Haferflocken im Ökotest – Welche Haferflocken sind die Besten?

„Ökotest“ hat wieder getestet. Diesmal sind es kernige Haferflocken (auch Grobblatt-Haferflocken oder grobe Haferflocken genannt), die auf dem Programm standen.

Insgesamt waren es 29 verschiedene kernige Haferflocken-Sorten. Und schon eingangs des Beitrags verkündet „Ökotest“ ein Teilergebnis, nämlich das laut Test zwei Drittel der getesteten Produkte zu empfehlen seien.

Worauf genau getestet wurde, das ließ sich nicht aus dem Beitrag entnehmen. Das, was gefunden wurde, waren (zu den einzelnen Themen hatte ich bereits entsprechende Beiträge veröffentlicht):

Schimmelpilzgifte

Glyphosat

Pestizide

Mineralölbestandteile (MOSH)

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Und so sehen dann die Wertungen aus:

18 Produkte erhielten das Gesamturteil „sehr gut“. Trotz der guten Note zeigen etliche Produkte zumindest Spuren von Schimmelpilzgiften und/oder Pestiziden und/oder Mineralölbestandteilen auf.

Spuren von Schimmelpilzgiften sind durch die Bank bei allen Produkten gefunden worden, mit Ausnahme des Produkts von „Kornmühle“, wo erhöhte Werte gefunden wurden. Das Produkt wurde mit „befriedigend“ bewertet.

Pestizide wurden bei den meisten Produkten ebenfalls in nur geringen Mengen (Spuren) gesehen. Die Ausnahme sind hier die Haferflocken von „Penny“, bei denen man gleich drei Pestizide in Spuren und auch noch Glyphosat finden konnte. Note: „Befriedigend“.

Bei den Mineralölbestandteilen zeigen viele der Produkte keine Verunreinigungen oder nur Spuren. Das Produkt von „Crownfield Bio“ von „Lidl“ zeigte „leicht erhöhte“ Mineralölwerte.

Die Haferflocken von „Bioland, Basic“ und „Bio Gourmet, Demeter“ zeigten in dieser Kategorie „erhöhte“ Werte. Die beiden Letztgenannten wurden mit „befriedigend“ bewertet.

Vier Produkte wurden mit „ungenügend“ abgeurteilt:

„ Golden Breakfast Haferflocken“ von Norma, „Ja! Kernige Haferflocken“ von „Rewe“, „Jeden Tag Haferflocken“ von „Zentrale Handelsgesellschaft“ und „Knusperone kernige Haferflocken“ von „Aldi Süd/Aldi Nord“.

Drei dieser vier Produkte enthielten deutliche Konzentrationen an Glyphosat. Zusätzlich wurden bei allen vier Produkten andere Pestizide gesehen, wie Mepiquat und Chlormequat, teilweise in erhöhten Konzentrationen. Alle vier Produkte zeigten zum Teil stark erhöhte Werte für Schimmelpilzgifte.

Bei den Mineralölbestandteilen war nur das Produkt von „Ja!“ „leicht erhöht“, und „Golden Breakfast“ mit „Spuren“ belastet. Die beiden anderen Produkte waren frei von Bestandteilen.

Aufgrund des schlechten Abschneidens bei diesem „Ökotest“-Test hat der Discounter „Norma“ sein Produkt zurückgezogen. So lässt es sich im Test-Beitrag von „Ökotest“ vernehmen.

Wer sind die Guten?

Wie bereits erwähnt gibt es 18 Produkte mit der Note „sehr gut“. Die Teuersten hier kosten:

  • 3,29 EUR (pro 500 Gramm) – „Reformhaus Kernblattflocken“
  • 2,29 EUR – „Campo Verde“ von „Demeter“
  • 2,19 EUR – „Bauckhof Bio“ ebenfalls von „Demeter“
  • 2,19 EUR – „Spiegelberger Mühle“ wieder von „Demeter“

Mit „sehr gut“ bewertete Produkte, die am entgegengesetzten Ende der Preisskala stehen, sind diese:

  • 0,69 EUR – „Crownfield (ohne Bio-Bezeichnung)“ von „Lidl“
  • 0,69 EUR – „Gut & Günstig“ von „Edeka“
  • 0,69 EUR – „K-Classic“ von „Kaufland“

Fazit

Die Testergebnisse sind eigentlich klar. Ich würde auch vermuten, dass diese Ergebnisse auch auf die „feinen Haferflocken“ übertragbar sind.

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Beitragsbild: pixabay.com – fotoblend

Dieser Beitrag wurde am 04.04.2023 erstellt.

René Gräber
René Gräberhttps://www.renegraeber.de
Seit 1998 bin ich in eigener Naturheilpraxis tätig und begleite seitdem Patienten mit den unterschiedlichsten Beschwerden und Erkrankungen. Der Name dieser Webseite ist dabei mein Motto: Gesundheitliche Aufklärung. Aber die "Gesundheitliche Aufklärung" braucht auch Sie! Ohne GEZ Gebühren und Steuermillionen kämpfen wir gegen Zensur und Abmahnungen. "Gesundheitliche Aufklärung" ist vollkommen unabhängig, überparteilich und kostenfrei (keine Paywall). Wir investieren viel Zeit, Geld und Arbeit, um ihnen Beiträge jenseits des "Medizin-Mainstreams" anbieten zu können. Wir freuen uns daher über jede Unterstützung! Helfen Sie bitte mit! Zum helfen klicken Sie bitte HIER.

6 Kommentare

  1. Hallo Herr Gräber,
    die einfachste, gesündeste, frischeste- und günstigste Möglichkeit, Haferflocken zu bekommen, ist in meinen Augen ein Flockengerät (handbetrieben oder elektrisch)

  2. Vielen Dank für Ihre Informationen. Früher habe ich sehr oft und gerne Haferflocken gegessen, aber seit ca. 4 Jahren bekomme ich jedes Mal nach Hafer in jeglicher Variante, einige Stunden später, einen Blutzuckerabsturz. Sehr unangenehm und sehr schade. Da scheint es wohl keine Erklärung für zu geben.
    Viele Grüße
    Saval

  3. Ich vermisse Ihre Bewertung für Köllnflocken
    herzliche Grüsse und danke im voraus für Ihre Antwort
    Maria Merkle

    Antwort René Gräber:
    Sowohl die Köln Biohaferflocken (kernig), als auch die „Kölln kernige“ schnitten mit sehr gut ab.

  4. Lieber Herr Gräber,
    vielen Dank für die interessanten und lehrreichen Artikel.

    Ich nutze eine Kornquetsche. Damit bin ich sehr zufrieden. Das ganze Korn ist lange haltbar und (so hoffe ich zumindest) hat weniger Probleme mit Pilzbefall.
    Wenn das Korn frisch gequetscht ist – also Flocken hergestellt sind, haben diese Flocken nur eine sehr geringe Haltbarkeit. Diese Haltbarkeit bei industriellen Flocken kann nur mit zusätzlichen Maßnahmen wie Erhitzen erreicht werden. Diese Maßnahmen werden daher immer ein wenig zu Lasten der Qualität und des Gehalts gehen. Wenn man also gerne und häufig Hafer- (oder andere Getreide-) Flocken isst, sollte man m.M. auf eine Quetsche zurückgreifen.

    Grüße
    Markus Thies

  5. Mir geht das mit den Haferflocken ähnlich, sie sind meine Alternative zu glutenhaltigen Nahrungsmitteln. Manchmal dar es auch ein glutenfreies Brot vom Biobäcker sein, aber hauptsächlich sind es Haferflocken. Ich nutze hin und wieder auch Eigenmarken der Supermärkte, aber richtig gut fühlen sich nur die Haferflocken einer regionalen Biomühle mit Herkunftsangabe an.

    Warum?

    Ökotest findet natürlich nur das, wonach sie suchen. Ich weiß z.B. nicht, wie problematische Feldfrüchte von Böden sind, auf denen zuvor Gen-Mais gewachsen ist. Ist das weiterhin problematische? Gefühlt ja, ich weiß es aber nicht. Kann man das nachweisen? Sucht Ökotest danach?

    Ich wohne am Rande des Sauerlandes in direkter Nähe zur Soester Börde. Dort ist viel Landwirtschaft. Wo früher Sonnenblumenfelder waren, waren bis vor eineinhalb Jahren zunehmen Felder mit Gen-Mais für Biogas. Bis zu letzten Jahr. Vermutlich aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage nach Hafermilch waren auf vielen Feldern, auf denen in den Vorjahren Gen-Mais war Hafer.

    Was wissen Sie darüber? Welchen Einfluss eine Genpflanze auf das, was danach kommt?

    Antwort René Gräber:
    Bezüglich des Einflusses vormals angebauter Genpflanzen? Da müsste ich selbst erst einmal recherchieren; ich bin mir nicht mehr sicher, was heute gilt. Aber im Ernst: 60 Millionen Menschen in Deutschland haben sich mittels Gentechnik Spritze ihre Zellen direkt verändern lassen um „Spike Proteine“ zu produzieren. Ich glaube, da muss man sich um Gentechnik Pflanzen keine Sorgen mehr machen. Scherz beiseite.
    Bezüglich Ökotest: klar, man findet nur das, wonach man sucht…

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