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Fakten über ADHS

Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom
ADS für Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom
POS für Psycho-Organisches-Syndrom
HKS für Hyper-Kinetisches-Syndrom

Eine Dokumentation von CCHR Schweiz

1. EINFÜHRUNG
2. DER MYTHOS VOM CHEMISCHEN UNGLEICHGEWICHT
3. DIE WIRKLICHEN URSACHEN
4. STIGMATISIERENDE PSYCHIATRISCHE DIAGNOSEN
5. PSYCHODROGEN FÜR UNSERE KINDER
6. DIE SITUATION IN DER SCHWEIZ
7. PROBLEME MIT DER PHARMAORIENTIERTEN PSYCHIATRISCHEN LÖSUNG
8. ERHÖHTE GEWALTBEREITSCHAFT, AGGRESSIVITÄT
9. DIE RECHTE UNSERER KINDER
10. METHYLPHENIDAT
11. EMPFEHLUNGEN
12. REFERENZNACHWEISE

Erklärungen:
Methylphenidat: Chemischer Wirkstoff in Ritalin und Concerta. Gehört zur Gruppe der Amphetamine und unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz, daher ist jede Verschreibung meldepflichtig. Es ist anregend und produziert pharmakologische Effekte, die denen von Kokain ähnlich sind.
Amphetamin: Aufputschmittel, dessen euphorisierende Wirkung sehr schnell zu psychischer Abhängigkeit führt.


1. Einführung

In den letzten Jahren stieg die Anzahl der Kinder, denen ADHS/ADS oder HDS diagnostiziert wurde epidemieartig an. Diese Epidemie von ADHS/ADS und HKS Diagnosen begann 1987 damit, als die Amerikanische Psychatrische Vereinigung bestimmte auffällige Verhaltensweisen bei Kindern als Aufmerksamkeits Defizit Hyperaktivitäts-Syndrom oder Aufmerksamkeits Defizit Syndrom durch Mehrheitsbeschluss als psychische Krankheit definierte. Innert einem Jahr danach hatte die Psychiatrie in den USA 500.000 Kinder und Jugendliche als ADHS oder ADS ettikiert und auf Psycho-Drogen gesetzt. Heute sind es weltweit ca. 20 Millionen Kinder und Jugendliche.

Die Psychiatrie stimmt über die meisten „Geisteskrankheiten“ auf Internationalen Psychiatrie-Kongressen – die meist von Pharmakonzernen gesponsert werden – demokratisch ab. Anschließend folgt eine Marketingkampagne für diese Krankheit, an der sich nicht nur die psychiatrische Industrie beteiligt, sondern auch Pharmakonzerne. Wissenschaftliche Fakten über die Ursachen der „Krankheiten“ fehlen der Psychiatrie jedoch.

Eine Untersuchung in den USA über die „Experten“, die psychiatrische Krankheiten erfinden oder entdecken, brachte folgende Tatsachen ans Licht. Bei den meisten „Experten“ (bis zu 80% – je nach Krankheitsgebiet) werden die Gehälter durch geheime Zuweisungen von Pharmakonzernen verbessert. Die New York Times, USA Today und ABC News berichteten im April 2006 „A majority of the medical experts who created the „bible“ for diagnosing mental illness have undisclosed financial links to drugmakers…“

Der Mangel an Wissenschaftlichkeit im Feld der Psychiatrie wird durch Marketing kompensiert. Als gutes Beispiel, wie die psychiatrische Industrie funktioniert, dient hier das so genannte „Sissi-Syndrom“ – mit Anlehnung an die Österreichische Kaiserin Sissi wurde es 1998 von einer Werbefirma in Rüsselsheim für die Psychiatrie ins Leben gerufen; die betroffenen Patienten sind dem Konzern zufolge depressiv und gegebenenfalls mit Psychopharmaka zu behandeln. Allerdings überspielen sie ihre krankhafte Niedergeschlagenheit, indem sie sich als besonders aktiv und lebensbejahend gäben. Das Syndrom wurde nach der österreichischen Kaiserin Elisabeth (Sissi) benannt, da sie den Patiententypus wie ein Urbild verkörpere. Die Pharmaindustrie war gleich mit von der Partie, präsentierte die passenden Drogen und investierte in diese Marketing Kampagne (die hauptsächlich in Deutschland statt fand – die Schweiz hat ja kaum einen Bezugspunkt zur ehem. Kaiserin Sissi). Inzwischen sind laut einer Mitteilung der Deutschen Psychiatrievereinigung schon 3 Millionen Bundesbürger an dieser Krankheit „erkrankt“!

Seit 1988 sind die psychischen Krankheiten und damit die Diagnosen, die Kinder und Jugendliche betreffen, explosionsartig gestiegen; kein Wunder, führt die Psychiatrie doch Lesestörung, Rechenstörung, Störung des sprachlichen Ausdruckes, Kleinkind-Rivalitätsstörung, Stottern, expressive Sprachstörung, Störung mit oppositionellem Trotzverhalten, phonologische Störung, etc. als psychische Krankheit in ihrem Diagnosebuch DSM IV (Diagnostisches und Statistisches Manual psychischer Störungen-Ausgabe IV) und ICD-10 (International Classification of Diseases) auf. Derzeit arbeitet die Psychiatrie an der neusten Ausgabe dem DSM V. Hierzu ein Kommentar eines Direktors eines Neuropsychiatrischen Institutes: „DSM V wird herauskommen. Es ist zehn mal größer als das Original. Und es etikettiert jeden. Ich könnte fünf verschiedene Diagnosen finden, die passen – sie würden für Sie oder jede andere Person passen.“

„Es gibt wirklich viele Illusionen über das DSM und das starke Bedürfnis seiner Entwickler zu glauben, dass ihre Trume von seiner wissenschaftlichen Brillanz und Nützlichkeit wahr geworden sind, dass also seine diagnostischen Kriterien die Gültigkeit, Zuverlässigkeit und Genauigkeit der Diagnosen in psychiatrischen Kliniken gestärkt haben. Die „bittere Pille“ ist jedoch, dass das DSM „erfolglos versucht hat, zu viele menschliche Schwierigkeiten aus medizinischer Sicht zu betrachten.“ Professoren Herb Kutchins & Stuart A. Kirk, Making US Crazy, 1997


2. Der Mythos des chemischen Ungleichgewichts

Die Psychiatrie verbreitet seit Jahren in ihrer „Fachliteratur“, dass es sich bei den obigen Störungen und Krankheiten um ein chemisches Ungleichgewicht handle oder um eine Fehlfunktion des Gehirns. Dies wurde von den Medien übernommen und veröffentlicht, wie es auch einige male auf SF DRS zu sehen war. Dass es sich dabei aber um eine nicht geprüfte und unbewiesene Behauptung der Psychiatrie handelt, wird verschwiegen. Diese Fehlinformationen sind jedoch in der Tat und Wahrheit nichts weiter als Propaganda, um die psychiatrische Pseudowissenschaft als „Wissenschaft“ zu präsentieren.

In Holland musste das Gehirninstitut seine Werbung für ADHS Behandlung stoppen, da die Werbekommission die Behauptung, ADHS sei eine Gehirnkrankheit, als unbewiesen erachtete.

Am 27. Juni 2005 gab der Präsident der APA (Amerikanische Psychiatrische Vereinigung), Steven Sharfstein, in einem Fernsehinterview zu, dass es keine gültigen Tests gibt, die ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn nachweisen können. Auch im PEOPLE Magazin erklärte Steven Sharfstein am11. Juli 2005 „Wir haben keinen gültigen Test, um ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn nachzuweisen.“ Wenn man bedenkt, dass die Psychiatrie weltweit seit vielen Jahren über dieses chemische Ungleichgewicht spricht und erklärt, dass dies die Ursachen von ADHS und anderen „Geisteskrankheiten“ sei, so werden durch diese Aussagen ihr pseudowissenschaftliches Image und die betrügerischen Behauptungen nur bestätigt.

Dr. David Kaiser, ein renommierter Psychiater, drückt dies klar aus: „Bei Patienten wird ein chemisches Ungleichgewicht diagnostiziert, obwohl es keine Tests gibt, die eine derartige Behauptung stützen, und es gibt auch keine konkrete Vorstellung davon, wie ein korrektes chemisches Gleichgewicht überhaupt aussieht.“ (Dr. med. David Kaiser: Commentary against biologic psychiatry: Psychiatric Times 1996)

Prof. Eva Kärfve, Soziologin und Autorin schreibt „Die Behauptung, ADHS sei biologisch bedingt oder
durch eine Stoffwechselstörung im Gehirn verursacht, ist wissenschaftlich in keiner Weise bewiesen“.

(Eva Kräfve, „Hjärnspöken… Symposium“ aus „Pillen statt Pausenbrot“ – zu finden unter www.cchr.org)

Dr. Fred. A. Baughman, Jr., Kinderneurologe, 2002: „Die biologische Psychiatrie schuldet immer noch den Nachweis, dass irgendein psychiatrischer Zustand oder irgendeine psychiatrische Diagnose eine Abnormität oder Krankheit darstellt, oder irgendetwas Neurologisches, Biologisches, chemisch Unausgewogenes, oder Genetisches ist.“

Und auch die Fachinformation aus dem Arzneimittel-Kompendium 2001 stellt fest:
„Der Mechanismus, durch welchen Methylphenidat seine mentalen und verhaltensmäßigen Wirkungen bei Kindern ausübt, ist weder genau ergründet noch liegen schlüssige Beweise vor, die aufzeigen, dass diese Effekte mit dem Zustand des Zentralnervensystems zusammenhängen“

Dr. Julian Whitaker, Autor des angesehenen Health and Healing Magazins sagt, „Wenn Psychiater ein Kind oder einen Erwachsenen diagnostizieren, so wird dies auf Grund von Symptomen gemacht. Sie haben keine pathologischen Diagnosen; sie haben keine Labortestes, sie können keine Ungereimtheiten aufzeigen, die die Diagnose der psychiatrischen „Krankheit“ untermauern. Bei einer Herzattacke können sie diese Ungereimtheiten finden; bei Diabetes, hohem Blutzucker, Arthritis wird es bei Röntgenaufnahmen sichtbar. In der Psychiatrie ist dies wie das Vorhersagen mit einer Kristallkugel oder Handlesen absolut unwissenschaftlich.“ The Mercury News, 4 May 2004


3. Die wirklichen Ursachen

Es mag verschiedene Ursachen geben, die Kinder in den Blickpunkt dieser „Diagnosen“ schieben.

Das ADHS-Forschungszentrum in Middlebourg, Holland, berichtete 2002: „Bei 62% der Kinder, bei denen „ADHS“ diagnostiziert wurde, würde sich der Zustand verbessern, wenn man einfach ihre Ernährung umstellen würde.“ Es gibt Fallbeispiele, wo ein einfaches körperliches Problem solches Verhalten hervorrief, und wo entweder Nachhilfeunterricht oder ein besserer Lehrer die Situation in Ordnung brachte.

Hier sind gute praktische Ärzte, Ernährungswissenschaftler, gute Lehrer, aufmerksame und hilfsbereite Eltern gefragt.

Hier eine Liste von möglichen Ursachen:


GEISTIGE FAKTOREN
– Kinder haben noch nicht gelernt, effektiv mit Problemen umzugehen. Dadurch haben diese einen großen Einfluss auf das Verhalten Ihres Kindes. So kann eine kleine Ursache sehr große Auswirkungen haben.

1. Studierphänomene – durch Fehler im Unterricht kann man unter anderem nervös, müde, abgelenkt, gelangweilt oder gereizt werden. Tatsächlich kann dies sehr viel Ärger verursachen. Das hat nichts mit Ihrem Kind zu tun, sondern damit, dass in der Schule etwas falsch gemacht wird – wenn Sie als Erwachsener mal einen Lehrgang gemacht haben, dann kennen Sie dies wahrscheinlich genauso.

2. Nicht Verstehen des Lehrstoffs – wenn Ihr Kind einen wichtigen Teil vom Lehrstoff nicht verstanden hat, dann kann das sehr ernste Folgen haben. Manchmal wird dadurch ein ganzes Fachgebiet unbegreiflich. Vielleicht versucht Ihr Kind, dies zu verstecken, aber es wird hierdurch eine Neigung haben, den Unterricht zu stören und unruhig zu sein, oder an ganz andere Dinge zu denken, und vieles mehr.

3. Selbstabwertung – wenn Ihr Kind in der Schule nicht gut mitkommt, wird es sich wahrscheinlich dafür abwerten. Manche Kinder versuchen dann, dies zu überspielen, indem sie sich auffällig verhalten, andere Kinder ärgern, den Unterricht stören, oder den Klassenclown spielen.

4. Fehlende Moral – Ihr Kind will erwachsen werden, es braucht Liebe und Anerkennung, und es will, dass alles zu Hause gut läuft. Wenn es das Gefühl bekommt, dass dies unerreichbare Ziele sind, dann kann es den Mut und das Interesse am Leben und auch an der Schule verlieren, sich absichtlich stören verhalten und anfangen, alles zu tun, was es nicht soll.

a. Familiäre Probleme – das Leben ist auch für Erwachsene nicht immer leicht, und eine gute Ehe zu führen sicherlich auch nicht. Kinder fühlen sich aber verantwortlich für Probleme in der Familie und reagieren sehr stark darauf.

b. Abwertungen – besonders, wenn Ihr Kind irgendwelche Probleme hat, und sich deshalb nicht so verhält, wie Sie oder andere wichtige Personen es möchten, können Abwertungen das ungewünschte Verhalten sehr verstärken.

c. Fehlender Respekt – Kinder sind keine Ratten, sondern Menschen wie Sie und ich. Sie sollten mit entsprechendem Respekt behandelt werden. Ansonsten reagieren sie genau so, wie Se es tun würden.

5. Unterdrückung – wenn Ihr Kind viel geärgert wird, ob nun von anderen Kindern oder durch Probleme mit einem bestimmten Lehrer, wird es besorgt, ängstlich oder traurig werden und viele Fehler und wenig Fortschritt machen. Es wird auch oft krank sein, oder Schlafprobleme bekommen, wodurch die Situation noch schlimmer wird. Auch andere Leute in der direkten Umgebung Ihres Kindes können einen solchen Einfluss haben.

6. Die Launen von Erwachsenen – ältere Leute, oder Personen im Umfeld Ihres Kindes, die Probleme haben oder schlecht gelaunt sind, können sich sehr gestört fühlen durch die Aktivitäten eines normalen Kindes. Viel Abwertung und Unterdrückung kann hiervon das Resultat sein.

7. Hochbegabung – hoch begabte Kinder sind oft gelangweilt mit den Dingen, die andere Kinder ihres Alters tun. Sie können sehr aktiv sein oder weniger Schlaf brauchen als andere Kinder, und oft stellen sie Regeln, Gewohnheiten und Traditionen in Frage und haben wenig Bereitschaft Dinge zu tun, die ihnen unwichtig erscheinen. Oft neigen sie zum Phantasieren.

8. Unglücklich Sein – wenn Ihr Kind unglücklich oder traurig ist, wird es unaufmerksam und abgelenkt sein. Verluste von Familienmitgliedern oder Haustieren; eine Trennung der Eltern; Freunde, die wegziehen; schlechte Noten; aber auch der Inhalt von Fernsehsendungen, Filmen und Büchern können ein Kind sehr beeinflussen. Manche Kinder versuchen dies zu überspielen, indem sie sich übertrieben aktiv und aufgeregt verhalten, und viele Kinder versuchen durch störendes Verhalten, mehr Aufmerksamkeit für ihre Probleme zu bekommen.

9. Passivität – viele Kinder beschäftigen sich zu oft mit Dingen, bei denen sie nur eine Zuschauerrolle haben. Fernsehen, zum Beispiel. Es mag sein, dass dies eine Folge von fehlender Moral ist. Wenn Ihr Kind aber zu wenig selbst kreiert, dann verursacht dies auch, dass es geistesabwesend und weniger interessiert an der Umgebung ist, oft wechselnd mit kürzeren Perioden von starker Aktivität.

10. Mangelnde Bewegung – wenn Ihr Kind nicht die Menge an Bewegung bekommt, die es braucht, kann dies das gleiche Verhalten wie Passivität verursachen. Tatsächlich gehen diese beiden Dinge oft einher.

11. Schlafstörungen – wenn Ihr Kind Schwierigkeiten mit dem Schlafen hat, ist es tagsüber oft müde oder schlecht gelaunt und unglücklich und wird sich entsprechend verhalten.


FALSCHE ERNÄHRUNG
– es wurde schon oft festgestellt, dass Schwierigkeiten mit Kindern auch durch falsche Ernährung verursacht wurden und nach einer Veränderung schnell verschwanden.

12. Nicht ausreichende Ernährung – wenn Ihr Kind zu wenig isst, kann dies unter anderem verursachen, dass das Blut zu wenig Blutzucker (Glucose, der Treibstoff des Körpers) enthält. Dadurch kann es geistesabwesend, unruhig, oder schnell aufgeregt werden und neigt dazu, alles zu machen, was es nicht sollte.

13. Unterernährung oder schlechte Ernährung – viele Kinder essen unausgewogen. Richtige Ernährung ist notwendig für heranwachsende Kinder. Falsche Ernährung (z.B. viel Zucker und Weißmehl – Kindes essen häufig das Zwei- bis sogar Vierfache ihres Körpergewichtes an Zucker im Jahr. Dies hat z.B. Fettleibigkeit, Verhaltensauffälligkeit, Infektanfälligkeit, und vieles mehr zur Folge) kann das Verhalten Ihres Kindes schlimm beeinflussen.

14. Vitaminmangel, insbesondere von Vitamin B6 – durch Mangel an Vitamin B6 kann Ihr Kind unaufmerksam, vergesslich, aufgeregt, impulsiv, und aggressiv werden, und Wutanfälle oder Schlafstörungen bekommen. Jeder wirkliche Mangel an Vitaminen kann aber schlimme Auswirkungen auf das Wohlbefinden und Verhalten Ihres Kindes haben.

15. Unausgewogene Vitamine – Wenn Sie Ihrem Kind zusätzliche Vitamine geben, müssen diese im korrekten Verhältnis zu einander stehen. Ansonsten können die gleichen Erscheinungen auftreten wie bei Vitaminmangel.

16. Mangel an Zink – hat praktisch die gleichen Auswirkungen wie ein Mangel an Vitamin B6.

17. Eisenmangel – Eisen ist wichtig, damit das Blut den Sauerstoff transportiert, und ohne ausreichend Eisen funktioniert der Körper nicht gut.


DROGEN UND GIFTE
– Kinder sind empfindlicher für Gifte als Erwachsene.

18. Ritalin, Amphetamine und andere Aufputschmittel – diese Drogen verursachen sehr oft genau die Störungen, gegen die sie verabreicht werden: Unaufmerksamkeit, Aufgeregtheit, usw. Deshalb wird dann in vielen Fällen immer mehr davon gegeben, statt sie abzusetzen.

19. Medikamente – viele Medikamente (sowohl verschriebene wie auch frei verkäufliche) können zu gestörtem Wahrnehmen und Verhalten führen. Wenn Ihr Kind regelmäßig Medikamente gegen Asthma, Heuschnupfen, Allergien, Kopfschmerzen, usw. bekommt, dann untersuchen Sie die Möglichkeit, dass diese Medikamente die Verhaltensprobleme verursachen oder dazu beitragen.

20. Illegale oder psychiatrische Drogen – die Schäden durch illegale oder psychiatrische Drogen sind wohl bekannt. Bei Kindern wirken sich diese sehr stark auf das Verhalten aus.

21. Inhalierte Drogen und Gifte – absichtliches oder unabsichtliches Inhalieren der Dämpfe von Model-Leim oder anderen Haushaltsprodukten können schwere Verhaltensstörungen verursachen.

22. Koffein – Koffein (z.B. in Cola und anderen Limonadengetränken) kann schon bei Mengen von 250 mg pro Tag (viele Kinder überschreiten das) verwirrtes Reden, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme, Aufgeregtheit, Herzrasen, Schlaflosigkeit und überaktives Verhalten verursachen.

23. Bleivergiftungen – sogar eine leicht erhöhte Bleimenge im Körper eines Kindes kann einen niedrigeren IQ, Aufmerksamkeitsschwierigkeiten und schlechte Leistungen in der Schule verursachen. Blei ist der hauptsächliche Bösewicht bei Überaktivität aufgrund von Vergiftung.

24. Sonstige Vergiftungen – zum Beispiel, eine Vergiftung durch Pestizide (wie durch das Essen von ungewaschenem Obst und Gemüse, oder während Ihr Kind draußen spielt), aber auch durch Benzingase, Holzschutzmittel und Unkrautvernichtungsmittel. Auch im Haus gibt es viele Gifte, wie Desinfektionsmittel, Möbelpolitur und Lufterfrischer, die das Verhalten von manchen Kindern beeinflussen können. Gifte können Überaktivität, Unaufmerksamkeit, Reizbarkeit und Lernschwierigkeiten verursachen.

25. Kohlenstoffmonoxide Vergiftung – Quellen sind zum Beispiel Gasheizer und andere Geräte, die mit Gas arbeiten, wie Öfen und Trockner.

26. Hohe Quecksilbermengen – Kinder, die Amalgamfüllungen haben und mit den Zähnen knirschen, laufen Gefahr, hohe Quecksilbermengen in den Körper zu bekommen. Es gibt aber noch andere mögliche Ursachen dafür. Auch einige Impfungen beinhalten Quecksilber.

27. Hohe Manganmengen – Babyernährung enthält oft zu viel Mangan.


ALLERGIEN, INFEKTIONEN, PARASITEN

28. Virus- oder Bakterien-Infektionen – wenn Ihr Kind eine Infektion hat, kann das Verhaltensprobleme verursachen.

29. Allergien – viele Leute leiden an Allergien und man kann gegen praktisch alles allergisch sein. Die Ernährung ist eine der hauptsächlichen Quellen von allergischen Reaktionen. Wenn Ihr Kind Sachen isst, wogegen es allergisch ist, dann wird sein Körper nicht richtig funktionieren und das wird sein Verhalten beeinflussen.

30. Würmer – Würmer sorgen dafür, dass Ihr Kind sich körperlich schlecht fühlt, und dies kann überaktives Verhalten, Lernprobleme, Depressionen oder Unaufmerksamkeit verursachen. Manche Würmer legen ihre Eier in dem analen Gebiet, was kitzeln und jucken verursacht und nachts sehr unangenehm ist. Der darauf folgende Schlafmangel kann tagsüber schlechte Laune und andere Schwierigkeiten verursachen. Auch Alpträume können die Folge sein. Parasiten rauben außerdem Nährstoffe aus dem Körper, was das Verhalten noch weiter negativ beeinflusst.

31. Hefepilz-Befall – Befall mit Hefepilz verursacht Überaktivität bei Kindern. Die meisten Kinder, die durch Hefepilz krank sind, haben ein darunter liegendes Problem, oftmals eine Störung des Immunsystems, oder eine Störung in der Verarbeitung von Kohlehydraten im Körper, wodurch der Blutzuckerspiegel verändert wird.

32. Streptokokken-Infektion – obwohl diese Bakterien in erster Linie als die Ursache für Halsentzündungen angesehen werden, können sie, wenn sie nicht behandelt werden, verschiedene weitere Krankheiten verursachen:

a. Rheumatisches Fieber

b. Sydenhams Chorea, eine Bewegungsstörung

c. Weiterhin können wiederkehrende Infektionen bei dafür empfindlichen Kindern zu einer Gruppe von Symptomen führen, die zusammen als PANDAS bekannt sind. Einige Symptome von PANDAS sind: zwanghaft fixiertes Verhalten, Tourettes Syndrom, Hyperaktivität, Wahrnehmungsschwierigkeiten und Unruhe.


KÖRPERLICHE STÖRUNGEN UND KRANKHEITEN
– die folgenden körperlichen Schwierigkeiten können mit „ADHS“ verwechselt werden (und in vielen Fällen ist das auch passiert). Ein guter Heilpraktiker oder Hausarzt kann hier helfen.

33. Hör- und Sehschwierigkeiten – wenn Ihr Kind nicht gut sehen oder hören kann, ist die Schule fast unmöglich, wie viele andere Dinge im täglichen Leben auch. Natürlich beeinflusst dies Ihr Kind sehr.

34. Kopfverletzungen – eine Gehirnerschütterung kann Irritierbarkeit, starke Stimmungs-schwankungen, Gedächtnisprobleme, Depressionen und Schlafstörungen verursachen.

35. Blutarmut – wenn Ihr Kind an Blutarmut leidet, werden viele Organe mit zu wenig Sauerstoff versorgt, was zu verschiedenen Störungen und Schwierigkeiten führen kann.

36. Zu niedriger Blutzuckergehalt – wenn das Blut zu wenig Blutzucker (Glucose, der Brennstoff vom Körper) enthält, wird Ihr Kind geistesabwesend, unruhig, schnell aufgeregt und neigt dazu, alles zu machen, was es nicht tun sollte. Dies kann auch durch verschiedene Krankheiten verursacht werden, nicht nur durch unzureichende Ernährung (Ihr Hausarzt kennt diese Krankheiten):

a. Stoffwechselstörungen

b. Hyper- oder Hypothyrese (Schilddrüsenfehlfunktionen)

c. Störungen der Leber

d. Abnormalitäten in den Adrenalindrüsen

37. Anfängliche Diabetes – Symptome umfassen Aggressivität, Depressionen und starke Besorgtheit. Wenn es Diabetes in der Familie gibt, ist es ein Muss, dies zu überprüfen.

38. Spätfolgen von Ohrenentzündungen – die Symptome umfassen Ablenkbarkeit, Unfähigkeit mündlichen Anweisungen zu folgen, usw.

39. Fetales Alkohol Syndrom (FAS) oder Fetale Alkohol Effekte (FAE) – so nennt man Schäden am Gehirn und Körper eines Kindes, dessen Mutter während der Schwangerschaft schwer getrunken hat. Es ist heutzutage eine der häufig vorkommenden Ursachen von geistiger Zurückgebliebenheit. Die negativen Auswirkungen durch Alkohol während der Schwangerschaft kommen aber auch in einer milderen Form vor, die Fetale Alkohol Effekte (FAE) genannt wird. Kinder mit FAE sehen oft nicht zurückgeblieben aus und sie haben meistens eine normale Intelligenz, aber die Schäden können das Verhalten beeinflussen.

40. Störungen im Immunsystem – Störungen im Immunsystem können andere Probleme verursachen, die das Verhalten Ihres Kindes sehr beeinflussen können.

41. Herzerkrankungen und Herzschlagadererkrankungen – hierdurch entstehen Störungen in der Blutversorgung des Gehirns, und das beeinflusst das Verhalten.

42. Tourettes Syndrom – ist ein seltener Zustand, der aber sehr schlimm ist. Es umfasst mehrere Ticks (kleine, sich wiederholende Muskelzuckungen), normalerweise im Gesicht mit dem Ziehen von Grimassen und Augenzwinkern. Ticks können auch in den Schultern und Armen auftreten. Dies wird normalerweise begleitet von lauten Geräuschen, darunter Grunzen oder anderen Geräuschen oder unkontrollierbaren (zwanghaften) Obszönitäten oder kurzen Sätzen. Die Ticks sind schlimmer bei emotionalem Stress und fehlen während des Schlafs. Die Ursache ist unbekannt, obwohl diese Krankheit mit dem Nehmen von Ritalin in Zusammenhang gebracht wurde.

43. Genetische Abweichungen – fast jede genetische Abweichung kann Überaktivität oder andere Verhaltensprobleme verursachen, auch wenn die Störung normalerweise nicht für solche Probleme bekannt ist. Durch eine einfache Blutuntersuchung kann sichergestellt werden, dass keine genetischen Störungen vorliegen.

44. Porphyrie – eine seltene erbliche Krankheit, bei welcher der Körper zu wenig Enzyme produziert. Praktisch nichts passiert im Körper ohne Enzyme, und ein Mangel verursacht viele Störungen.

45. Funktionsstörungen im Gehirn – Das Gehirn ist ein empfindliches Organ und Störungen können das Verhalten Ihres Kindes natürlich beeinflussen. Einige spezifische Störungen:

a. Leichte epileptische Anfälle – bei einem solchen Anfall schaut Ihr Kind starr vor sich hin, ohne etwas zu sehen. Manchmal dreht es die Augen nach oben, und manchmal blinzelt und zuckt es wiederholt, lässt Dinge aus seinen Händen fallen, und es kann leichte unbewusste Bewegungen geben. Die Anfälle dauern ein paar Sekunden und sind dann so plötzlich vorbei, wie sie angefangen haben. Wenn solche Anfälle Dutzende Male pro Tag auftreten, können sie die schulischen Leistungen des Kindes stören und von Eltern und Lehrern mit Tagträumen verwechselt werden.

b. Gehirntumore in einem frühen Stadium – treten bei Kindern selten auf, aber sollte trotzdem in Betracht gezogen werden.

c. Zysten im Gehirn – eine weitere seltene Ursache von Überaktivität.

(Die auf diesen Seiten gegebenen Daten und Ratschläge sind als Ergebnisse von Erfahrungen und Untersuchungen zu werten, nicht als medizinische Ratschläge oder Versprechen auf Heilung irgendwelcher geistigen oder körperlichen Krankheiten).

„Kinder mit frühem Hirntumor können Symptome wie Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsschwäche entwickeln. Ebenso mit Blei oder Pestizid vergiftete Kinder. Auch Kinder mit frühzeitiger Diabetes, Herzkrankheiten, Würmern, viralen oder bakteriellen Infektionen, Ernährungsproblemen, Kopfverletzungen, genetischen Störungen, Allergien, Kontakt mit Quecksilber oder Mangan, Petit Mal Anfällen und Hunderten – ja Hunderte – von anderen kleineren oder auch lebensbedrohenden medizinischen Problemen. Dennoch werden all diese Kinder als hyperaktiv oder ADS bezeichnet.“ …

„Tausende von Kindern, denen Psychopharmaka verabreicht werden, sind einfach nur klug. Sie langweilen sich zu Tode, und gelangweilte Menschen zappeln, wackeln, kritzeln, strecken sich und (besonders die Jungen) suchen nach Möglichkeiten, sich in Schwierigkeiten zu bringen“ Dr. Sydney Walker – Psychiater – Autor von „Der Hyperaktivitätsschwindel“

Dr. med. Mary Ann Block, die tausenden von Kindern geholfen hat von psychiatrischen Drogen wegzukommen oder wegzubleiben, sagt: „Viele Ärzte machen keine körperlichen Untersuchungen bevor sie psychiatrische Drogen verschreiben. …die Kinder gehen zum Doktor, aber der Doktor macht keine Untersuchung, um Gesundheits- oder Lernprobleme zu finden, bevor er die Kinder mit ADHS diagnostiziert und Medikamente verschreibt. Das ist nicht wie ich gelernt habe, Medizin zu praktizieren. In meiner medizinischen Ausbildung habe ich gelernt, eine vollständige Krankengeschichte und eine körperliche Untersuchung zu machen. Ich habe gelernt, eine so genannte Differentialdiagnose zu machen. Um dies zu tun, muss man alle möglichen Ursachen der Symptome in Betracht ziehen.“ Dr. Block macht Allergie-Tests und entwickelt Ernährungslösungen für Verhaltensprobleme. Sie zitiert eine Studie des Journal of Pediatrics (1995), die zeigt, dass Zucker eine 10fache Erhöhung des Adrenalinspiegels bei Kindern verursachen kann, was zu „Konzentrationsschwierigkeiten, Verwirrtheit und Ängsten führen kann.“


4. Stigmatisierende Psychiatrische Diagnosen

Die Diagnose von ADHS, ADS und HKS wird meist mittels einer Checkliste gemacht, wo „Fehlverhalten“ von Kindern aufgelistet sind. Ab einer bestimmten Zahl von „Fehlverhalten“ wird ADHS, ADS oder HKS diagnostiziert.

Dabei wird der wirklichen Ursache kaum auf den Grund gegangen. Die möglichen Ursachen, die hier im Kapitel 3 aufgelistet sind, werden kaum untersucht. Es ist natürlich für einige Leute lukrativer, einfacher und bequemer ein Kind auf eine psychiatrische Droge zu setzen, so dass es keine „Probleme“ mehr macht (Verhaltenskontrolle). Wenn Ihnen dies unreal erscheint, dann untersuchen Sie mal die Gewinne der Novartis oder anderer Pharmakonzerne durch „Ritalin“ oder ähnliche Produkte oder was ein Psychiater oder Arzt durch solche Verschreibungen verdient! Dies ist kaum als „Gesundheitswesen“ zu bezeichnen, sondern eher als Industrie.

CCHR dokumentiert seit vielen Jahren Fälle von psychiatrischem Missbrauch. Beispielsweise hatte ein Kind, dem ADHS diagnostiziert wurde „nur“ einen Dickdarmverschluss, aber laut Psychiater musste dem Kind Methylphenidat verabreicht werden. Die Behebung des Darmverschlusses löste sämtliche Probleme. Ein anderes Kind, das als ADHS diagnostiziert wurde, hatte einfach Sehschwierigkeiten; es konnte nicht lesen, was der Lehrer auf die Tafel schrieb und kam so im Unterricht nicht mehr mit. Hier löste eine Brille und etwas Nachhilfeunterricht das ganze Problem.

Oder in einem anderen Fall, wo ein Kind in der Schule laut Lehrer große Probleme hatte und dann vom Schulpsychologen als ADHS-Fall diagnostiziert wurde und auf Methyphenidate gesetzt werden sollte, entschied seine Mutter, es in eine Privatschule zu setzen – und kurz darauf waren alle „Probleme“ behoben.

Nicht jede Familie oder Mutter hat diese Möglichkeiten. Psychiatrische Stigmatisierung kann das Leben von Leuten zerstören. Wurde ein Kind von einem Psychiater oder Psychologen als ADHS diagnostiziert, so ist es kaum möglichen diesen Stempel wieder los zu werden. Wenn man die Schule wechselt, wird diese Diagnose durch die Schulakten an die neue Schule weitergeleitet, und das ganze geht wieder von vorne los, außer man hat einen verständnisvollen Lehrer oder Schuldirektor, der dieser psychiatrischen „Stigmatisierung“ keine Bedeutung zuordnet.

Was in solchen Fällen kaum angeschaut wird ist der Lehrer. Es gibt glücklicherweise mehr gute als schlechte Lehrer; ein guter Lehrer kann einen Schüler zum Verstehen bringen, aber ein schlechter Lehrer kann einen Schüler buchstäblich versauen!

Als Eltern sollten Sie darauf bestehen, dass die obigen Punkte unter Kapitel 3 untersucht werden, bevor Ihr Kind auf amphetaminartige Drogen oder Psychopharmaka gesetzt wird.

„Die Diagnose von ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) ist völlig subjektiv… Einen Test gibt es nicht. Es läuft auf reine Interpretation hinaus. Ein Kind platzt vielleicht in der Klasse mit etwas hinaus oder sitzt nicht still. Der Trennstrich zwischen einem an ADS leidenden und einem gesunden überschwänglichen Kind kann völlig fließend sein.“ Dr. Joe Kosterich, Bundesvorsitzender, Abteilung Allgemeinpraktiker, Australische Ärztevereinigung, 1999.


5. Psychodrogen für unsere Kinder

Die „Medikamente“, die verwendet werden, um diese Syndrome, bzw. solches Verhalten zu „kontrollieren“, sind keine Heilmittel, es sind ampfhetaminartige Substanzen mit hoher Suchtgefahr. Vielen Jugendlichen werden solche Stimulanzien und Psychopharmaka verabreicht – in der Schweiz in etwa 90% der Fälle. Eine Heilung wird nicht bewirkt, wie auch eine Studie vom Europarat im Jahre 2002 zeigt.

Die Wirkungen von Methylphenidat (Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym, Methyl-phenidat-Hexal, etc.) sind mit denen von Kokain vergleichbar und deshalb wird Ritalin auch als Straßendroge mit Bezeichnungen wie Speed oder Billigkoks gehandelt und wird nun bereits als Ersatzdroge für Kokainsüchtige in einem Versuchsprojekt des Bundesamtes für Gesundheit eingesetzt!

Methylphenidat wird auch als Schul-Dopingmittel bezeichnet (wie auch Kokain als Dopingmittel verwendet wird).


6. Die Situation in der Schweiz (- und in Deutschland ganz ähnlich)

Schweizer Lösungen… sehr pharmaorientiert

Anfang Juni 2005 gab es in Bern einen Psychiatriekongress über ADHS/ADS/HKS. In der Informationsbroschüre zu diesem Kongress schrieb ein Züricher Psychiater Dr. H.C. Steinhausen, dass jegliche alternativen Methoden zur Behandlung von ADHS/ADS oder HKS nie irgendwelche positiven Wirkungen gezeigt hätten. Derselbe Psychiater, der auch für das Bundesamt für Gesundheit tätig ist, schreibt, dass nur Methylphenidat oder Psychopharmaka irgendwelche Heilungserfolge in Aussicht stellen. Die Broschüre wurde übrigens von Novartis gesponsert.

Die Swissmedic, die eine neutrale Stelle zur Medikamenten-Überwachung sein sollte, behauptet, dass alles unter Kontrolle sei, obwohl der Verbrauch von Methylphenidat seit 1996 um 1200% gestiegen ist. Kein Wunder- denn wenn man die Swissmedic etwas genauer unter die Lupe nimmt – stellt man fest, dass der Psychiater Steinhausen sich für ihre Homepage für Fachleute verantwortlich zeichnete. In der Schweiz wird Methylphenidat an über 22.000 Kinder und Jugendliche verabreicht – Tendenz stark steigend. Es gibt hier verschiedene Präparate wie z.B. Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym, Methyl-phenidat-Hexal.

Vielen Kindern und Jugendlichen werden auch andere Psychopharmaka verabreicht. es wird immer deutlicher, dass die Schweizer Gesundheitspolitik in Richtung Verabreichung von mehr und mehr und immer stärkeren Drogen geht.

Schweden (mit ca. 9 Mio Einwohnern) hat viel restriktivere Bestimmungen auf diesem Gebiet und nur ca. 4.000 Kinder und Jugendliche erhalten dort Methylphenidate. Die Drogenpolitik zielt denn auch mit großen Erfolg in Richtung Drogenrehabilitation und nicht in Richtung Ersatzdrogen.

Die Schweizer Drogenpolitik, von pharmaorientierten Psychiatern stark beeinflusst, praktiziert das Gegenteil. (Abgabe von Ritalin für Kokainsüchtige, Methadonabgabe für Heroinsüchtige).

In den USA stieg der Umsatz mit ADHS Drogen von 759 Millionen Dollar im Jahr 2000 auf 3.1 Milliarden Dollar im Jahr 2004 (Quelle: IMS Health-USA). Im Halbjahresbericht 2006 der Novartis wird für Ritalin eine Umsatzsteigerung für den Vergleichszeitraum 2005 von ca. 30% angegeben. Inzwischen ist Ritalin für Novartis zu einem der gewinnträchtigsten und umsatzstärksten Psychopharmaka geworden.


7. Probleme mit der pharmaorientierten psychiatrischen Lösung

Keine Gefahr für den Absturz in die Drogenwelt ????

Auch wenn die Abgabe dieser psychodropen (bewusstseinsverändernden) Stoffe an Kinder „legal“ ist, so verursachen diese doch eine Abhängigkeit und fördern einen Drogenmarkt für Kinder auf Schulhöfen. Es gibt genügend Fallbeispiele, wo die Drogensucht einer Person mit Methylphenidat (Ritalin, Concerta, …) begann.

Beispiel: ein Interview mit einem Dealer an der Streetparade 2002 in Zürich:

Frage: Wann haben Sie mit dem Dealen angefangen?

Antwort: Mit zwölf im Kinderheim. Als POS-Kind bekam ich Ritalin verschrieben. Weil ich bloß zwölf Franken Sackgeld im Monat erhielt, habe ich das Medikament weiterverkauft. Ritalin stellt nicht nur Kinder ruhig, man kann es auch schnupfen. Dann wirkt es wie Kokain. Auch heute noch deale ich damit. Mein Ritalin bezahlt die Krankenkasse, und ich tausche es bei einem befreundeten Dealer gegen Kokain ein. Zehn Tabletten für ein Gramm. Super, oder? Medis laufen derzeit sowieso gut. (Quelle: Weltwoche)



Eine Anfrage eines Jugendlichen an eine Gesundheitsorganisation:

Ich habe kürzlich angefangen Ritalin und Adderall zu schnupfen (nicht beide zur gleichen Zeit). Ich habe herausgefunden, dass es etwa den gleichen Effekt erzielt wie Kokain, aber nicht ganz so intensiv. Ich bevorzuge dies, da es wesentlich billiger ist als wenn ich Kokain kaufen muss. Aber ich frage mich, wie gefährlich dies sein mag, da es rezeptpflichtig ist und ich die empfohlene Tagesdosis, die man gewöhnlich oral einnimmt, schnupfe. Wäre froh, wenn Sie mir Informationen über die Gefährlichkeit der Einnhame dieser Drogen, und welchen Schaden sie körperlich verursachen, geben könnten.

Mit freundlichen Grüßen
Ritalin- und Adderallsüchtiger



Entgegen der Behauptung der Psychiatrie, die Verabreichung von Methylphenidat sei unproblematisch und ungefährlich, zeigen sich mehr und mehr die wirklichen, schädlichen Auswirkungen ihrer Lösungen.



Gesundheitsschäden und Gefahren durch Methylphenidat und Psychopharmaka

Thomas Moore, Autor von „Katastrophale Rezepte“ warnt, mit dem gegenwärtigen üblichen Einsatz von Drogen wie Ritalin nehme man bei der ganzen Generation von Kindern „entsetzliche Risiken“ in Kauf. Ziel der Verabreichung der Droge sei „kurzfristig orientierte Verhaltenskontrolle – nicht die Abwehr einer identifizierbaren Gefährdung der Gesundheit (des Kindes). Eine so breit gefächerte Kontrolle menschlichen Verhaltens ist in unserer Gesellschaft außerhalb von Heimen und Irrenanstalten noch nie zuvor unternommen worden.“

Erhöhtes Krebsrisiko
Eine Studie der medizinischen Abteilung der Universität von Texas in Galveston-Housten, die 2004 an 12 Kinder, denen Methylphenidat zur Behandlung von ADS/ADHS verabreicht wurde, gemacht wurde, erbrachte, dass sich bei allen 12 Kindern die Chromosomen-Abnormalitäten innert 3 Monaten verdreifachten – was mit einem erhöhten Krebsrisiko und anderen Gesundheitsschäden in Verbindung gebracht wird.

Erhöhte Selbstmordtendenzen und andere Gesundheitsschäden…
Im Februar 1979 zitierte das American Journal of Psychiatry Fallstudien von Kindern, welche auf Methylphenidate gesetzt worden waren. Die Kinder wurden depressiv, psychotisch und zeigten Selbstmord-Tendenzen. Das „Physician’s Desk Reference“ listet sehr ernsthafte Nebenwirkungen von Ritalin auf und warnt vor dessen Gebrauch. Diese „Nebenwirkungen“ umfassen ernsthafte Wachstumsstörungen sowohl in Bezug auf Größe als auch in Bezug auf Gewicht.

Im August 2001 rief das Journal der Amerikanischen Ärztevereinigung in Erinnerung, Ritalin wirke so ziemlich ähnlich wie Kokain. (Journal of the American Medical Association, Aug. 22/29, 2001, Vol 286, Nr. 8, S. 905.)

Am 18. Oktober 2004 beschloss die Amerikanische Lebens- und Arzneimittel Behörde (FDA) dass auf einer langen Liste von Antidepressiva eine Warnung angebracht werden muss, dass diese bei Kindern und Jugendlichen die Selbstmordtendenzen und den Hang zu Gewalttätigkeiten stark erhöhen.

Die Amerikanische Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) veröffentlichte am 1. Julie 2005 einen Bericht, in dem sie vor den Gefahren von Medikamenten mit Methylphenidat (auch Ritalin) dringend warnt, da diese u.a. Aggressivität, Selbstmordgedanken und Depressionen verursachen. Die FDA erklärte in dieser Veröffentlichung außerdem, dass die Einnahme von Ritalin im Jugendalter das Risiko von Krebs erhöht.

Die Europäische Medizinische Vereinigung veröffentlichte im Dezember 2004 eine Warnung, dass die Verwendung von neueren SSRI und SNRI Psychopharmaka (SSRI = Serotonin-Selective Reuptake Inhibitors, SNRI = Serotonin-Norepinephrine Reuptake Inhibitors) bei Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen eine stark erhöhte Selbstmordgefährdung, Selbstzerstörung und Gewaltbereitschaft mit sich bringt.

Auch der Europarat beschloss im Juli 2005 Warnungen über Gesundheitsschäden auf Medikamenten mit Methylphenidat anzubringen. (Mehr über gesundheitsschädigende Wirkungen erfahren Sie im Kapitel über Methylphenidat.)

Im Februar 2006 empfahl die Amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde FDA, dass auf allen Packungen mit ADHS Drogen (mit Methylphenidat) ein Warnhinweis angebracht wird, dass diese Drogen Tod und schwere Gesundheitsschäden verursachen können.

Eine im August 2007 veröffentlichte Studie enthüllte, dass Kinder, denen Ritalin verabreicht wurde, Wachstumsstörungen hatten. Im Schnitte wuchsen Kinder auf Ritalin innert 3 Jahren um ca. 3 cm weniger als Kinder die keine Psychopharmaka einnahmen.


8. Erhöhte Gewaltbereitschaft, Aggressivität

Erhöhte Gewaltbereitschaft und Kriminalität unter Jugendlichen werden vermehrt solchen psychotropen Drogen zugeschrieben. In den USA waren bei den letzten 14 Amokläufen und Massakern in Schulen nachweislich 8 davon unter dem Einfluss von Psychopharmaka und u.a. auch Methylphenidat begangen worden. Bei den anderen wurden die Resultate der toxikologischen Untersuchungen nicht veröffentlicht. Viele andere Gewalttaten und grausame Verbrechen wurden nachweislich unter dem Einfluss von Psychopharmaka begangen. In der Schweiz erhöhten sich die Gewalttaten, bei denen Psychopharmaka im Spiel sind. In einem Artikel im Tagesanzeiger vom 9.11.04 „Neuroleptikum – eine umstrittene Wunderdroge“, schildert die Präsidentin der Züricher Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie einen Selbstversuch, den sie als Assistenzärztin mit einer minimalen Dosis Leponex gemacht hatte: „Ich hatte kaum mehr Muskeltonus; wenn ich saß, fiel mit der Kiefer herunter und ich sabberte. Wenn jemand mir eine nächste Pille hätte verabreichen wollen – ich hätte Mordlust verspürt.“

Jeder 8. Amoklauf in amerikanischen Schulen unter Gewalt- und Selbstmordfördernden Psychopharmaka! (März 2005)

Jeff Wise gehört zusammen mit Eric Harris (Columbine) und Kip Kinkel (Springfield, Oregon) in den Club der Amokläufer, die unter psychiatrischen Drogen standen, und deren Gewalttaten insgesamt 29 Tote und 62 Verletzte forderten. CCHR deckt seit mehr als 10 Jahren die schädlichen Wirkungen von solchen Drogen auf. Der 16-jährige Amokläufer Jeff Wise war der achte Jugendliche, der in der Schule Amok lief während er unter bewusstseinsverändernden psychiatrischen Drogen stand. Die grundlegende Tatsache ist, dass psychiatrische Drogen der häufigste gemeinsame Nenner in diesen Amokläufen und Massakern sind.

In den USA berichtete FOX in ihrer 3-teiligen Dokumentation über die Gewalt- und Selbstmordfördernden Psychopharmaka, dass Teenager die Psychopharmaka nahmen, die bekannterweise Manie und psychotisches Verhalten als „Nebenwirkung“ hervorrufen, 7 von 12 Amokläufen und Massakern in amerikanischen Schulen verursachten. (In vielen Fällen wurden die Untersuchungsergebnisse unter Verschluss gehalten, wobei nie herausgefunden wurde, ob auch hier Psychopharmaka im Spiel waren). Jeff Wise ist jetzt nachweislich Nummer 8.



Einige Beispiele von dokumentierten Massakern, die unter Psychopharmaka- / Methyphenidat-Einfluss ausgeführt wurden.

Hier einige weiter Beispiele von Jugendlichen, die während sie unter dem Einfluss von Psycho-pharmaka standen, ein Massaker anrichteten oder Amok liefen. Bei anderen Massakern oder Amokläufen blieben die medizinischen Akten versiegelt oder die Autopsiedaten wurden nicht veröffentlicht.

21. Mai 1998 – Springfield, Oregon: der 15-jährige Kip Kinkel ermordete seine eigenen Eltern. Danach ging er in die Schule und eröffnete in der Kantine das Feuer auf andere Studenten, wobei 2 starben und 22 verletzt wurden. Kinkel war auf Psychopharmaka.

16. April 1999 – Notus, Idaho: der 15-jährige Shawn Cooper schoss in der Schule wild um sich, wobei andere Studenten beinahe getroffen wurden; er war auf einem Psychopharmaka-Cocktail.

20. April 1999 – Columbine, Colorade: der 18-jährige Eric Harris war auf Psychopharmaka, als er und sein Partner Dylan Klebold 12 Mitschüler und einen Lehrer ermordeten, bevor sie sich im blutigsten Schul-Massaker selbst richteten. Der Leichenbeschauer bestätigte in seinem toxikologischen Bericht, dass Harris auf Psychopharmaka war. Die Autopsie von Klebold wurde nie veröffentlicht.

20. Mai 1999 – Conyers, Georgia: Während der 15-jährige T.J. Solomon mit verschiedenen Psychopharmaka (u.a. Ritalin) behandelt wurde, eröffnete er in der Schule das Feuer und verletzte 6 seiner Klassenkameraden.

7. März 2000 – Williamsport, Pennsylvania: die 14-jährige Elizabeth Bush nahm das Psychopharmaka Prozac (Fluctine), als sie eine Mitschülerin erschoss und eine weitere verletzte.

22. März 2001 – El Cajon, California: der 18-järhige Jason Hoffman war auf 2 Psychopharmaka, als er in seiner Hochschule das Feuer eröffnete und 5 Mitstudenten verletzte. Hoffman nahm auch an einem psychologischen „Wut-Kontroll“ Programm teil.

10. April 2001 – Wahluke, Washington: der 16-jährige Cory Baadsgaard nahm ein Gewehr mit in die Schule und nahm 23 Mitschüler als Geisel. Cory war auf einer hohen Dosis Psychopharmaka.



Einige Beispiele von dokumentierten Selbstmord- und Todesfällen bei Kindern durch Psychopharmaka und Methylphenidat

2001 erhängte sich Matt Miller in seinem Schlafzimmerschrank, eine Wochen nachdem er Antidepressiva verschrieben bekommen hatte. Ein anderer Junge auf Antidepressiva erhängte sich mit einem Gürtel an einem Dachsparren. Er hinterließ seinen Eltern einen Brief, in dem er ihnen für die 14 wundervollen Lebensjahre dankte.

2003 nahm sich in Kanada ein 14-jähriger Junge das Leben, 25 Tage nachdem man ihm eine „oppositionelle Trotzstörung“ diagnostiziert und Antidepressiva verschrieben hatte. Auch bei drei anderen kanadischen Teenagern stellte sich nach ihrem Selbstmord heraus, dass sie unter dem Einfluss verschriebener Antidepressiva gestanden hatten.

Nachdem Stephanie Hall wegen einer diagnostizierten Aufmerksamkeitsdefizitstörung auf einen Stimulans mit Methylphenidat gesetzt worden war, klagte sie häufig über Bauchschmerzen und Übelkeit. Sie litt an Stimmungsschwankungen und legte bizarre Verhaltensweisen an den Tag. Am 5.1.1996 starb Stephanie im Schlaf an Herzrhythmus-Störungen.



Erhöhte Gewaltbereitschaft in der Schweiz im Zusammenhang mit Psychopharmaka und Methylphenidat?

Auch in der Schweiz mehren sich Gewalttaten von Jugendlichen bis hin zum Mord. So waren z.B. die Jugendlichen, die 2005 in Solothurn einen Lehrer zusammenschlugen für ihre „Verhaltensstörungen“ in Behandlung. Die Berichte von Gewalttätigkeit von Kinder und Jugendlichen auf Schulhöfen mehren sich. Die Schweiz ist, was Familientragödien anbelangt, an der Spitze. Eine Studie des SNSF (Swiss National Science Foundation) zeigt, dass 58% aller Morde in der Schweiz durch Familientragödien verursacht werden; im Vergleich zu anderen Ländern (Niederlande 29%, USA 20%) hebt sich die Schweiz deutlich ab. Es war auch in den Medien zu lesen, dass einige jener Leute, die ein Familienmassaker verursachten, entweder schon in psychiatrischer Behandlung waren oder auf psychiatrische Drogen waren.

Eine genauere Untersuchung über das Verhältnis zwischen dem explosionsartigen Verbrauch von Methylphenidat und Psychopharmaka in der Schweiz und vermehrten Gewalttaten gibt es nicht – wäre aber wünschenswert.



Keine Heilerfolge durch psychiatrische Behandlung!

Die Psychiatrie macht zwar viel Werbung, wie sie psychische Krankheiten oder „Verhaltensstörungen“ heilen könne, doch die Wirklichkeit sieht etwas anders aus. Noch vor ein paar Jahren war im Jahresbericht der Züricher Uniklinik zu lesen, dass ca. 6% der psychiatrischen Patienten als geheilt entlassen wurden. Ein vernichtendes Resultat! (Besonders wenn man bedenkt, dass sich ca. 20% der Leute mit psychischen Problemen von selbst erholen – wenn sie einfach etwas Ruhe haben) Inzwischen gibt keine psychiatrische Klinik mehr irgendwelche zahlen bekannt, wie viele Personen sie „heilen“ konnten (ist schlecht fürs Marketing).


9. Die Rechte unserer Kinder

In der UN-Kinderrechtskonvention, die auch die Schweiz unterzeichnet hat, heißt es:

Artikel 3 [Wohl des Kindes]

– Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, gleichviel, ob sie von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder Gesetzgebungsorganen getroffen werden, ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig berücksichtigt ist.

– Die Vertragsstaaten verpflichten sich, dem Kind unter Berücksichtigung des Rechte und Pflichten seiner Eltern, seines Vormunds oder anderer für das Kind gesetzlich verantwortlicher Personen den Schutz und die Fürsorge zu gewährleisten, die zu seinem Wohlergehen notwendig sind; zu diesem Zweck treffen sie alle geeigneten Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen.

– Die Vertragsstaaten stellen sich, dass die für die Fürsorge für das Kind oder dessen Schutz verantwortlichen Institutionen, Dienste und Einrichtungen den von den zuständigen Behörden festgelegten Normen entsprechen, inbesondere im Bereich der Sicherheit und der Gesundheit sowie hinsichtlich der Zahl und der fachlichen Eignung des Personals und des Bestehens einer ausreichenden Aufsicht.

Artikel 33 [Schutz vor Suchtstoffen]

Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen einschließlich Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um Kinder vor dem unerlaubten Gebrauch von Suchtstoffen und psychotropen Stoffen im Sinne der diesbezüglichen internationalen Übereinkünfte zu schützen und den Einsatz von Kindern bei der unerlaubten Herstellung dieser Stoffe und beim unerlaubten Verkehr mit diesen Stoffen zu verhindern.


10. Methylphenidat

(Markennamen sind: Ritalin, Concerta, Adderall, Methylin, Metadate, Medikinet, Equasym, Methyl-phenidat-Hexal, etc.)

Laut WHO hat sich der Verbrauch von Methylphenidat in den USA von 2,8 (1990) auf 15,3 Tonnen (1997( entwickelt (1). Zwischen 2000 und 2004 hat sich, laut IMS Health-Pharmaconsulting-USA, der Umsatz von Drogen mit Methylphenidat in den USA von 759 Millionen Dollar auf 3,1 Milliarden Dollar erhöht. Auch in der Schweiz wir das Medikament oft bei Kindern mit hyperkinetischem Verhalten eingesetzt und der Verbrauch hat zwischen 1996 und 2003 um das 12-fache auf 162 kg zugenommen. Methylphenidat fällt unter das Betäubungsmittelgesetz. Methylphenidat ist kein Heilmittel!

A. Physisch gefährliche Auswirkungen von Methylphenidat

1. WARNUNG: Besondere Vorkehrungen sollten während des Entzuges von Methylphenidat getroffen werden, da Selbstmord die hauptsächliche nachteilige Wirkung des Entzuges ist. Zahlreiche Kinderselbstmorde sind ohne Vorwarnung während des Entzugs von Methylphenidat oder einer Herabsetzung der Dosis vorgekommen. Entzug oder Reduzierung der Dosis kann zu schwerwiegendem paranoiden oder suizidalen Denken beim Kinde führen. Selbstmordversuche sind nicht ungewöhnlich. Das Kind kann Depressionen, Gereiztheit, oder Angst zeigen. Müdigkeit, verbunden mit der Unfähigkeit zu schlafen oder ein Bedürfnis nach ständigem Schlaf, Zustände von „gehetzter“ körperlicher Aktivität und Unruhe können bemerkt werden. Wahrscheinlich ist, dass durch die Droge eine schwerwiegende chemische Unausgewogenheit im Gehirn des Kindes eingetreten ist, welche durch den Zwangsjackeneffekt des Methylphenidat verdeckt war. Je länger das Kind auf der Droge ist, desto heftiger kann diese Störung werden. die Lösung ist ein drogenfreier Entzug, spezielle Ernährung (z.B. phosphatarme Kost) und Ruhe für das Kind, um dem Körper Zeit zu geben, die Unausgewogenheiten auszugleichen. Dies sollte unter der direkten Beobachtung eines kompetenten Arztes stattfinden, der mit der medizinischen Literatur über den Entzug von Methylphenidat vertraut ist, und der kein Interesse daran hat, das Kind als „geisteskrank“ abzustempeln, damit er eine Rechtfertigung dafür hat, das Kind mit anderen schädlichen Substanzen zu behandeln, die die Auswirkungen des Methylphenidatentzuges vertuschen.

B. Gefährliche Überdosierung von Methylphenidat

2. WARNUNG: Die Überdosierung von Methylphenidat verursacht eine Überspannung des zentralen Nervensystems und kann zum Tod führen. Anzeichen und Symptome einer Überdosierung schließen folgendes mit ein: Erbrechen, Unruhe, Zittern, übertriebene Reflexe, Muskelzucken, Euphorie, Verwirrung, Halluzinationen, Delirium, Schwitzen, Erröten, Kopfschmerzen, anormales schnelles und/oder irreguläres Herzschlagen, Herzklopfen, hoher arterieller Blutdruck, Pupillenerweiterung, Trockenheit der Schleimhäute, hohes Fieber und Krämpfe, auf welche Bewusstlosigkeit und der Tod folgen können.

C. Durch Methylphenidat verursachte Gehirnschäden und Gehirnerkrankungen

3. Setzt die Krampfschwelle herab: (12, 17) Methylphenidat setzt offensichtlich die „Kampfschwelle“ herab. Das bedeutet, dass Kinder ohne epileptische Vergangenheit epileptisch werden können mit Krämpfen und Anfällen. Dies kann bleibende Gehirnschäden verursachen.

4. Methylphenidat kann große (Grand Mal) und kleine (Petit Mal) epileptische Anfälle verursachen. (12)
5. Methylphenidat verschlimmert Epilepsie. (12)
6. Mischen Sie Methylphenidat nicht mit Anti-Epilepsie-Drogen. (12)
7. Stoppen Sie beim ersten Anzeichen von Schlaganfällen. (12)

D. Durch Methylphenidat verursachte körperliche Krankheiten

8. Eine Studie der medizinischen Abteilung der Universität von Texas in Galveston-Houston, die 2004 an 12 Kindern, denen Methylphenidat zur Behandlung von ADS/ADHS verabreicht wurde, gemacht wurde, erbrachte, dass sich bei allen 12 Kindern die Chromosomen-Abnormalitäten innert 3 Monaten verdreichfachten – was mit einem erhöhten Krebsrisiko und anderen Gesundheitsschäden in Verbindung gebracht wird. Die Autoren der Studie bemerkten dazu, dass es auffallend wenige Studien über die Wirkungen und Nebenwirkungen von Methylphenidat gibt. (20)

9. Appetitverlust (12)
10. Gewichtszunahme bei längerem Gebrauch (12) und Wachstumsstörungen (21)
11. Brechreiz (12)
12. Bauchschmerzen (12)
13. Dyskinesie (12) – Methylphenidat kann unwillentliche Bewegungen des Gesichts, des Halses, des Mundes und der Glieder verursachen.
14. Müdigkeit (12)
15. Sehstörungen (12) – Methylphenidat bewirkt, dass die Augen nicht mehr koordiniert arbeiten. Sie können Objekte in unterschiedliche Geschwindigkeiten verfolgen.
16. Haarausfall (12)
17. Arthralgie (12) – Dies ist eine häufige Beschwerde von Kindern, die auf Methylphenidat sind. Es bedeutet, dass die Gelenke schmerzen und das Kind häufig darunter leidet.

E. Nachteilige Auswirkungen bei Kindern

19. Der Hersteller eines Produktes warnt z.B., das Methylphenidat nicht bei Kindern unter sechs Jahren verwendet werden sollte. Er habe nur an Kindern über sechs Jahren experimentiert und könne es daher nicht für Kinder unter diesem Alter empfehlen. (12)
20. Alle nachteiligen Reaktionen könnten bei älteren Menschen und Kindern unter sechs Jahren häufiger vorkommen und schwerwiegender sein. (12)
21. Hoher Blutdruck durch Nahrungsmittel, die Tyramin enthalten (12)

F. Geistige und emotionale Störungen

22. Angst, Anspannung, Unruhe, Verwirrung, Nervosität (12)
23. Hat eine dem Kokain ähnliche Wirkungsweise (13)
24. Hypomanische und manische Symptome (2)
25. Selbstablehnung (3)
26. Paranoide, intensivere Wahnvorstellungen (3,4,5,6)
27. Aktiviert vorher vorhandene Wahnvorstellungen (4,6,7)
28. Paranoide Psychose, Erregtheit (8,9)
29. Amphetamin-ähnliche Psychose (10)
30. Verstärkte Psychose (4,6,7)
31. Aktiviert psychotische Symptome (6,11)
32. Größeres Potential als Amphetamine, eine Psychose zu verstärken (7,11)
33. Toxische Psychose (5,12,13)
34. Übertrifft LSD darin, bizarre Erfahrungen hervorzurufen (15)
35. Aktiviert, verstärkt Halluzinationen (visuelle, akustische) (3,4,6,7,14)
36. Verschlimmert Schizophrenie (4,6,8,16)
37. Stimuliert, beeinflusst krankhafte Denkprozesse (4)
38. Vermehrt im Allgemeinen die Anzahl der psychotischen Testergebnisse (4,6,7)
39. Erhöht Desorganisation (4)
40. Verlust von Assoziationsfähigkeiten (4,6)
41. Erhöht katatone Symptome (4,6)
42. Erhöht bizarres Verhalten und eigenartiges Denken (4)
43. Aktiviert ungewöhnliche Wortassoziationen und Projektionen (4)
44. Stummheit, Trägheit (6)
45. Wächserne Flexibilität, extremes Zurückziehen (6)
46. Partielle Dissoziation, Panik (17)
47. Unangemessene Antworten auf Standardfragen (18)
48. Bringt psychotische Patienten extrem durcheinander (17)
49. Verstärkt unangemessene Stimmungen (6)
50. Ängstliche Stimmung, löst Schreien aus (6)
51. Aggressivität, Angriffslust (6)

G. Mentale und emotionale Contraindikatoren

52. Besorgniserregender Spannungszustand und schwere Depression (12)
53. Einnahme in einem Zustand erregter Depression (6)
54. Jeder mit einer bekannten Drogenvergangenheit, besonders intravenöser Drogenmissbrauch.

55. WARNUNG: „Ausreichende Informationen hinsichtlich der Sicherheit und der Effektivität einer Langzeitbehandlung mit Methylphenidat bei Kindern stehen bisher noch nicht zur „Verfügung“ schreibt der Hersteller von Ritalin in seiner Produkteinformation. Mit anderen Worten, wenn Sie ein Kind auf Methylphenidat setzen und es „lange“ behandeln … (wobei „lange“ nicht weiter definiert ist – evtl. sind damit 3 Wochen gemeint), so sind Sie danach, soweit es den Hersteller betrifft, auf sich alleine gestellt. Die Firma hat Sie ja gewarnt. Wie lange würden Sie mit dem Daten, die Sie jetzt haben Methylphenidat (Ritalin, Concerty, etc.) einnehmen? Wie lange sollte Ihr Kind das mitmachen müssen?


11. Empfehlung

1. Sie haben das Recht, nicht einzuwilligen, wenn Ihr Kind psychiatrischen oder psychologischen Fragebögen, Tests oder Auswertungen unterstellt werden soll. Bringen Sie Ihr Kind auf eine Schule, die Sie darin unterstützt. Informieren Sie sich über Ihre Rechte.

2. Wenn Ihr Kind ohne Ihr Einverständnis einer psychologischen / psychiatrischen Befragung unterzogen wurde, unter Zwang Medikamente einnehmen musste oder geschädigt wurde, ziehen Sie einen Anwalt hinsichtlich der Möglichkeiten straf- und zivilrechtlicher Maßnahmen zu Rate. Beziehen Sie dabei insbesondere die Urheber der Fragebögen mit ein, und falls Psychologen oder Psychiater beteiligt waren, auch deren Lehranstalten und Berufsverbände.

3. Werden Sie zum Sprachrohr Ihres Kindes. Gründen Sie eine Elterninitiative oder treten Sie einer bei, die sich gegen willkürliche Diagnosen und die Abgabe von Psychopharmaka an Kinder zur Wehr setzt und gegenseitige Unterstützung bietet.

4. Unterstützen Sie gesetzliche Maßnahmen, die Kinder vor psychiatrischer und psychologischer Einmischung schützen und die den destruktiven Einfluss dieser Fachgebiete auf unsere Schulen verhindert.

5. Letztendlich müssen die Psychiatrie und die Psychologie von allen Erziehungssystemen ausgeschlossen werden, und ihre erzwungenen und unwirksamen Methoden sollten nicht durch den Staat finanziert werden.

6. Falls Ihr Kind von einem Psychologen, Psychiater oder Arzt mit ADHS, ADS oder HKS oder sonst irgendeiner psychiatrischen „Erkrankung“ oder „Störung“ diagnostiziert wurde, suchen Sie mit ihrem Kind einen guten Kinderarzt auf, der die wirklichen Ursachen herausfindet. Verwenden Sie die Liste von möglichen Ursachen der Broschüre.

7. Politiker: Parlamentarische Vorstöße, um den Missbrauch von Psychopharmaka Abgabe an Schulkinder zu stoppen, Beispiel aus der Stadt Mailand, Italien: Eine vom Gemeinderat eingereichte Motion gegen Durchführung von psychologischen Tests und Verabreichung von Psychopharmaka an Kinder und Jugendliche wurde am 4. Juni 2007 einstimmig genehmigt. Diese Motion verlang insbesondere:

  • dass die psychologischen Tests an Kindern und Jugendlichen der Mailänder Schulen unverzüglich eingestellt werden
  • dass eine Informationskampagne ins Leben gerufen wird, um die Eltern und Jugendlichen auf die möglichen Missbräuche bei der Verabreichung von Psychopharmaka aufmerksam zu machen, damit das Recht auf Gesundheit der Minderjährigen geschützt wird.


12. Referenznachweise

(1) WHO, Statistik der psychotropen Substanzen 1997
(2) A: Lazare(ed.) Outpatient Psychiatry diagnosis and Treatment, Baltimore: Williams / Wilkins, 1997. s. 263
(3) 1 oben, s. 340
(4) D.S. Janowski und J.M. Davis. Methylphenidate, Dextroamphetamine levamphetamine. Archives of General Psychiatry.
(5) T.C. Mc Cormick und T.W. McNeal, Acute Psychosis and Ritalin Abuse, Texas State Journal of Medicine. 59:99-100. 1969
(6) D.S. Janowski et. al. Provocation of schizophrenic symptoms by intravenous administration of Methylphenidate. Archives of general Psychiatry 28. 185-191 Feb. 1973.
(7) D.S. Janowski
(8) Lazara, 1 oben, s. 585
(9) A.M. Ludwig. Anxiety and Substance Abuse. Psychiatric Annual 9: 19-26 Okt. 1979
(10) M.T. Eaton, Jr. M.H. Peterson, J.A. Davis. Psychiatry Medical Outline Series, 3. Ausgabe NY: Medical Examination Publishing Comp.
(11) A.M. Freedman, H.J. Kaplan, B.J. Sedlock. Modern Synopsis of Psychiatry II 2. Ausgabe ed. Baltimore Wiliams & Wilkins, 1976, s. 962
(12) B.B. Huff(ed). Physicians Desk References, New Jersey: Medical Economics Company, 1983, s. 866
(13) W.R. Martin et al, Psychologic subjective and behavioral effects of amphetamines, methamphetamine, phenmetrazine and methylphenidate in man. Clinical Pharmacological Therapy, 12: 245-257, 1971
(14) A.G. Gilman, L.S. Goodman: The Pharmacological Basis of Therapeutics 5. Ausgabe – NY: Macmillan, 1975 s. 356
(15) K.S. Ditman et.al Dimensions of LSD, methylphemedate and chlordiazepoxide experiences. Psychopharmacology (Berl.) 14:1-11, 1969
(16) R.C. Smith, J.M. Davis: Comparative effects od-d amphetamine, I-amphetamine, methylphenidate on modd in man. Psychopharmacology 53: 1-12, 1977
(17) G.A. Rogers. Methylphenidate interviews in psychotherapy. America Journal of Psychiatry 117: 549-550, Dez. 1960
(18) B. Carey, M. Weber, J.A. Smith, Methylphenidate hydrochloride (Ritalin) in the treatment of chronic schizophrenic patients. American Journal of Psychiatry 113: 546-547, 1957
(19) E.S. Gefner (ed) Compendium of drug therapy, NY, Biomedical information Corp. 1983-84, s 20:8
(20) Medical News- University of Texas Medical Branch at Galveston, Huston 24.2.2005 Study Shows Methylphenidate Linked to Chromosomal Changes (http://www.newswise.com/articles/view/510069)
(21) Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry – August 2007


Was ist CCHR

„Wir machen Menschenrechte zur Realität, nicht nur zu einem idealistischen Traum“

CCHR ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich das Ziel gesetzt hat, kriminelle Handlungen und Verletzungen von Menschenrechten im Bereich der geistigen Gesundheit zu veröffentlichen und diese zu beenden. Sie wurde 1969 vom Psychiater Prof. Dr. Thomas Szasz und der Scientology Kirche gegründet.

Es wurden mehrere Tausende Individuelle Fälle von psychiatrischen Missbrauch dokumentiert, die aufzeigen, dass die psychiatrischen Praktiken tatsächlich Geisteskrankheit und Gewalt erzeugen.

CCHR ist die größte international tätige Organisation, die die Psychiatrie überwacht, und hat mehr als 136 Büros in 34 Ländern. Der Kommission gehören Ärzte und andere medizinische Spezialisten, Künstler, Rechtsanwälte und Repräsentanten der Menschenrechte an, die alle dank ihrer beruflichen Spezialisierungen beraten und Unterstützung geben.

Anerkennungen

„CCHR ist für seine langjährige Arbeit bekannt mit der sie sich dafür einsetzt die unzutreffenden Diagnosen und den Einsatz von Psychopharmaka bei Kindern zu verhindern… die Beiträge die CCHR International dabei für lokale, nationale und internationale Bereiche auf dem Gebiet der geistigen Gesundheit geleistet hat, sind unschätzbar und zeigen eine Organisation, die sich den höchsten Idealen der Dienstleistungen im Bereich geistiger Gesundheit widmet.“ Raymond N. Haynes – Abgeordneter des kalifornischen Parlamentes

„CCHR ist eine bedeutende Organisation, die sich ein sehr wertvolles Ziel gesetzt hat… unsere Kinder vor psychiatrischen Drogen zu schützen. Wir haben es hier mit einem teuflischen Geschäft zu tun, das als das, was es ist, entlarvt werden muss. CCHR ist, soweit ich es sagen kann, die einzige Organisation, die wirklich effektiv etwas dagegen unternimmt.“ Dr. Samuel Blumenfeld, Ausbildung und Autor

„Die Hauptaufgabe von CCHR ist es gewesen, den Bereich der geistigen Gesundheit zu reformieren und die Rechte des Individuums innerhalb der allgemeinen Menschenrechtserklärung zu bewahren. CCHR ist für viele großartige Reformen verantwortlich gewesen. Mindestens 30 neue (jetzt mehr als 115) Gesetztesvorlagen wurden in der ganzen Welt durch die Aktivitäten von CCHR vereitelt, welche andernfalls noch mehr die Rechte der Patienten beeinträchtigt hätten, oder der Psychiatrie noch weitere Rechte gegeben hätten, um Minderheitsgruppierungen und Einzelpersonen gegen Ihren Willen einzuliefern.“ Erica-Irene Daes, Sonderberichtserstatterin für die UN Menschenrechtskommission.

Weitere Informationen unter www.cchr.ch

13 Kommentare zum Beitrag

  1. Was ist das hier, VT?

    Auf einige Aspekte wird überhaupt nicht eingegangen, z. B. paradoxe Wirkung. Teilweise werden Studien genannt, die längst als überholt gelten. Nur, die neueren untermauern noch mehr AD(H)S.

    Mir hat MPH im wahrsten Sinne des Wortes das Leben gerettet. Nach Eurem Geschreibsel dürfte das bei Stimulanzien gar nicht sein. Ich bin nicht mehr suizidal. Des weiteren ist MPH kein Amphetamin, sondern ein amphetaminähnlicher Stoff. Das ist chemisch ein Unterschied!

    Obwohl ich die Tageshöchstdosis des „Waschzettels“ habe, kann ich MPH auch mal problemlos 3 Tage weglassen ohne Entzugserscheinungen im Drogensinne zu haben.

    Also viel Geschreibsel als Rauch um nichts! Mehr möchte ich nicht schreiben, da eure Ideologie vermutlich zensieren wird 😉

    ciao

  2. Hallo-Also diesem Artikel nach gibt es 1000 Ursachen für ADHS Symptome (die aber als Krankheit bestritten werden), nur die vermutete (aber nicht bewiesene, soweit stimmt es) hirnorganische Störung wird abgelehnt. Ich sage Euch was: Von Überforderung bis Hochbegabung, von Vitaminmangel bis Zuckerüberdosis – sehe ich, dass alles Widersprüchliche hier angenommen wird, was aber genausowenig „bewiesen“ ist, wie die organische Störung. Was aber schon für die hirnorganische Störung spricht ist folgendes Phänomen: Aufgeputschten(also Hyperaktiven) ein zusätzliches Aufputschmittel (also Ritalin/MPH) zu geben, um sie ruhiger zu machen, sollte nur dann funktionieren, wenn etwas im Gehirn nicht stimmt und so zu der paradoxen Wirkung des MPHs führt.
    Hinweis: Bei einer ADHS Diagnose werden etliche von Euch genannten Ursachen ausgeschlossen,es muss eine Anzahl von Symptomen über einen langen Zeitraum bestehen und man kann es auch nachweisen. (Kernspin Tomografie/sehr teuer)
    Die Tatsache dass auch andere Ursachen ähnliche Symptome liefern, ist der Medizin bekannt. Dies ist Aufgabe der Psychiater und Ärzte diese auszuschliessen oder zu untersuchen.
    Ihr habt in euerer Liste das Tourrette Syndrom genannt als Mögliche Ursache(Wisst aber schon, dass es häufig in Kombination mit ADHS diagnostiziert wird und ähnliche Ursachen hat/Stichwort Impulskontrolle und Zwangsstörung-an denen etliche ADHSler leiden.)

  3. Die Autoren dieser diskriminierenden Seite sollten sich selbst mal Aufklären lassen. Das es in der heutigen Zeit immernoch solche Vorurteile gibt ist mehr als erschreckend und erinnert stark an Mittelalter. Was man nicht kennt und nicht auf einen zu trifft kann nicht möglich sein , dass dachten auch die, die die Erde für eine Scheibe hielten und die im Mittelalter die Bakterien für eine Erfindung der Reinlichen hielten und in ihrem verdreckten Mittelalter keine hygiene wollten.

    Würden Sie etwa auch behaupten Diabetes sei eine Erfindung gegen die Zuckerindustrie nur um die Pharmamedizin durch Insulin verkaufe zu berreichern???

    Ad(h)s ist im Grunde nichts anderes als Diabetes, beide haben zwei Formen in der die Aufnahme von Insulin gestört ist und bei der anderen ist die Produktion von Insulin vermindert oder selten sogar komplett eingestellt. Die Drüse des Pankreas produziert diesen Stoff. Würde nun Insulin im Gehirn produziert werden, würde dieser gestörte Stoffwechsel auch andere Stoffkreiläufe beinträchtigen. So ist es mit Ad(h)s zum einen ist die Dopamin aufnahme gestört, entweder zuviel oder zuwenig wird aufgenommen zum anderen ist die produktion von Neurotransmittern gestört. Und da sich dieses im Gehirn abspiet, wo noch Zahlreiche andere wichtige Prozesse auf engstem Raum stattfinden, beeinflusst dieses Ionenungleichgewicht auch Prozesse im angrenzenden Bereich je nach Intensität der Störung stärker oder schwächer. Dort werden so Emotion, Motorik usw auch aus ihrem Gleichgewicht gebracht.

    Würde heutzutage noch irgendjemand seinem Kind Insulinspritzen verweigern, wenn es an Diabetes erkrankt ist???

    Insulin und Stimmulanzien beeinflussen stark unseren Stoffkreislauf, deshalb braucht man dafür ein Rezept, aber Unterscheiden tun diese sich lediglich in deren Zusammensetzund aufgrund verschiedener Wirkungsorte.

    Für Ad(h)sler ist Ritalien etc keine Droge wie sie das für jemanden ohne Ad(h)s wäre, Ad(h)sler fühlen sich OHNE Ritalin und Co so, wie Normtypen mit Droge, nur als dauerzustand, der eine mehr der eine weniger.
    Und mit Ritalin wie ein Normtyp.

    Also wo ist das Problem???

    Jeder der an einer unheilbaren Krankheit leidet und nur durch ständige Medikamente einnehmen muss, würde dies tun, wie auch nach Organtransplantationen. Beispiel jeder Patient mit koronarer Herzkrankheit soll stets Nitroglycerin-Spray oder -Kapseln mit sich führen.

    Warum also sollen Stimulanzien, die jeder in minimaler Menge selbst im Körper produziert, schlecht sein???

    Eine Antwort der Autoren dieser Homepage wäre nett, es würde mich Ihre Meinung interessieren.

  4. Ich bin gespannt, ob meine Nachricht veröffentlicht wird!

    Ich bin entsetzt! Warum, wenn Sie alles wissen, eröffnen Sie dann kein Zentrum für Kinder und Eltern um endlich zu helfen!
    Wir haben eine 8jährigen Sohn, der sich umbringen will, weil er überall aneckt! Er guckt sehr wenig fernsehen, er ist nur draußen unterwegs, bekommt eine gesunde, ausgewogene Ernährung (sehr wenig Zucker, keine Fertigprodukte). Wir nehmen uns Zeit für ihn, reden viel mit ihm! Ich bin auch nicht dafür, dass Kinder sofort „ruhiggestellt“ werden, aber mitunter ist eine Medikation sinnvoll! Wir haben viele alternative Richtungen ausprobiert und viel investiert! Nichts hat den Durchbruch gebracht! Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass Scientologie hinter vielen Kampagnen gegen Medikamente steckt, wie stehen Sie dazu?

  5. Hallo S.H.

    Ich bin gespannt, ob meine Nachricht veröffentlicht wird!

    Klar, warum nicht?

    Ich bin entsetzt! Warum, wenn Sie alles wissen, eröffnen Sie dann kein Zentrum für Kinder und Eltern um endlich zu helfen!

    Ich weiß, dass ich nichts weiß! – ist schon mal eine ganz wichtige Erkenntnis, die ich in meinem Leben früh gewinnen durfte. Weshalb man ständig alles hinterfragen muss. Natürlich auch die Informationen auf diesem Blog!
    Ich selbst bin entsetzt, dass die Menschen sich und ihre Umwelt weiterhin vergiften und sich und den anderen Lebewesen alle möglichen Dinge antun. Ich bin entsetzt, dass der Mensch nicht zurück zur natürlichen Lebensweise gefunden hat.

    Wir haben eine 8jährigen Sohn, der sich umbringen will, weil er überall aneckt! Er guckt sehr wenig fernsehen, er ist nur draußen unterwegs, bekommt eine gesunde, ausgewogene Ernährung (sehr wenig Zucker, keine Fertigprodukte).

    Kinder haben natürlicherweise nicht das Bedürfnis sich umzubringen. Wenn Ihr Sohn solcherlei Gedanken tatsächlich hat, muss er die irgendwo herhaben und das Umfeld eines Kindes ist hier immer entscheidend.
    Ich kenne Sie und Ihre Lebensumstände nicht und kann deshalb dazu auch keine Aussage machen.
    Wenn er nur wenig fern schaut und hauptsächlich nach draußen geht, ist das natürlich super. Wenn er sich zudem „ausgewogen“ ernährt, klingt das auch nicht so schlecht…

    Die Fragen die ich mir stelle sind jedoch:
    WO ist er draußen?
    Was ist eine ausgewogene Ernährung? Wenn Sie mit ausgewogen das meinen, was unsere „moderne“ Gesellschaft allgemein darunter versteht, halte ich persönlich als Rohköstler nichts davon.

    Man muss verstehen, dass die Symptome die für ADHS gelten, sehr vielseitig sind und vielseitige Ursachen haben können.

    Dazu zählt, wie Sie wohnen und wo Sie wohnen. Haben Sie z.B. einen Funkmast in der Nähe, haben sie Elektrosmog in der Wohnung (dazu kann schon ein Handy genügen!). Gibt es in Ihrer Wohnung bedenkliche Stoffe? Die können im Möbel sein, in den Wänden, im Spielzeug Ihres Sohnes, usw…

    Wie genau ernähren Sie sich? Herkömmliche Kochkost, mit wenig Obst und hauptsächlich gekochtem Gemüse?

    Ist Ihr Sohn geimpft?

    Wie ist Ihr Leben als Familie? Harmonisch? Stressig?

    Verstehen Sie, es kann so viele Ursachen geben. Immer sind es irgendwelche Giftstoffe, negative Frequenzen, nicht harmonische Lebensverhältnisse, usw.

    Und hier gilt es nachzuforschen. Ich hab keine Ahnung wo Sie jetzt überall versucht haben, Hilfe zu bekommen, aber ich würde mich an solche wenden, die eine ganzheitliche objektive Sicht hat. Zumindest erstmal schauen, ob Giftstoffe ausgeschlossen werden können! Das macht meist kein „normaler“ Schulmediziner – der gibt Ihnen Ritalin, etc.
    Da müssen Sie in der Alternativmedizin suchen. Umweltmediziner, Heilpraktiker, Homöopathen, usw.

    Ich bin total davon überzeugt, dass es Heilung immer gibt.

    Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass Scientologie hinter vielen Kampagnen gegen Medikamente steckt, wie stehen Sie dazu?

    Nur weil jemand gegen Medikamente ist, ist er noch lange kein Scientologe. Die Mutter Natur ist auch keine Scientology.

  6. Sehr interessanter, informativer Beitrag! Die vielen Infos haben mir sehr geholfen. Herzlichen Dank, Bibbi.

  7. Hallo,

    es ist immer wieder erschreckend wie Leute in den Kommentaren aufspielen. Macht ne Seite auf die eure Meinung wiederspiegelt anstatt hier zu schreiben. Ein Freund von mir war Ritalinsüchtig, ich weiss das es auf Schulhöfen gehandelt wird. Es wirkt wie Koks auf Normale und es macht ganz sicher abhängig. Zudem verschafft es keine Heilung, sondern nur einen temporären Normalzustand.

    Nicht jede Diagnose ist richtig. Kümmert euch um eure Kinder anstatt ihnen gleich Medis reinzustopfen.

    Gruss

  8. Hallo,

    leider wurde mein letzter Beitrag nicht veröffentlicht, vermutlich ist er verloren gegangen…

    Zuerst einmal ist es wirlich schade um Deinen Freund. Allerdings müssen sich seine Eltern hinterfragen und nicht wir. Es werden sogar Hustentropfen als Drogen missbraucht (stelle nicht Ritalin mit Hustensaft gleich, nur dies am Rande).
    Es kann sich keiner eine Meinung darüber bilden, wie der Alltag mit einem Kind ist, dass ADHS hat, es sei denn er hat selbst eines!
    Es kostet uns mindestens genausoviel Kraft, sich gegen Vorurteile zu wehren, wie das Leben mit einem ADHS-Kind zu meistern. Zum Glück schaffe ich es immer öfter, über Vorurteilen zu stehen! Wir sind nicht alle Kindervernachlässiger, so wie wir wirklich immer, immer hingestellt werden! Ihr kennt uns doch gar nicht persönlich und wisst nicht wie unser Leben ist!

    Wir lieben unser Kind unendlich und sind froh, dass es trotz aller Widrigkeiten ein wundervolles Kind ist. Und vor allem ansonsten gesund!

    Grüße
    S.H

  9. Noch schlimmer, kurz vor seinem Tod hat der Erfinder der psychischen Krankheit ADHS zugegeben, das er die Krankheit erfunden hat, das sie also absichtlich efunden wurde um Medikamente zu verkaufen. Ein Beweis Dokument hab ich auch im Internet gefunden. Und diese anderen Krankheiten sind auch alle erfunden nur für die Pharma Industrie.

  10. Hallo Justice,

    um welche Gerechtigkeit, wie Dein Name sagt, geht es Dir denn?
    Gerne würde ich mir mal das von Dir gefundene Dokument anschauen, hast Du denn einen Link?
    Prinzipiell bin ich auch der Meinung dass man der Pharmaindustrie nicht über den Weg trauen soll – aber generell hinter allem den Teufel zu sehen, halte ich für den falschen Weg. ABER, dass muss ja auch jeder selbst für sich und seine Familie entscheiden.
    Grüße
    S.H.

  11. Zu „1. Einführung“
    Ich stimme Ihnen zu Teilen zu, seit Menschengedenken wird fehlendes Wissen durch Kompensationsstrategien verdeckt/übertüncht. Wo es kein Wissen gibt kommt der Glaube ins Spiel. Das ist menschlich und war-lich kein neuer Fakt oder unerwarteter „Fakt“ über die Psychiatrie da sich dies auf wirklich ALLE menschlichen Lebensbereiche 1:1 übertragen lässt.

    Zu „2. Der Mythos des chemischen Ungleichgewichts“
    Zum einen möchte ich dazu einen Lehrsatz aus der Kriminalistik und der Analyse anführen. „Wenn du alle anderen Möglichkeiten ausgeschlossen hast und nur eine bleibt. Dann ist dies die Erklärung so unwahrscheinlich und unglaubhaft sie auch klingen mag“

    Und zum zweiten möchte ich die Frage stellen, wie erklärt man dann, dass ADS´ler auf eine Valium mit gesteigerter körperlicher Aktivität und Bewegungsdrang reagieren. Das Narkos- und Betäubungsmittel gar nicht oder nur extrem hoch dosiert anschlagen. Ich kenne zu diesen beiden Aussagen ein paar Dutzend Beispiele aus der Realität, nich aus irgendeiner Studie oder Untersuchung die ich las, und aus persönlichen Erfahrungen. Das Aufputschmittel beruhigend wirken und den körperlichen Bewegungsdrang minimieren. Auch diese Aussage beruht auf, unter anderem, persönlichen Erfahrungen und entspringt keiner Studie.

    Das Sie hier versch. Doktoren zitieren belegt Ihre Aussage in keinster Weise, da die Menge der genannten Personen einfach nicht ausreicht um eine Allgemeingültigkeit Aussage zu treffen.

    Zu „3. Die wirklichen Ursachen“
    Hier sollte Ich wohl auf jeden Punkt einzeln eingehen, nur sprengt dies den Rahmen eines Kommentares. Das einzige was ich für mich NICHT ausschliessen kann ist das ich Giften ausgesetzt gewesen bin.

    Was mir jedoch aufgefallen ist, dass in diesem Bereich wie so oft bei Skeptikern in Bezug auf ADS nur auf das eingegangen wird was Sie als ausstehender wahrnehmen. Sprich gesteigerte Aktivität, mangelnde Verhaltenskontrolle.Diese sind jedoch nicht ausreichend um ADS zu diagnostizieren. Was an dieser Stelle fehlt, soweit ich mitbekommen habe, sind Dinge wie: mangelhafte soziale Kompetenz, Impulsivität, mangelhaftes Kurzzeitgedächtnis, mangelhaftes Anpassungsverhalten und Pannungsverhalten , mangelhaftes Arbeitsverhalten, ausschließlich motivationsgesteuert.

    4. Stigmatisierende Psychiatrische Diagnosen
    Ähm wie dann ? Ist eigentlich alles was mir dazu einfällt. Wenn alle hier genannten möglichen Ursachen wegfallen, wie soll dem Betroffenen dann eine Diagnose gestellt werden ? Natürlich ist es bedauerlich das es keinen „körperlichen“ Test zu ADS gibt, man bedenke jedoch das wir in der Hirnforschung und generell der Forschung was die Zusammenhänge der Körpereigenen Biochemie und neuralen Vernetzung gerade erst anfangen. In 100/200 Jahren haben wir Menschen sicher ganz andere Möglichkeiten. Die Betroffenen leben jedoch jetzt und haben nicht wirklich die Zeit bis dahin zu warten. 😉 Und was eine Diagnose für einen Menschen bedeutet der Jahrzehnte lang drangsaliert, schikaniert und ausgestoßen wird weil er die Welt anders wahrnimmt als 95% seiner Mitmenschen können ausschließlich Betroffene ermessen. Das hat mit Verständnis seiner selbst zu tun und zu dem Wissen zu kommen „Das Ding hat endlich einen Namen“, „Ich bin nicht gestört, kein Ausserirdischer ich ticke oder verarbeite nur anders“.

    Zu 5. Psychodrogen für unsere Kinder und 6. Die Situation in der Schweiz (- und in Deutschland ganz ähnlich)
    Auch ich denke das die Diagnose ADS oft zu leichtfertig und zu schnell ausgesprochen wird. Wir leben leider in einer Welt in der Kinder „funktionieren“ sollen. Jedoch ist mir der Beitrag an dieser Stelle zu undifferenziert und nicht jede ADS-Diagnose ist eine Fehldiagnose. Wohl aber einige. Hier wird einfach über einen Kamm geschoren und verallgemeinert oder man könnte auch schreiben. Persönliche Wahrnehmungen, Wertvorstellungen und Ideale werden auf den Rest der Menschen 1:1 übertragen.

    7. Probleme mit der pharmaorientierten psychiatrischen Lösung
    Hierzu bleibt mir nur zu sagen, wo Menschen sind und Stimuli wird Missbrauch betrieben. Das liegt in der Natur des Menschen sich zu berauschen.

    8. Erhöhte Gewaltbereitschaft, Aggressivität
    Auch zu undifferenziert. Ich behaupte einfach die von Ihnen genannten Fälle waren alle unter- oder überdosiert. ADS = mangelnde Impulskontrolle, nicht Abwägen(sehen) der Konsequenzen und Folgen des eigenen Handelns, Gerechtigkeitsfanatismus mit all den negativen Folgen die Fanatismus so it sich bringt.

    Und zum Schluss, ja ADS ist nicht heilbar. Daraus jedoch Schlussfolgern zu wollen das es somit auch keine echte Krankheit ist empfinde ich als Grotesk. Krebs, Aids, Toret, Epilepsie, … sind ebenfalls nicht heilbar und ich denke nicht das man bei diesen die „Krankheit“ infrage stellt.

    Auf die noch folgenden Punkte möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, da für mich jeder die grundlegenden Menschenrechte kennen sollte, welche ja auch für unsere Kinder gelten. Auch die Nebenwirkungen sind bei Betroffenen allgemein bekannt, wobei da so einiges fehlt wenn ich den Beipackzettel meines Medikamentes betrachte.

    Zum Schluss möchte Ich dem Betrag vorhalten das er mit den Ängsten und Selbstzweifeln der Betroffenen spielt, was ich unverantwortlich finde. Er bedient alle Merkmale von Vorurteilen, da u.a. an keiner Stelle im Beitrag ein pro zum contra steht. Man könnte auch sagen dies hier ist reine Propaganda.

    Ich selbst bin ein 40 Jahre alter männlicher Betroffener der mit 35 nach einer kleinen Odyssee durch verschiedenste Praxen und Kliniken und Selbstdiagnosen von 3 verschiedenen Kliniken und Ärzten die Diagnose „ADS gemischter Typ“ bekommen hat. Ich möchte darüber lachen das mir dieser Beitrag unterstellt, dass ich mir nur etwas einbilde und eigentlich völlig normal bin.

    Wobei, ich empfinde mich als normal, ich kenne mich ja nicht anders und sehe die Ursache das ADS als Krankheit gilt nicht bei der Medizin oder der Forschung sondern in unsere Gesellschaft. In der Art wie Menschen heutzutage funktionieren sollen und müssen. Wie Sie in Schemata gepresst werden und wenn Sie dort nicht hinein passen als „krank“ bezeichnet werde. Und nichts anderes macht dieser Beitrag. Er bedient eine Schublade und versucht 20 Mio. Menschen in diese Schublade zu pressen.

    mfg
    A. Rügen

  12. Ich wurde im März mit ADHS diagnostiziert und nehme MPH. Mein Leidensdruck war zur Zeit nicht sehr hoch, obwohl ich wie die meisten ADSler weder in der Schule noch in der sozialen Welt klar kam und eine Geschichte mit Selbstzweifeln, Selbstmordabsichten und ständigen Kämpfen gegen mich und meine Umwelt hinter mir hatte. Ich habe mich zu dem Schritt entschlossen, weil ich einfach keinen Bock mehr hatte ständig hinter meinen Sachen herzusuchen, ständig zu überlegen, ob ich die Tür abgeschlossen und den Herd ausgemacht, ob ich meine Zugfahrkarte eingesteckt und mein Bargeld nicht im Zug liegen gelassen habe. Außerdem wollte ich gerne endlich mal ein Buch lesen ohne alle zwei Sekunden von irgendetwas abgelenkt zu werden. So. Jetzt nehme ich also MPH und es ist mit nichten ein Wundermittel, aber es hilft. Viele Dinge sind fast unmerklich besser geworden und sogar Dinge, die mir früher Schwierigkeiten bereitet haben und die ich gar nicht mit ADS in Verbindung gebracht haben, regeln sich unter der Medikation. Ich bin einfach superzufrieden und wenn die Symptome nicht ins Gewichtfallen, z.B. ein Sonntag auf der Couch, nehme ich die Tabletten einfach nicht. Das kann man nämlich. Wenn es also keine ADHS gibt und ich mir mit meinen anderen Leidensgenossen die Sache eingebildet hab, ist es mir auch egal. Ich komme endlich klar und es ist mir ganz egal, was Leute denken, die nicht die geringste Ahnung haben, wie schwer es ist, wenn man stundenlang für einen Brief braucht, der eigentlich in einer halben Stunde geschrieben sein sollte.

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