der H… haben.
    MfG Hans M

  5. Ich sehe, dass sie den Artikel mit dem Hinweis auf die Änderung der WHO Empfehlung vom 20.1.2021 ergänzt haben.
    So lese ich am anderen Ort, dass dies am Tage der Inauguration von Joe Biden erfolgte; und dann den Vermerk eines Trumpbewunderers, dass Onkel Joe damit ein leichtes Spiel habe, allein mit der Maskenempfehlung die Fallzahlen in den USA massiv zu senken.
    Ich bin alles andere als ein Trump fan, aber die Manipulationsmacht gewisser Menschen macht schon Angst.

  6. Wie gering dann aber erst das Risiko sein muss, dass eine Erregerübertragung ausgehend von asymptomatischen Personen bei den flüchtigen Kontakten im öffentlichen Raum stattfindet, ist nie untersucht worden. Dennoch müssen trotz dieser Datenlage weiterhin knapp 80 Millionen Menschen in Deutschland bei zahlreichen Gelegenheiten in der Öffentlichkeit, sogar außerhalb von geschlossenen Räumen (und das wird selbst von Aerosol-Physikern für sinnlos gehalten; siehe Teil C.), Masken tragen.

    https://nicodavinci.de/PDF/Amtsgericht_Weimar_9_F_148_21_EAO_Beschluss_anonym_2021_04_08.pdf

  7. Lieber Rene`, ich muss mich heute einfach sehr herzlich für deine wertvollen Beiträge bedanken in der Hoffnung, dass du nie müde wirst, weiterzumachen! Viele deiner Beiträge habe ich schon genutzt, um mir selbst zu helfen, und werde dies auch weiterhin tun. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und Mut, deine Arbeit fortzusetzen im Sinne der Menschen, die durchschaut haben, was wirklich momentan in dieser Welt vor sich geht. Herzliche Grüße!

  8. Das muss ist die “ KRÖNUNG“
    11.05.2021 Brisant, Das 1. ARD!
    Impfungen könnten für mehrjährigen Schutz sorgen
    Durch Impfungen rechnet Watzl mit einem noch besseren, möglicherweise mehrjährigen Schutzeffekt vor schweren Verläufen bis hin zum Tod: Damit würden höhere Antikörperspiegel erreicht als bei der natürlichen Infektion. Die Hoffnung sei, dass die Antikörper von Geimpften ähnlich lange halten wie die von Genesenen.

    Carsten Watzl von der Deutschen Gesellschaft für Immunologie sagt dazu: „Für den Großteil der Bevölkerung ist nicht zu erwarten, dass das gesamte Prozedere jedes Jahr wiederholt werden muss.“ Eine Dosis pro Saison – ähnlich wie bei der Grippeschutzimpfung – bräuchten voraussichtlich jene Menschen, deren Immunsystem nicht mehr so gut auf eine Impfung anspricht, etwa aus Altersgründen oder wegen Immunschwäche durch Vorerkrankungen. Für sie sei es auch wichtig, durch ein geimpftes Umfeld mitgeschützt zu werden. Dafür reichten voraussichtlich Auffrischungen im Abstand von mehreren Jahren.

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