Vitamin D – das heilende Sonnenhormon

Vitamin D ist lebensnotwendig und die Sonne hilft unserem Körper dabei, es selbst herzustellen. 

Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass Vitamin D eine große Rolle für unsere Gesundheit spielt, doch nahezu die gesamte Bevölkerung leidet an einem Mangel an Vitamin D.

Warum kommt die jährliche Grippewelle ausgerechnet in der kalten Jahreszeit? Nicht etwa, weil im Sommer die “gefährlichen” Bakterien und Viren Urlaub machen würden… Vielmehr ist es das fehlende Sonnen-Licht!

In der kalten Jahreszeit haben wir weniger Licht als dies im Frühjahr und im Sommer der Fall ist. Die Sonne hat einen tieferen Stand und dadurch kommen wir weniger in den Genuss von warmen Sonnenlicht. Allgemein verbringen wir in diesen Zeiten außerdem mehr Zeit in unseren warmen Räumlichkeiten. Weniger Sonnenstrahlung bedeutet gleichzeitig weniger Vitamin D.

Vitamin D statt Grippe-Impfung

Eine Grippe bekommt der Mensch nicht aufgrund von “Grippe-Viren”, sondern durch Vitalstoffmangel und einer Übersäuerung (ungünstiges saures Milieu im Organismus). Das Immunsystem lässt nach – der Organismus wird anfälliger für Infektionen und Krankheiten.

In diesem Zusammenhang wird die jährliche Grippe-Impfung ad absurdum geführt. Eine Grippe-Impfung hat bisher noch keine Grippe ferngehalten (es gab bisher keine Studien die dies bewiesen hätten), sondern ganz im Gegenteil, diese häufig als Nebenwirkung erst mit sich gebracht. Eine Erfahrung die jährlich immer wieder viele unmittelbar nach einer Grippe-Impfung machen müssen.

Ob nun aber Viren eine Krankheit verursachen oder nicht ist erstmal Nebensache. Wichtig ist (und darüber herrscht in der Wissenschaft größtenteils Einstimmigkeit) ein starkes Immunsystem, um Infektionen und Krankheiten erfolgreich abwehren zu können.

Hier kommt Vitamin D ins Spiel. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung hat einen erheblichen Mangel an Vitamin D! Dabei spielt Vitamin D eine wichtige Schlüsselrolle  für unser Immunsystem.

Wenn Sonnenlicht auf uns einstrahlt wird in unserer Haut Vitamin D gebildet. Genauer gesagt, Vitamin D3 (Hormon Cholecalciferol) wird mit Hilfe der Sonne (UVB-Strahlung) von der Haut selbst erzeugt. Unser Vitamin-D-Bedarf wird zu über 90% mithilfe des Sonnenlichtes gedeckt. Somit gilt die Sonne als unsere relevanteste Vitamin-D-Versorgung.

Die Lebens-und Arbeitsbedingungen unserer heutigen Gesellschaft wirken sich in dieser Hinsucht zum großen Nachteil aus. Die Mehrheit verbringt den größten Teil ihrer Lebenszeit hinter geschlossenen Räumen, mit Computern und Kunstlicht.

Deshalb ist es auch so wichtig, dass sich der Mensch ausreichend an der frischen Luft unter freiem Himmel bewegt. Das ist die effektivste und günstigste Methode um etwas für seine Gesundheit zu tun. Keine Medikamente, keine Spritzen.

Giftige Sonnencreme und Vitalstoffmangel verursachen Hautkrebs

“Experten” sagen, dass Sonnenlicht schädlich sei und man sich ausreichend davor schützen müsste, um keinen Hautkrebs zu bekommen. In der Regel werden für diesen Zweck Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor eingesetzt, um die als schädlich deklarierten UV-Strahlen der Sonne “abzublocken”. Ab Lichtschutzfaktor 8 findet beinahe keine Vitamin-D-Produktion mehr statt.

Noch schlimmer: Viele herkömmliche Sonnencremes enthalten giftige, teils krebserregende Substanzen. Dabei handelt es sich um Parabene, scharfe Alkohole, toxische chemische Lösungsmittel und aus Erdöl gewonnene Öle.

Ein Beispiel ist die Chemikalie Oxybenzone (4-methoxy-2-hydroxybenzophenone): Das U.S. Centers for Disease Control (CDC) und deren Environmental Working Group (EWG) weisen darauf hin, dass laut einer Studie etwa 97 Prozent der Amerikaner mit der Chemikalie Oxybenzone vergiftet sind. Oxybenzone wird in vielen Sonnencremes als UV-Blocker verwendet.

Die Anreicherung der Haut mit Chemikalien in Verbindung mit den UV-Strahlen der Sonne führen zu einer aggressiven Zellschädigung. Eine kritische Rolle dabei spielen auch die häufig verwendeten Chemikalien Titanoxid und Zinkoxid.

Außerdem: Die Haut ist sozusagen durchlässig wie ein Sieb. All diese giftigen Substanzen gelangen auch ins Blut und in die Organe.

Die Sonne trägt nicht die Schuld an Hautkrebs. Der Mensch ist für ein Leben an der Sonne geboren. Hautkrebs wird durch einen Vitalstoffmangel und einer Vergiftung der Haut – durch solche Chemikalien –  verursacht.

Recherchiere die Inhaltsstoffe in Deiner Sonnencreme, sowie allen anderen Kosmetik- und Pflegeprodukten die Du täglich verwendest. Benütze natürliche Produkte, um Giftstoffe weitgehend zu vermeiden.

Die Haut langsam an die Sonne gewöhnen

Gewöhne Deine Haut bereits zu Frühlingsbeginn langsam an die Sonne und die höhere UV-Strahlung. Übertreibe es nicht und verwende keine Sonnencreme. Erhöhst Du die Verweildauer an der Sonne schrittweise und pflegst Deine Haut mit natürlichen Mitteln (z.B. Kokosöl), wirst Du im Sommer weniger Probleme mit Sonnenbrand bekommen.

Leidest Du an einer sogenannten Sonnenallergie, versuche es mit einer Nahrungsergänzung mit hochwertigen Vitamin-D-Präparaten.

Vitamin D in Nahrung und Nahrungsergänzung

Es ist schon sonderbar, dass der RDA-Wert (die empfohlene tägliche Tagesdosis) von Vitamin D nur 5 µg (Mikrogramm) beträgt?! (Tabelle und Erläuterung siehe hier)

Dr. John Cannell, Direktor des “Vitamin D Council” empfiehlt für gesunde Kinder unter einem Jahr eine tägliche Vitamin-D-Dosis von 1.000 IU. Das sind ca. 25 µg, also fünfmal so viel wie der RDA-Wert!
Kinder über einem Jahr sollten dann 1.000 IU an Vitamin D pro 12 Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen.
Die empfohlene Vitamin-D-Dosis für Erwachsene beträgt 5.000 IU. Das wären dann 125 µg, also 25 mal so viel wie der RDA-Wert!

Man könnte darüber nachdenken, diese RDA-Werte nicht wirklich ernst zu nehmen. Hält man sich strikt an diese “empfohlenen Tagesrationen” für Vitalstoffe, ist das eine Gefahr für die Gesundheit. Wenn man es denn so formulieren darf: Je mehr Du diese RDA-Werte in vernünftiger Art und Weise überschreitest – mit vitalstoffreicher Kost und Nahrungsergänzung – desto gesünder lebst Du. 

Quellen für Vitamin D, außer die Sonne:

Vitamin-D-reiche Nahrungsmittel

  • Pilze (vor allem Morcheln und Steinpilze)
  • Fisch (ganz besonders Aal (geräuchert), Sprotte, Bückling, Matjeshering, Hering, Forelle, Lachs)
  • Fette und Öle (Lebertan, Margarine)
  • Obst: Avokados
  • Wildkräuter /-pflanzen:In vielen Wildkräutern in geringen Mengen enthalten. Zu den Vitamin-D-reichen Pflanzen gehören Löwenzahn, Brunnenkresse, Johanniskraut, Brennnesseln

Vitamin-D-Präparate

Vitamin-D als Nahrungsergänzung gibt es in Form von Tabletten, Kapseln und Tropfen oder Öl. Möchtest Du Dich, vor allem im Winter, mit ausreichend Vitamin D versorgen, solltest Du nur auf hochwertige Präparate zurückgreifen. Leider gibt es sehr viele minderwertige Produkte auf dem Markt, die nicht halten was sie versprechen oder sich längerfristig sogar negativ auf die Gesundheit auswirken können.

Um ein qualitativ hochwertiges und ergiebiges Vitamin-D-Präparat aus diesem ganzen Dschungel zu erhalten, sollte auf folgende Eigenschaften geachtet werden:

  • Vitamin D-Tropfen oder Öle sind ergiebiger als Kapseln oder Tabletten
  • Enthalten ist der Wirkstoff Vitamin D3 oder veganes D3
  • Gutes, pflanzliches Öl (z.B. MCT aus Kokosöl)
  • Keine chemischen Zusätze
  • Passende Dosierung (Erwachsene mind. 1.000 IE im Sommer und mind. 3.000 – 4.000 IE im Winter)
  • Kombination mit Vitamin K2 MK7 bei hochdosierten Einnahmen

Um einen optimalen Vitamin-D-Wert zu erhalten, empfiehlt Dr. John Cannell Blutkontrollen: 2 Monate nach Beginn der Einnahme sollte Vitamin D im Blut gemessen werden. Das 25-OH-Vitamin D sollte zwischen 50 und 80 ng/ml liegen.

Um hier mehr Durchblick zu bekommen, empfehle ich die Webseite www.vitamind.net und untenstehende Buchempfehlungen

Zur Errechnung und Schätzung des eigenen Vitamin-D-Spiegels ist die Seite vitamindelta.de empfehlenswert.

Aussagen und Studien zu Vitamin D

Wie wichtig Vitamin D für uns ist, bekommen wir in Deutschland, Österreich und Schweiz leider zu selten oder gar nicht zu hören. Nur wenige, deutschsprachige Wissenschaftler / Mediziner betonen das und es gibt kaum deutschsprachige Literatur oder Studien zu Vitamin D. Viele Aussagen und Studien dazu gibt es im amerikanischen Raum:

  • Vitamin D schützt vor Krebs
    Die Vitamin D Society, eine kanadische non-profit Organisation stellt Infos zu diesem Thema online. vitamindsociety.org
  • Gesund durch Sonnenlicht
    Dr. Michael F. Holick, der “Vitamin-D-Papst” spricht darüber, dass Vitamin D ein Hormon ist und dass es über Licht und Fotosynthese in unsere Haut gelangt. vitamindhealth.org
  • Sonnenlicht, Vitamin D und Gesundheit
    Das Health Research Forum ist eine non-profit Organisation in London, bei der Wissenschaftler, Gesundheitsexperten und Journalisten über Sonnenlicht und Vitamin-D-Mangel diskutieren und publizieren. healthresearchforum.svr1.walnutlondon.com (Link nicht mehr vorhanden)
  • Risikofaktoren und häufigste Erkrankungen in Zusammenhang mit einem Vitamin-D-Defizit
    Das Linus Pauling Institut an der Oregon State University (USA) gibt einige aufschlussreiche Informationen über Vitamin D (auch über andere Vitamine und Mineralien). http://lpi.oregonstate.edu/infocenter/vitamins/vitaminD/
  • Vitamin D schützt vor Krankheiten
    Der Vitamin D-Forscher Dr. John Cannell erklärt uns, wie wir unseren Körper mit der richtigen Dosis Vitamin D versorgen und uns somit vor Krankheiten schützen können. vitamindcouncil.org
  • Gefährliche Panikmache vor Hautkrebs
    Amerikanische Forscher des Sunlight, Nutrition And Health Research Center belegen, wie gefährlich es ist, dass sogenannte “Experten” uns Angst vor der Sonne machen. Die Folge sind schwere Krankheiten aufgrund eines akuten Vitamin-D-Mangels. http://sunarc.org/
  • Tägliche Vitamin D-Dosis würde Millionen von Erkältungen und Grippefälle verhindern
    In einer Studie, veröffentlicht im British Medical Journal, untersuchten Forscher anhand von 11.000 Teilnehmern die Wirkung von Vitamin D auf akute Erkältungen. www.telegraph.co.uk/…

Dr. John Cannell zu Vitamin D (Englisch)

Vitamin D Mangel ist ein großes Problem in Deutschland

Vitamin-D-und-K-Präparate

Buchtipps zu Vitamin D

Sascha René
Sascha Renéhttps://www.gesundheitsrebell.de
Sascha René Amolsch
Widmet sich seit über 20 Jahren der ganzheitlichen Gesundheit und der Erforschung verschiedener Heilmethoden.
Seine Leidenschaft: die Natur, körperliche wie geistige Grenzen erweitern und intensiv leben.
Seine feste Überzeugung: Gesundheit beginnt mit Selbstverantwortung und grundsätzlich ist nichts unheilbar. Alle Heilung liegt in der Natur und im Verstehen der natürlichen Lebensgesetze.

32 KOMMENTARE

  1. Hallo zusammen, ich habe mich kürzlich über das Vitamin D informiert. Eigentlich wollte ich wissen wie meine Haare schneller wachsen. So bin ich darauf gestoßen. Ich habe nun erfahren, dass es insgesamt für die Gesundheit unumgänglich ist.

    Meine Frage: ich habe mir daraufhin gedacht , dass eine UV-Lampe für Reptilien (8% UV B Strahlung) doch eigentlich auch Vitamin D 3 beim Menschen bilden müsste. Oder ist solch eine Lampe dafür zu schwach?

    Vielen Dank für Ihre Antworten

  2. Das ist ja alles sehr interessant, aber wie glaubt ihr verhält man sich wenn man mit 40 Hautkrebs hat, trotz Leben und Bewegung in der Natur, seit der Kindheit biologische und gesunde Ernährung und Pflege mit Naturkosmetik, nie zuviel oder zuwenig bzw. verantwortungslos in der Sonne, beheimatet im Südwesten Europas…
    Niemand hier hat Hautkrebs und es ist ganz schön verantwortungslos sich so zu äussern, wenn man keine Vorstellung davon hat wie man mit dieser Krankheit leben soll, obwohl man immer alles “richtig” gemacht hat.
    Laut kompetenter Ärzte liegt der Ursprung hauptsächlich an der schädlichen Strahlung und der einzige Schutz ist sich dieser Strahlung zu entziehen (was zugegeben schier unmöglich und sehr schade ist), die durch die Zerstörung der Ozonschicht immer gefährlicher wird. Also Vorsicht, ich kann vielen Behauptungen hier aus eigener Erfahrung widersprechen…

  3. Liebe Mirjam Volp, die ärzte haben meistens keine ahnung, die meisten denken nur ans geld, die hauptursache von hautkrebs sind heute oft die mobilfunkantennen wenn du dich nicht mit chemischen kosmetikas eingerieben hast wie du ja sagst, die ernährung spielt natürlich auch eine rolle und dass man sich vor sonnenbrand schützen solte ist auch klar, was aber auch klar ist, dass in gewissen länder hautkrebs mit uv licht erfolgreich behandelt wird, nur bei uns nicht weil das zuwenig geld gibt! die meisten ärzte sind heute kriminelle und ihre medikamente haben viel mehr negatives als positives! das einzige was man meiden sollte sind schulmediziener! ich wünsche dir alles gute und die richtigen helfer bei deinem hautkrebs.

  4. Im Medical World News stand am 7 Februar, dass in Massachusetts General Hospital, Aerzte 11 Patienten mit bösartigem Hautkrebs ( Mycosis fungoides) mit UV-Lichtbehandelt haben und bei 10 von 11 war eine 95%-ige Krebs-Eliminierung zu beobachten!
    In einem Krankenhaus in New York City wurden Leukemie-Patienten erfolgreich mit UV-Licht geheilt!
    Augentumore wurden mit UV-Licht geheilt.
    Für unser Gehirn ist das UV-Licht der wichtigte Nährstoff!
    Das UV-Licht stimuliert unser Immunsystem!
    Sonnenlicht/Solarium verursachen bei vernünftiger Anwendung keinen Hautkrebs!
    Wenn wir die Krankenkassen entlassten wollen sollten wir 2 mal in der Woche kurz ein gutes Solarium benutzen. Es wäre damit allen gedient ausser den Aerzten und der Pharmaindustrie!
    UV-A Strahlen reparieren beschädigte Zellen und verlängern das Leben der Zellen um 50%!
    UV-B ist für die Bildung des Vitamin D zuständig!

  5. die frage ist mirjam, ob man alles richtig gemacht hat; die aussage ist wahrscheinlich immer subjektiv.

    warburg hat schon zu beginn des letzten jahrhunderts gesagt, daß alle begleiterscheinungen nciht so wichtig sind außer der: genug sauerstoff
    in den zellen zu haben. jetzt könnte jemand sagen, hab ich doch, bin gärtner und jeden tag an der frischen lust, doch mirjam,
    dieser sauerstoff ist z.b. nicht gemeint.

    andere sagen, daß äpfel so gesund sind. wer sagt das?

    weißt du, daß äpfel methylalkohol im körper produzieren und daraus formaldehyd entsteht?

    wir brauchen z.b. die ernährung, die es ermöglicht, daß der “richtige” sauerstoff in die zellen kommt.

    gern schicke ich dazu einen artikel wenn gewünscht.

    lg. thomas funke

  6. Hallo Thomas Funke,

    hast du einen Artikel zu den Äpfeln? Ich habe mal gesucht aber nichts gefunden.
    ich habe von der wichtigkeit von Vitamin D schon von meiner Hausärztin gehört. Das mit der Sonnencreme ist neu und erschreckend! Weiß jemand welche Rolle der Sonnenbrand in dem ganzen spielt? Bin sehr heller Hauttyp und kriege ohne Sonnencreme sehr schnellen Sonnenbrand, der sich auch häutet, das kann ja auch nicht gut sein, oder?
    Liebe Grüße an alle,
    Merlin

  7. Dieses “Vitamin D”-Thema macht mich schon seit langem stutzig! Ich freue mich, endlich mal meinen Kommentar dazu loszuwerden.
    Vor etwa 30 Jahren habe ich meiner Tochter keine Vigantoletten gegeben, wie von den Kinderärzten empfohlen. Meine Hauptargumentationsquelle gegen “Vitamin D” war die anthroposophische Medizin, wo es hieß, dass „Vitamin D“ kein Vitamin ist, sondern ein Hormon. Würde man es als „D-Hormon“ bezeichnen würde, wären die Menschen vielleicht hellhöriger.
    Es wurde auch gesagt, dass zwar die Knochen der Kinder tatsächlich fester würden, aber eher in dem Sinne, dass sich die Knochen der Kinder durch Vitamin-D-Gaben zu früh und zu stark verfestigen – was insbesondere für die Entwicklung des Kopfes und des Gehirns nicht günstig sei. Die Beweglichkeit und Formbarkeit, die im Kindesalter wichtig ist, würde frühzeitiger beendet. Außerdem würden nicht nur die Knochen härter, sondern unerwünschterweise auch weiche Gewebe wie das Gefäßsystem, sprich Gefäßverkalkung wird Vorschub geleistet.
    Wir haben also Weleda Aufbaukalk gegeben, und je nach Symptomen ein homöopathisches Calciumpräparat. Damit war es gut.
    Es ist ja bekannt, dass man in unserem Wirtschaftsystem nicht einfach nur genauso gut wirtschaften kann, wie im erfolgreichen Vorjahr, man muss vielmehr mindestens 5% mehr erwirtschaften (Zins- und Zinseszinseffekt, Ursache des „Wachstumswahns“) – und das jedes Jahr! Es müssen also permanent neue Absatzmärkte her. Das gilt auch und ganz besonders für die Pharmaindustrie.
    Wenn die plötzlich feststellen, das über 90% der Deutschen einen „Vitamin D“ – Mangel haben und unermesslich viele Krankheiten damit in Verbindung zu bringen sind, dann frage ich mich: Haben die die Normwerte in den letzten Jahren geändert, oder was ist da los? In jedem Fall winkt ein gigantischer Absatzmarkt.
    Ich kann mir nicht helfen: ich glaub das einfach nicht. Das Eigenartige ist, dass selbst in der Naturheilszene genau dieselben Pro- Argumente genannt werden – so auch auf dieser Seite.
    Ich habe einmal versucht, ein paar kritische Stimmen zum Vitamin D im Netz ausfindig zu machen, was mir bisher nicht gelungen ist.
    Ich neige dazu, mein Gefühl und meinen Verstand einzusetzen, was mir in dieser Zeit sehr wichtig erscheint, wenn es um Informationen geht.
    Falls jemand Informationen zur Gegenseite der Vitamin-D-Befürworter kennt, freue ich mich auf eine Antwort.

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